Rollerblades machen im Sommer echt Fun
28. Mai 2010, admin
Rollerblades, auch Inlineskates genannt, sind Rollschuhe, bei denen die Rollen in einer Reihe angeordnet sind. Inlineskaten ist sehr modern und wirkt sich positiv auf Ausdauer und Kondition aus und bietet psychische Herausforderungen in Bezug auf Reaktion und Aufmerksamkeit. Das wussten auch schon die Menschen vor einigen hundert Jahren, denn bereits seit 1760 gibt es Rollschuhe.
Der Rollerblade besteht aus Schuh und Schiene, welche fest mit der Sohle verbunden ist. In der Schiene sind vier kugelgelagerte Rollen (Kunststoffräder). Die Rollen sind mit Achsen an der Schiene befestigt. Mit den Rollerblades können Sie Sport treiben, aber sie dienen auch der Fortbewegung im Verkehr, da die Rollerblades eine hohe Geschwindigkeit erreichen. Es gibt verschiedene Arten von Rollerblades:
1. Hardbootsblades aus der harten Außenschale aus Kunststoff, welche den weichen Schuh, aus Schaumstoff und mit Stoff umnäht, umschließt, der zur Fußpolsterung dient. Sie werden größtenteils im Street- und Stuntbereich verwendet, denn sie bieten viel Halt.
2. Softbootblades aus weichen Materialien. Der Stoff stützt und polstert den Fuß. An der Ferse des Schuhs sind Bremsklötze. Im Fitnessbereich setzten sich die Blades aufgrund ihres Designs und ihrer Bequemlichkeit durch.
3. Hockeyblades aus hartem Schuh mit harter Spitze und ohne Bremsklötze, da der Bremsvorgang dem des Hockeys ähnelt.
4. Speedblades mit geringer Höhe bis zum Knöchel für mehr Beweglichkeit im Knöchelbereich und mit höherer Geschwindigkeit für den Rennsport.
5. Street- oder Aggressive-Blades für anspruchsvolleres und härteres Rollerbladen, beispielsweise für Sprünge, Rampen, Halfpipes, Slalom, Treppen fahren u.s.w.
6. Offroad-Blades mit großen Rollen für GeländetauglichkeitFür die Arten von Rollerblades werden unterschiedliche Rollengrößen und -härten sowie Kugellager verwendet.
Rollerblades Fahren ist gesund und macht Spaß, aber bedarf auch einer ordnungsgemäßen Anleitung, damit es nicht zu ernsthaften Verletzungen kommt. Nötig sind neben der richtigen Laufbekleidung noch eine vorschriftsmäßige Schutzausrüstung, stabile Grundposition, lockeres Abschwingen, ausreichende Fahr- und Bremstechnik, angepasste Geschwindigkeit und nicht zuletzt das Fallen zu lernen. Stürze sollten Sie immer vorwärts abfangen, niemals rückwärts.
