24 Weihnachtsgeschenke

1. Dezember 2008, admin

GeschenkPünktlich zum Beginn des Adventsmonats hat der Urban Freak eine neue Kategorie für Euch parat: 24 Weihnachtsgeschenke. Jeden Tag eine neue Idee, für den Fall, das Euch alleine kein Präsent für Eure Lieben einfällt - der Countdown läuft.

Technik, Entertainment, Shopping, Schönheit, Kulinarisches - alles, was Spaß macht, kommt als Geschenk in Frage. Damit man keinen 08/15-Kram unter den Weihnachtsbaum legt, sollte man sich zumindest ein paar Gedanken darüber machen, womit man dem Beschenkten eine Freude machen kann. So merkt dieser wenigstens, dass man sich Mühe bei der Auswahl gegeben hat, auch wenn es vielleicht doch nicht so ganz das Richtige gewesen ist.

Stöbert einfach mal durch meine Ideen, wie man das Frohe Fest noch fröhlicher machen kann. Damit auch wirklich jeder etwas Nettes finden kann, habe ich versucht, jede Preis- und Altersklasse abzudecken, und ebenso allgemeine wie spezielle Vorschläge unterzubringen. VIEL SPAß!

Shopping Guide New York

21. September 2008, admin

Wer zum Einkaufen nach New York kommt, und im Ernst gedacht hat, ein Wochenende sei hierfür genug, wird entweder mit leeren Taschen zurück nach Hause kommen oder vor lauter Shopping-Stress erst mal eine zusätzliche Woche Urlaub in Wellness- oder Designhotels benötigen, sonst droht ein echter Nervenzusammenbruch. Denn: New York ist - anders als die Fernsehberichte der letzten Monate es einem weiszumachen versuchen - KEIN Billig-Paradies, Dollarkurs hin oder her.

Will man wirklich ein paar Teile erstehen, die so günstig sind, dass man hinterher auch noch weiß, wieso man eigentlich um die halbe Welt geflogen ist, muss man eigentlich ins ländliche New Jersey rübermachen, wo sich die Outlet Center mit Dumping-Preisen gegenseitig unterbieten. Vom hochgelobten New Yorker Shopping-Flair ist dort jedoch nicht mehr viel zu spüren.

Gesegnet ist deshalb, wer den Urban Freak Blog gelesen hat, denn ich habe für Euch die günstigsten Adressen für Hipster und Label-Lovers ausgegraben.

1. Century 21: Im Herzen von Downtown, direkt am Ground Zero gelegen, bietet das Kaufhaus Designermode zu günstigsten Konditionen. Klassische Herrenmode, Damenschuhe und Handtaschen sind die favorisierten Objekte von Einheimischen wie Touristen, die hier über die Wühltische herfallen - wer die nötige Geduld mitbringt (das Angebot ist wirklich riesig), wird bestimmt fündig.

2. Filene’s Basement: Am Union Square finden geizgeile Modefreaks alles, was das Herz begehrt. Eine Alexander-McQueen-Lederjacke für unter 500 Dollar? Kein Problem! Eine Calvin-Klein-Robe für schlappe 150 Mäuse? Greif zu! Klar, die Preise bewegen sich größtenteils noch immer im dreistelligen Bereich - dennoch zahlt man in diesem dreistöckigen Einkaufsparadies meist nur einen Bruchteil dessen, was die Teile ursprünglich gekostet haben. Wird eine Klamotte nicht binnen einer Woche verkauft, reduziert man es alle paar Tage weiter. So lange, bis es weg ist.

3. DSW: Der Schuhmarkt befindet sich im selben Gebäude wie Filene’s Basement und führt ausschließlich Fußbekleidung. Vom Sneaker für den Herren bis zum High-Heel fürs weibliche Geschlecht wird ein recht ausgewogener Querschnitt durch die Linien der verschiedenen Designer geboten.

4. Loehman’s: Die Adresse 101 7th Avenue sollten sich vor allem die jüngeren Shopping-Jünger merken. Das Geschäft ist geradezu vollgestopft mit Guess, DKNY und anderen In-Labels. Allein, um all die T-Shirts durchzugehen, benötigt man mindestens zwei Stunden.

Natürlich wird ein Einkaufstrip nach NYC nur dann zum perfekten Erlebnis, wenn man mindestens auch ein exklusives Teil mit nach Hause nimmt. Hier sind die Boutiquen in SoHo die richtige Adresse, auch wenn man für das selbe Geld meist mehrere Teile aus einem der oben genannten Läden bekommen hätte.

