Warum nicht mal nach Warschau?

Sozialismus meets KapitalismusPolen ist hip! Das merkt man nicht nur an den stetig wachsenden Besucherzahlen, die unser östliches Nachbarland seit Jahren zu verzeichnen hat. Besonders viele Touristen zieht es nach Danzig und Krakau - Städte, die mit sehr gut erhaltenen Altstädten und romantischem Flair punkten können. Dass Warschau, die Hauptstadt an der Weichsel, bis dato oft ausgeklammert wurde, ist jedoch ziemlich unverständlich. Denn die polnische Metropole geizt nicht mit Sehenswürdigkeiten und erstrahlt immer mehr in altem und neuem Glanz, gleichzeitig versprüht sie jenen großstädtischen Lifestyle und beherbergt eine Reihe von Hot Spots für echte Urban Freaks …

Geschichtsträchtige Straßenzügen aus K&k-Zeiten, die Paläste der polnischen Monarchie, sozialistischer Zuckerbäckerstil und moderne Glastürme prägen das Stadtbild von Warschau gleichermaßen. Klar steht hier und da auch noch ein schmuddeliger Plattenbau-Klotz herum, doch was in Berlin oder Moskau als “cool” empfunden wird, sollte hier ebenso niemanden stören. 

Ein echtes Erlebnis ist Shopping in Warschau: Neben den großen Shopping-Centers wie Zlote Tarasy und Arkadia - beide sind allein wegen ihrer futuristischen Architektur ein echtes Muss - beherbergt die 1,7 Millionen Einwohner zählende Stadt zig kleine Boutiquen mit origineller Ware lokaler Designer, die bei aller Einzigartigkeit zu einem für unsere Verhältnisse fairen Preis zu haben sind.

Wer sich mit neuen Klamotten eingedeckt hat, möchte diese idealerweise sofort präsentieren und auch hierfür ist Warschau der richtige Ort: Schicke Restaurants, stylishe Bars und trendige Nachtclubs muss man hier nicht lange suchen. Mir hat das “Platinium” besonders gut gefallen. Zugegeben: Der Laden ist schon sehr edel, und um einen Dresscode kommt man nicht herum. Smoking oder Abendkleid werden allerdings nicht verlangt, um das umwerfende Interieur bestaunen zu können. Renaissance trifft auf Postmoderne - so lässt sich das in mehrere Bereiche (Tanzen, Essen, Chillout) aufgeteilte Vergnügungsetablissement wohl am besten beschreiben.

Warschau ist aber nicht nur eine Pflichtdestination für Architektur-Freaks und Partygänger … auch Leckermäuler kommen hier voll auf ihre Kosten. Wer denkt, nur in Brüssel gebe es leckere Pralinen, der war noch nicht bei “Wedel” in Warschau. Gleich hinter der Palladium-Konzerthalle gelegen, findet man in der über 100 Jahre alten Süßwarenmanufaktur neben schmelzzarten Pralinen auch die wohl beste heiße Schokolade der Stadt.

I LOVE WARSAW

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1 Reaktion auf “Warum nicht mal nach Warschau?”

  1. 27. August, 2008, 15:00, Lisa babbelte:

    Danke für die vielen Tipps! Ich werde diese scöne Stadt nämlich auch bald besuchen.

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