Totenkopf-Trend
Schals und Shirts, Mützen und Manschetten - Totenköpfe, ehemals eindeutig der Hardrock- oder Gothic-Ecke zuzuordnen, sind wieder zu salonfähigen Designelemente avanciert. Wahrscheinlich haben wir es Ed Hardy zu verdanken, dass Schädelmotive und Piratensymbole heute ebenso auf D&G-Jeans wie auf H&M-Mützen aufgenäht werden.
Dem Klamottentrend folgen nun Deko-Eelemente wie Wand-Tattoos und kleine Skulpturen im Skelett-Look. Damit kein Gruselfeeling aufkommt, werden die finsteren Gesichter mit leuchtenden Materialien oder glitzernden Steinchen verziert - so lassen minimalistisch eingerichtete Räume gekonnt aufpeppen ohne ihnen das moderne Flair zu nehmen. Sicherlich kein Zufall ist die Tatsache, dass der einst als Todessymbol verschrieene Hingucker zusammen mit der Barocktapete Einzug gehalten hat in deutsche Wohnzimmer.
Die Leitsprüche “Vanitas” und “Carpe diem” aus der Zeit, als Pest und Hunger zu den größten Sorgen der Menschen gehörten, scheinen heute wieder aktuell zu sein. Da bekommt der Ausdruck Spaßgesellschaft plötzlich einen ernsten Unterton …











In mein Wohnzimmer kommen keine Totenköpfe!! Aus!! Ende!!!
ein Trend nach meinem Geschmack.