Ein Buch voller Ideen

14. Dezember 2008, admin

GemueseschaleSeitdem Kochen wieder zur salonfähigen Freizeitbeschäftigung aufgestiegen ist, darf man auch anderen Frauen als der eigenen Mutter ein Kochbuch zu Weihnachten schenken. Die Bandbreite dabei ist riesig - insbesondere deshalb, weil eine Reihe von Köchen durch ihre tagtägliche TV-Präsenz den Markt mit ihren Publikationen derart überschwemmt, dass es schwierig ist zwischen “gut aufgemacht” und “tatsächlich gut” zu unterscheiden.

Grundsätzlich ist an den Kochbüchern von Mälzer, Lafer, Wiener und Co. nichts auszusetzen. Sie alle sind echte Profis, einige tragen sogar den einen oder anderen Stern, und dennoch heißt ein großer Name nicht, dass er den Besitzter des Kochbuchs zwingend glücklich macht. Deshalb sollte man zuerst überlegen, WEM man das Geschenk machen möchte und WIE FIT derjenige bereits am Kochtopf ist. Folgende Fallbeispiele sollten Euch dabei behilflich sein …

Die/der passionierte Hausfrau/-mann …

… hat in der Regel schon zig Exemplare zu Hause. Sie/Er benötigt kein Kochbuch, in dem ihr/ihm erklärt wird, was Blanchieren heißt, und blättert auch nicht gleich um, wenn sie/er liest, dass etwas über Wasserdampf aufgeschlagen werden muss. Ihr/Ihm kann man durchaus eine reine Rezeptsammlung schenken, die Gerichte mit einer Zubereitungsdauer von 90 Minuten + enthält.

Die/der Hausfrau/-mann, die/die nie eine(r) werden wollte …

… ist da irgendwie so reingerutscht und empfindet Kochen als puren Stress. Für diesen Fall gibt es mittlerweile eine Reihe von witzig aufgemachten Kochbüchern, die auch Fertigprodukte in ihre Rezeptideen mit einbeziehen. Solche Werke ermöglichen es ihr/ihm, jeden Tag etwas Neues aufzutischen, bei möglichst einfacher, zeitsparender Zubereitung.

Die/Der passionierte Hobbyköchin/-koch …

… ist Single und geht normalerweise ins Restaurant. Er/sie kocht nur für Gäste, dann muss es aber durchaus auf Sterneniveau sein. Auch hier ist oft noch einige Aufklärung bei den Zubereitungsarten nötig, dennoch darf man in diesem Fall ruhig zu solchen Kochbüchern greifen, die exotische Rezepte enthalten, für deren Zutaten man in verschiedenen Spezialgeschäften einkaufen muss.

Die/Der rustikale Esser(in) …

… geht ebenfalls oft ins Lokal oder schiebt aber sich eine Fertigpizza in den Ofen, wenn sie/er hungrig ist. Am liebsten aber isst dieser Typ Mensch bei der eigenen Mutter - rustikale Hausmannstkost liegt ihr/ihm einfach. Das Problem ist, dass die Familienrezepte bei diesem Beispiel meist so gut gehütet werden, dass man die Eltern schon um die Ecke bringen müsste, um herauszufinden, wie man “diese herrlich sämige Bratensauce” ohne Maggi Fix zustande bekommt. Hier hilft ein traditionelles Kochbuch mit klassischen deutschen Rezepten.

Edle Rauchwaren

13. Dezember 2008, admin

Zigarre von vornAls Fest des Schenkens ist Weihnachten ja auch immer eine Zeit des Luxus - man schaut eben nicht so aufs Geld. So kurz vorm Jahreswechsel gönnt man sich (und den anderen) nun auch mal das eine oder andere Schmankerl, sei es kulinarisch oder in Sachen Lifestyle. Ja, Weihnachten und Silvester sind die Feste (in Bayern kommt noch das Oktoberfest hinzu), an dem auch Nichtraucher zur Pfeife oder zur Zigarre greifen … und schon wieder haben wir eine Geschenkidee.

