Fondue - Fleisch oder Käse

28. Dezember 2008, admin

Wer für Silvester ein Festessen angekündigt hat und am Morgen des 31.12. noch immer nicht weiß, was er seinen Gästen kredenzen soll, dem bleibt eigentlich nur noch eines: Fondue.

Das Fondue ist die Krönung der Improvisation. Ein Topf mit heißem Öl (bzw. Brühe oder Käse), ein paar Fleischstücke, Saucen und Brot - mehr braucht man erst mal nicht. Das Fondueset ist schnell gekauft, und wer wirklich gar keine Zeit mehr für Vorbereitungen hat, kauft auch den Rest fertig zubereitet. Schweine-, Rinder-, Kalbs- und Putengulasch gibt es schon geschnitten im Kühlregal, die Fülle an Saucen im Glas ist ohnehin unendlich, und wenn man frisches Brot servieren möchte, backt man einfach eines aus der Packung im Ofen auf.

Um dennoch festliche Stimmung aufkommen zu lassen, sollte man sich wenigstens beim Anrichten ein bisschen Mühe geben. Das Fleisch wird auf Porzellanplatten angerichtet, die Saucen füllt man am Besten in einzelne Schälchen um und dekoriert sie mit ein paar Kräutern oder einem Blatt Minze, Petersilie oder Basilikum - je nachdem, was sich in der Schale befindet. Für eine dem Anlass angemessene Atmsophäre sorgen außerdem stilvolle Teller, guter Wein, weiße Stoffservietten und poliertes Besteck.

Eine andere, fleischlose Fondue-Art, die längst nicht nur bei Vegetariern gut ankommt, ist das Käse-Fondue. Statt mit heißem Öl ist der Fondue-Topf mit geschmolzenem Käse gefüllt, und anstatt Fleischstücke hintein zu tauchen, steckt man sich ein Stück Brot auf das Stäbchen. Der Vorteil gegenüber dem Standard Fondue ist, dass man sofort anfangen kann zu essen, denn anders als beim Fleisch, ist das gedippte Brot sofort “ready to eat”. Als Beilage beim Käsefondue eignet sich vor allem frisches Wurzelgemüse wie Karotten, Sellerie, etc. Grob geschnitten kann man die Stücke ebenfalls zum eintunken verwenden.

Wie gesagt: Fondue ist ein einfaches Gericht, das dennoch gerne gegessen wird, weil man es fast jedem Geschmack damit rechtmachen kann.

Und noch ein Tipp um die Zubereitung zu beschleunigen: Anstatt kaltes Öl, Brühe oder Käse in den Topf zu geben, und dann darauf zu warten, bis der Brenner die Temperatur zum Steigen gebracht hat, kann man den jeweiligen “Fond” auch schon vorher auf der Herdplatte erhitzen und dann in die Fondue Vorrichtung geben, und sofort losmampfen. Die Flamme dient dann nur noch zur Aufrechterhaltung der Hitze.

Guacamole

27. November 2008, admin

Avocado sind lecker und gesundJetzt im Winter, wo man wieder mehr Zeit vorm Fernseher verbringt, haben auch Knabbereien aller Art Hochkonjunktur. Chips & Co. schmecken noch besser, wenn man sie dippen kann, allerdings sind viele im Handel erhältliche Soßen vollgepumpt mit Geschmacksverstärkern und machen oft noch dicker als die Nachos, die man in sie tunkt.

Deshalb hier mein persönliches Lieblingsrezept für Guacamole - einfach und schnell zubereitet. Und dazu noch gesund …

Man nehme:

4 reife Avocados

Saft einer Limette

Olivenöl

1 rote Chilli + 1 grüne Jalapeno

1 Schalotte

1 Tomate aus der Dose

2 Knoblauchzehen

 

Die Avocado muss zunächst entkernt und das Fleisch von der Schale gelöst werden. Dann so schnell wie möglich mit dem Limettensaft anmachen, damit es sich nicht braun verfärbt, und dann schön fein pürieren oder mit der Gabel zerdrücken. Nun müssen die Schalotte, der Knoblauch und die Schoten fein gehackt werden, damit sie nachher mit dem Avocadomuß eine sämige Masser ergeben. Die Tomate wird nun ebenfalls kleingeschnitten, und alles zusammen in einen Topf gegeben. Unter ausgiebigem Rühren kommt noch ein Schuss Olivenöl dazu, mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig.

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