Geocaching ist auch in der City der Renner

28. Januar 2013, admin

Wenn man von Geocaching hört, denkt man gerne zunächst an Trekking, Wanderungen durch die Natur und beklettern von Felsen. Aber Geocaching ist weit mehr als das. Auch in städtischen Gebieten ist Geocaching nämlich zu Hause und wenn man es genau betrachtet, sogar noch viel mehr als in der Natur. Die meisten Geocaches findet man nämlich dort, wo viele Menschen leben – also in der Stadt. Auch sind die Verstecke meist etwas ausgeklügelter und v.a. kleiner als im Wald. So findet man in der Stadt als Cachebehälter beispielsweise magnetische Schrauben, Fotodosen oder andere winzige Behälter. Lies den Rest »

Für Zugereiste: personalisierter Stadtplan

7. Dezember 2008, admin

Jeder hat doch mindestens einen Arbeitskollegen oder Kommilitonen, der vor Kurzem aus einer anderen Stadt - sei es der Liebe oder der Karriere wegen - hergezogen ist … und sich immer noch nicht auskennt in seiner neuen Heimat. Wer für eben diesen Freund noch kein passendes Weihnachtsgeschenk gefunden hat, der lässt sich am Besten vom folgenden Tipp inspirieren.

Für Zugereiste ist es oft schwer, die geografischen Dimensionen ihres neuen Wohnortes zu fassen. Welcher Stadtteil liegt neben welchem? wo genau hört das das Zentrum an und wo beginnt die Peripherie? Welchen Himmelsrichtungen lassen die verschiedenen Bezirke zuordnen und welche Haupt-Achsen verbinden diese mit einander? Diese Fragen werden oft Jahre lang nicht beantwortet, zumal sich der durchschnittliche Binnenmigrant meist lediglich von der Wohnung zur Arbeit bewegt und, obgleich er an Wochenenden durchaus in der Stadt unterwegs sein mag, sich aber dann doch immer an die schon bekannten Routen hält.

Um diesem Problem den Garaus zu machen, benötigt man:

- einen Stadtplan mit allen wichtigen Bezirken

- eine Korkplatte, der in etwa der Größe des Stadtplans entspricht (etwas kleiner sollte er sein) 

- Kleber

- Tonpapier in fünf verschiedenen Farben

- 1 Bogen weißes Papier

- min. 50 Stecknadeln

- einen schwarzen Fineliner

Schritt 1: Der Stadtplan wird auf die Korkplatte geklebt, wobei man die überstehenden Ränder umschlägt und auf der Rückseite befestigt, damit das Ganze schön ordentlich aussieht.

Schritt 2: Nun schneidet man aus jedem Bogen Tonpapier (also je Farbe) mindestens zehn kleine Fähnchen aus, insgesamt sind das dann 50 Stück. Achtung: Die Fähnchen sollten groß genug sein, dass man in halbwegs leserlicher Schrift ein bis zwei Wörter darauf schreiben kann.

Schritt 3: Die Fähnchen werden jetzt an den Stecknadeln befestigt, und zwar so, dass man es auch wirklich wie eine Fahne aussieht, das heißt, dass man, wenn das Fähnchen nach rechts wehen soll, die Nadel auf der linken Seite hindurchsteckt, und zwar zwei Mal, als würde man einen Faden einfädeln wollen.

Schritt 4: Nun braucht der Stadtplan noch eine Legende. Am Besten sucht man sich unten in irgend einer unwichtigen Ecke ein Plätzchen, an dem man wieder pro Farbe ein Stückchen Tonpapier aufklebt. Nun bekommt jede Farbe eine Kategorie: Essen & Trinken, Tanzen, Kunst & Kultur, Shopping”, Freunde

Schritt 5: Jetzt benötigt man noch eine weitere Ecke für die Überschrift der Karte. Einfach ein Stück weißes Papier aufkleben und - je nach Name - mit dem Titel “Barbara’s Köln”, “Peter’s Hamburg” oder “Mike’s München” versehen.

Schritt 6: Damit auch der Beschenkte versteht, was er mit dieser Karte anfangen soll, beschriftet man am Besten pro Kategorie ein Fähnchen und steckt es an den entsprechenden Standort auf der Karte. Bei der Gelegenheit sollte man auch gleich die Wohnungen aller befreundeten Kollegen mit einer “Freunde”-Fahne lokalisieren.

FAZIT: Endlich mal ein selbstgebasteltes Geschenk, dass nicht gleich in der Tonne landet.

U-Bahn-Egoisten

5. Oktober 2008, admin

Jeder weiß es, und jeder akzeptiert es: Wir leben in einer Ellbogengesellschaft. “Survival of the fittest” ist angesagt in unserer modernen Gesellschaft, und wieder sind es die Städte, in denen sich die Eigenheiten unserer Spezies in unübersehbarer Heftigkeit niederschlagen.

Wahrscheinlich liegt es einfach an der Menge an Menschen, die auf kleinstem Raum zusammenlebt, multipliziert mit dem Stress der Arbeit, woraus sich das ewige Streben nach Status ergibt. Mit so etwas muss man eben klarkommen, wenn man sich für das Leben in der City entscheidet. Doch es gibt auch Dinge, die will und kann ich nicht akzeptieren. Und das sind: die U-Bahn-Egoisten.

Es beginnt schon beim Betreten des Zuges. Menschenmassen, die sich in den Eingangsbereich quetschen, anstatt in die Gänge durchzugehen, wo noch genug Platz frei wäre. Dann die Sitzplatzvergabe: Niemand stellt seine Tasche gern auf den Boden, doch die Sitze sind nun mal für die Hinterteile der Passagiere gedacht und diese Regelung hat ja schließlich auch ihre Gründe.

Wahnsinnig wird man jedoch erst, wenn es ums Aussteigen geht. Dass die draußen stehenden sich immer gleich reindrängeln wollen, obwohl noch gar nicht alle draußen sind - daran hat man sich ja längst gewöhnt. Richtig ätzend wird es jedoch, wenn derjenige der an der Doppeltür steht in egoistischer Manier nur eine davon aufmacht, Hauptsache, er/sie kommt selber raus, alle anderen sind egal.

Somit sind U-Bahn-Egoisten die wohl tiefste Stufe urbaner Eigenbrötlerei …

 

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