Trendy im Sommer: farbige Kontaktlinsen und coole Frisuren

27. Mai 2009, admin

Wer es noch nicht gemerkt hat für den sei hier noch einmal festgestellt: Der Sommer hält Einzug! Der Tag ist warm, die Nacht lau und Wind und Regen lassen sich nur selten spüren.
Diese Zeit lässt sich wunderbar zelebrieren mit Baggersee und Grill-Session. Partys werden vielerorts gefeiert und alle sind dabei. Beliebte Party Equipments sind Röcke so kurz wie ein handelsüblicher Gürtel, knackige Bikinis, sonnengebräunte Haut und pfiffige Frisuren, die auch nach dem Sprung ins kalte Nass noch topfit aussehen. Echte Trendsetter tragen heute übrigens farbige Kontaktlinsen. Die verfeinern nicht nur die eigene Augenfarbe, sondern farbige Kontaktlinsen sind zudem noch cool und angesagt, denn es gibt sie auch mit Effekten. So wird aus einer Grill-Party vielleicht ein spontanes Chillout-Grillen mit knalliggelben Kontaktlinsen mit Spezialeffekten und entspanntem Sound aus dem altbewährten Kofferradio.
Tipp des Tages also: Raus aus dem Alltag, rein in die Flip-Flops und düsen Richtung Baggersee.
Der Freak wünscht viel Spaß in diesem Sommer!

Bella Bologna

16. Januar 2009, admin

BolognaIn Italien gibt es wahrlich viele bezaubernde Städte. Schade, dass eine der schönsten von ihnen bei vielen Urlaubern gar nicht auf dem Plan steht: Bologna.

Wer wissen will, warum gerade Bologna das Städtereise-Ziel schlechthin sein soll, rollt den Vergleich mit den anderen Top-Destinationen in Italien am Besten von den Nachteilen her auf. Denn - wie gesagt - die generelle Attraktivität aller italienischen Metropolen ist eine Tatsache, an der ich gar nicht rütteln möchten. Leider ist es aber so, dass beispielsweise Mailand trotz seiner beeindruckenden Bauwerke zu teuer, zu grau und zu snobby ist um einem einen wirklich angenehmen Urlaub zu bescheren. Florenz ist da schon wesentlich entspannter, allerdings ändert sich dieser Eindruck, wenn man mal 6 Stunden in der Warteschlange vor den Uffizien-Galerien verbracht hat. Generell ist die toskanische Kapitale zu überlaufen. Wo wir auch gleich bei Rom wären: Als antike Wiege der europäischen Kultur Italiens Hauptstadt derart stark von Besuchern frequentiert, dass man sich, zusätzlich zum latenten Verkehrschaos auf den Straßen, auch noch auf dem Fußweg durchboxen muss, um einen Fuß vor den anderen zu kriegen. Bei sengender Hitze von April bis September macht die ganze Sache sogar noch weniger Spaß. Nun bliebe ja eigentlich nur noch Neapel, aber hier brauchen wir ja gar nicht erst mit großen Erklärungen anzufangen: zu dreckig, zu gefährlich, zu laut.

Aber was ist denn nun mit Bologna? Die an sich vor allem vom Mittelalter geprägte Stadt glänzt immer wieder durch eingeschobene Prunkbauten aus anderen Epochen, von Barock über Renaissance bis Klassik und Moderne. Wer Kirchen, Klöster, Palazzi und Denkmäler anschauen möchte, kann das hier also zur Genüge tun. Dazu kommt aber, dass man in der größten Stadt der Emilia-Romagna, welche in Sachen Kulinarik zu den Top-Level-Regionen gehört, vorzüglich speisen kann. Das Preisniveau ist fast überall absolut fair, von Touri-Wucher bleibt man in der Regel verschont. Dennoch ist der Lebensstandard mit der höchste in ganz Italien, weshalb die Stadt stets sauber und herausgeputzt wirkt und der ordnungsliebenden Mentalität der Norditaliener in jeder Hinsicht Rechnung trägt. Der einzige Haken an Bologna ist, dass sie im Sommer wie leer gefegt wirkt. Die Bolognesi haben nämlich selbst noch nicht ganz verstanden, was sie an ihrer Heimat haben  ;-)

Tollwut auf dem Tollwood

25. Oktober 2008, admin

München hat mal wieder Schaum vorm Mund - längst gehört das Tollwood-Festival zur bayerischen Landeshauptstadt wie die Frauenkirche und der Englische Garten. Die Erfolgsgeschichte des Ethno-Events begann im Jahr 1988 als Kitsch- und Krempel-Markt mit regionalem Entertainmentprogramm, allerdings entwickelte sich das Tollwood schnell zu einem echten Highlight, so dass das mittlerweile international bekannte Fest heute zwei Mal im Jahr abgehalten wird. Das Sommer Tollwood findet immer im Juli auf der Theresienwiese statt, dem Ort, wo auch das Oktoberfest zu Hause ist. Im Winter feiert man stattdessen im Olympiapark. Gemeinsam haben die Events, dass ein großer Teil des “Bazars”, wo man von Öko-Socken bis zum Wahrsager fast alles findet, in Zelten untergebracht ist (in der kalten Jahreszeit natürlich eher als im Sommer). Doch auch im Freien befinden sich zahlreiche Stände mit bunter Ware aus aller Welt und - für viele Tollwood Fans das wichtigste - Unmengen von Essen.

Ob arabisch oder chinesisch, fränkisch oder italienisch, hungern muss hier nun wirklich keiner. Im Winter bieten die Buden auf dem Tollwood natürlich auch Glühwein und sonstige gut in die Vorweihnachtszeit passende Getränke an, wobei der Feuerzangenbowle-Stand fast schon Kultstatus erreicht hat.

Dass das Tollwood ein Fest für Jung und Alt ist, beweist auch das Programm der Show-Zelte. In einzigartiger Kulisse werden Theaterstücke, Varietéaufführungen und Konzerte von internationalem Renommé aufgeführt, allerdings muss man bei manchen von ihnen schon ein halbes Jahr vorher anfragen um überhaupt noch eine Karte zu ergattern. Zu den Dauerbrennern im Theaterzelt zählen “Caveman” und “Cavewoman”, allerdings kommen auch Comedians, Artisten aller Couleur kommen sehr gut beim Publikum an.

Obwohl viele, die das Tollwood von Anfang an erlebt haben, bemängeln, dass es sich vom Ökofest in ein kommerzielles Event verwandelt hat, muss man der jeweils mehrwöchigen Veranstaltung doch zugestehen, dass es in seinen Grundfesten noch immer seiner eigentlichen Bestimmung treu geblieben ist: Seinen Besuchern die Welt zu zeigen, das Bewusstsein für die Unterschiedlichkeit der Kulturen zu schärfen und ein Gespür für den Schutz unserer Natur zu schaffen.

Das nächste Tollwood findet von 1. bis 23. Dezember statt. Die Showzelte sind allerdings sogar bis 31.12. geöffnet, dann endet das Festival mit einer großen Sylvester Party.

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