Weihnachten in … Frankreich

24. Dezember 2008, admin

TruthahnbratenZu Weihnachten hat jede Region, wenn nicht sogar jede Familie, ihre ganz eigenen Traditionen. Schauen wir doch mal über den Tellerrand und gucken, wie das Fest der Liebe in unseren Nachbarländern so abläuft. Zunächst werfen wir mal einen Blick auf Frankreich …

An Heiligabend trifft sich die ganze Familie zu einem ausgedehnten Diner. Anders als in Deutschland, wo am Vorabend des Weihnachtsfests oft nur einfache Gerichte aufgetischt werden, isst man hier Gänseleber, Austern, verschiedene Pasteten und trinkt Champagner. Um Mitternacht geht man zusammen in die Christmette um danach ein großes Feuerwerk zu entzünden.

Am Morgen des ersten Weihnachtstags werden die Geschenke ausgepackt, die “Père Noel”, der Weihnachtsmann, über Nacht dagelassen hat. Die Kinder beschäftigen sich dann den Rest des Tages mit ihren Präsenten, während die Eltern nach und nach die Gäste empfangen, die zum Truthahn-Essen vorbeikommen. Der dicke Vogel wird in Frankreich traditionell mit Maronen serviert. Wer einen Kamin hat, lässt dort in der Nacht vom ersten auf den zweiten Weihnachtstag einen ganzen Holzscheit verglühen.

Seine Asche wird am zweiten Weihnachtstag auf einem Feld verstreut. Hat man keinen Kamin, bzw. kein Feld in der Nähe, dann wird die so genannte “Buche de Noel” aufgetischt, ein Kuchen, der wie eben jener Holzklotz aussieht, den man eigentlich verbrennen soll. Später am Tag gibt es meist wieder Geflügel oder - in den Küstenregionen - Fisch.

Man sieht: Weihnachten in Frankreich ist vor allem ein kulinarisches Event. Aber wer hätte etwas anderes erwartet?

A Nightmare before Christmas

16. Dezember 2008, admin

Eine DVD zu Weihnachten zu verschenken ist an sich nicht gerade originell - wenn es aber ein Film ist, der einerseits perfekt zu Weihnachten passt und andererseits so außergewöhnlich gemacht ist, dass man ihn sich jedes Jahr zu den Feiertage erneut anschauen kann, dann gehört er definitiv unter den Baum.

Nightmare before Christmas” ist so ein Streifen. 1993 erstmals in den Kinos, war der Film zunächst kein besonderer Erfolg für Drehbuchautor Tim Burton und Regisseur Henry Selick. Mit der als Musical aufgemachten Erzählweise des Cartoons spricht man nunmal nicht die Masse an - umso schöner ist es, sich den Weihnachts-Albtraum im Kreise der Familie als Video anzuschauen.

Die Handlung ist niedlich und gesellschaftskritisch zugleich. Im Wesentlichen geht es das Klappergerüst Jack Skellington, einer Fantasiefigur aus der Fantasiestadt Halloween Town. Dieser findet es doof, ständig nur das Fest der Hexen und Henker zu feiern und lässt kurzerhand den Weihnachtsmann entführen, damit er auch mal die Kinder beschenken kann. Dies führ zu enormem Chaos in der Menschenwelt, da Jack’s Geschenkideen nicht gerade kinderfreundlich sind und allzu vielen Erdenbewohnern Angst machen. Im letzten Moment kann Santa Claus das Fest dann doch noch retten und alle sehen ein, dass jedes Fest seinen Platz hat, man aber dennoch stets das Bewusstsein darüber behalten sollte, was man eigentlich gerade feiert.

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