Wer ist eigentlich Davorka?!

24. August 2008, admin

Niels Ruf nannte sie kürzlich eine “Red Carpet Queen” - und in der Tat: recht viel mehr, als dass sie sich seit jeher unters Promi-Volk mischt, weiß man nicht von Davorka Tovilo.

Vor einigen Jahren, als es gerade hip war, ein Luder zu sein - man erinnere sich an Katie Price und ihr deutsches Pendant Jenny Elvers - tauchte auch Davorka auf der Mattscheibe auf. Das ProSieben-Magazin “taff” bietete ihr regelmäßig eine Plattform, sich zu präsentieren, wobei es zunächst wohl eher ihre aufreizenden Körpermaße waren, die sie fürs Fernsehen qualifizierten. 

Journalistisches Talent sucht man auch heute noch vergeblich bei Davorka, und dennoch hat sie es Stück für Stück zu einer Art Society-Reporterin geschafft, die mittlerweile auch mal einen echten Hollywood-Star vors Mikro bekommt. Das riecht nach gutem Management und professioneller PR, vor allem weil sie seit einiger Zeit selbst in Talkshows eingeladen wird - wenn auch nur, um das Kleid einer anderen vorzuführen … 

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Andererseits gibt es nur wenig Info über Davorka im Internet - weder in Medienberichten noch auf ihrer Website - und das macht das selbst ernannte It-Girl dann doch irgendwie sympathisch. Sie ist jemand, der zwar einiges preisgibt um berühmt zu werden, aber eben nicht alles.

 

Sex and the City

16. Juni 2008, admin

Was soll man von einem Film halten, der die Hälfte der Weltbevölkerung von vornherein ausschließt? Nein, das ist keine dieser abgedroschenen Parolen, die helfen sollen, dass die Partnerin endlich auf Fußball umschaltet - “Sex and the City” ist in der Tat ein Movie fürs weibliche Geschlecht.

Bei der Serie haben wir Männer uns ja bereits das Maul zerrissen: “Da geht’s doch nur um Schuhe”, ”Wenn sie einen Mister Big sucht, kann sie auch zu mir kommen” und “Wer ist eigentlich dieser Manolo?” sind die Kommentare, die männliche Großmäuler immer wieder gerne ablassen, wenn es um Carrie, Samantha,  Charlotte und Miranda geht. Doch in Wirklichkeit hat doch fast jeder von uns die eine oder andere Folge gesehen - in der Regel, ohne dazu gezwungen zu werden.

Der ironische Humor und die erschreckende Vorstellung, dass die eigene Verflossene sich mit ihren Mädels so ungeniert über jede gemeinsam erlebte sexuelle Peinlichkeit auslässt, hat uns immer wieder dazu getrieben, sich das New Yorker Vamp-Quartett (da schreit jetzt wahrscheinlich jede Frau laut auf) auf den Schirm zu holen. Am Ende stellte sich dann stets das befriedigende Moment ein, in dem klar wurde, dass “solche” Frauen den Mann fürs Leben niemals finden werden.

Ganz anders im Film: Der eine oder andere durch schmutzige Witze verursachte Lacher, wie man es aus den TV-Episoden kennt, ist schon dabei. Der eigentliche Reiz, den “Sex and the City - die Serie” auf Männer ausgeübt hat - jene Schadenfreude gegenüber den bösen, selbstbewussten Frauen - wird allerdings ausgebremst. Warum haben alle vier ihre große Liebe doch noch gefunden? Und wieso zum Teufel heiratet Carrie?

Männer, die sich SatC im Kino angeschauen, wollen einfach nur eine Verlängerung des enttäuschenden Beziehungs-Wirrwarrs sehen, wie sie es aus dem Fernsehen kannten, sprich: Die (missglückte) Suche nach der großen Liebe. Für uns wird der Film genau an dem Punkt uninteressant, wo die Damen die Bestimmung der ganzen Geschichte entdecken: dem Finden der großen Liebe. 

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