16 Länder, 16 Ladenöffnungszeiten.

15. August 2008, admin

Es hat ja etwas für sich, dass Deutschlands Bundesländern seit einiger Zeit mehr politische Kompetenzen zugestanden werden. So können die jeweiligen Regierungen näher am Bürgerwillen agieren und sich flexibel auf regionale Bedürfnisse einstellen. Nun mag man meinen, diese könnten ja so unterschiedlich nicht sein, schließlich bleibt Deutschland noch immer Deutschland, und trotz unterschiedlicher Mentalitäten sind wir doch alle gar nicht so anders. Oder?

Zumindest beim Einkaufen scheinen die Geschmäcker dann aber doch ganz schön aus einander zu gehen, denn nachdem letztes und vorletztes Jahr fast alle Länder ihre Ladenöffnungszeiten neu reguliert haben, schließen die Geschäfte von Nord nach Süd und von Ost nach West zu komplett unterschiedlicher Stunde ihre Pforten.

Bayern: Wie sollte es anders sein - hier gilt das konservativste Gesetz Deutschlands. Mo-Sa bis 20 Uhr. An Sonntagen bleibt (fast) immer geschlossen. Doch es gibt bereits Initiativen, mit diesem Missstand endlich aufzuräumen.

Baden-Württemberg: Mo - Sa darf rund um die Uhr geöffnet werden. An Sonntagen wird grundsätzlich nicht verkauft.

Berlin: Mo - Sa gibt es keine Regulierungen von staatlicher Seite. 10 Mal pro Jahr darf auch an Sonntagen geöffnet werden (bis 20 Uhr).

Brandenburg: Mo - Sa kann man rund um die Uhr shoppen. An den 6 verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr darf ebenfalls 24 Stunden lang geöffnet werden.

Bremen: Auch hier kann von Mo - Sa grenzenlos eingekauft werden. Sonntags bleibt geschlossen.

Hamburg: Die Hansestadt hat auch schon in der Vergangenheit mit sehr liberalen Ladenöffnungszeiten geglänzt. Unter der Woche darf nun unbegrenzt geöffnet bleiben, in St. Pauli (Reeperbahn und Umgebung) können Händler eine Ausweitung auf den Sonntag beantragen. Ein Highlight in Hamburg ist, dass Friseure sonntags grundsätzlich arbeiten dürfen.

Hessen: Auch hier unterliegen Kunden und Händler von Mo - Sa keinerlei Einschränkungen. Sonntage können bei “besonderem Bedarf” (Festtage, Touristische Events) auf Antrag freigegeben werden.

Mecklenburg-Vorpommern: Mo - Fr darf rund um die Uhr geöffnet werden, Sa bis 22 Uhr. Sonntags prinzipiell geschlossen.

Niedersachsen: Mo - Sa gibt es keine Öffnungszeitenbeschränkung. Sonntags bleiben die Geschäfte zu.

Nordrhein-Westfalen: An Werktagen gibt es keinerlei Einschränkungen in Sachen Öffnungszeiten. Zudem sind jährlich 4 verkaufsoffene Sonntage erlaubt.

Rheinland-Pfalz: Das traditionsverhaftete Bundesland konnte sich nur zu einer Erweiterung der bestehenden Ladenöffnungszeiten durchringen. Mo - Sa bis 22 Uhr. Sonntag zu.

Saarland: Wie in Bayern müssen alle Läden an Werktagen um 20 Uhr schließen, nur 1 Mal im Jahr um 24 Uhr. Am Sonntag darf generell nicht eingekauft werden. Ausnahme: Kur- und Wallfahrtsorte.

Sachsen: Mo - Sa darf bis 22 Uhr Stunden eingekauft werden, zusätzlich 4 Mal im Jahr auch am Sonntag von 12 - 18 Uhr.

Sachsen-Anhalt: Mo - Fr rund um die Uhr, Sa bis 20 Uhr. Vier verkaufsoffene Sonntag mit jeweils 5 Stunden.

Schleswig-Holstein: Mo - Sa gibt es keine Beschränkungen. Viele Ausnahmen für Sonntage sorgen auch hier für liberales Einkaufsvergnügen.

Thüringen: Rund um die Uhr einkaufen geht von Mo - Sa. Ausnahmsweise sind auch die Sonntage freigegeben.

 

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