Wer eine Zigarre verschenkt, verschenkt eben nicht nur eine Stange gerollten Tabak. Es handelt sich um ein handgefertigtes Produkt, das aus den feinsten Sorten hergestellt wird und geschmacklich besonders vielseitig ist. Eine Zigarre ist - anders als der industriell in Massen hergestellte kleine Bruder in Schachteln - kein Suchtprodukt, sondern in der Tat ein Genussmittel. Zugegeben: Sie ist nicht jedermanns Sache, dennoch würde kaum einer ihren materiellen Wert in Frage stellen. Schließlich wissen auch Leute, die keinen Wein trinken, dass es den tatsächlich Tropfen gibt, die so edel sind, dass andere dafür tief in die Tasche zu greifen bereit sind.

Und wie beim Wein ist es auch bei der Zigarre so, dass man sich an einen Fachhändler wenden sollte, wenn man sich selbst nicht so gut auskennt, der Beschenkte dafür umso mehr. Doch woran erkenne ich einen guten Zigarrenladen?

Man muss in der Tat nicht immer zum urigsten Tabakshop mit den höchsten Preisen gehen, wenn man eine hochwertige Zigarre kaufen möchte - auch einige “normale” Rauchwarenhändler haben gute Zigarren und Pfeifentabak im Angebot. Man sollte aber darauf achten, dass die wertvollen Rauchwaren in einem abgeschlossenen Klimaschrank aufbewahrt werden, damit sie ihr Aroma behalten. Wenn es so etwas in einem Geschäft nicht gibt, dann muss man leider davon ausgehen, dass der Verkäufer wohl keine Ahnung vom Produkt hat.

Wichtig ist auch, dass man die Zigarre vorher reservieren lässt, sie aber erst kurz vor der Bescherung abholt. Denn jede Minute außerhalb des optimalen Humidor-Klimas nimmt ihr ein Stück ihres Geschmacks und damit auch ihres Werts. Angemessen verpackt, z.B. in einer speziellen Holzbox, übersteht sie ein paar Stunden ganz gut, dann sollte sie entweder beim Beschenkten im Klimaschrank landen oder geraucht werden.

Wenn man mit einer Zigarre auftrumpfen mag, darf das Design Feuerzeug nicht fehlen! Im Magazin Luxury-First.de werden zahlreiche weitere luxuriöse und außergewöhnliche Artikel vorgestellt.

Ein Stern zum Fest

12. Dezember 2008, admin

Und noch ein Geschenk aus der Kategorie “Für Menschen, die schon alles haben” - das sind die Leute, die schon alles haben und es langweilig wird denen immer nur Wohnaccessoires oder die üblichen Geschenke wie Bücher und co. zu schenken, denen man zu Weihnachten die Sterne vom Himmel holen muss, damit sie sich überhaupt noch freuen. Das habe ich einfach mal wörtlich genommen und mich im Web umgesehen, wie so ein Sterne-Kauf vonstatten geht.

Der erste Schritt ist ganz einfach: Bei Google “Stern kaufen” eingeben und schon wird eine entsprechende Seite nach der anderen angezeigt. Leider muss man schnell feststellen, dass man durch den Sternekauf keine Eigentumsrechte an dem jeweiligen Himmelskörper erwirbt. Korrekterweise handelt es sich eher um eine Stern-Taufe, für die man eine Urkunde mit dem Namen des Sterns und dem Namen des Täufers, resp. Eigentümers erhält.

Je nachdem, wie gut man den Stern am Himmel sehen kann, steigt oder sinkt der Preis. Zu haben ist die Sterntaufe im Internet schon ab 39 EUR, was die Sache durchaus erschwinglich macht, aber in Anbetracht der Tatsache, dass man als Gegenwert bloß ein bedrucktes Stück Papier erhält, wirklich nur dann ein gutes Geschenk darstellt, wenn einem gaaaar nichts Besseres einfällt.

Grimm & Co.

11. Dezember 2008, admin

Heute konnte ich mich mal zu einem klassischen Geschenk als Weihnachtsempfehlung durchringen: ein Märchenbuch. Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm haben die Erzählungen aus dem Volke einst niedergeschrieben - diese Mühe soll schließlich nicht umsonst gewesen sein.

Wer sich ein Exemplar von “Grimm’s Märchen” zulegt (es gibt Hunderte, wenn nicht Tausende verschiedener Editionen), dürfte schon nach kurzer Zeit ziemlich verblüfft sein, wie wenig von den Geschichten hängengeblieben ist, so lange wie die eigene Kindheit her ist. Wer weiß denn schon, worum es im “Gestiefelten Kater” geht? Oder was die Handlung von “Der süße Brei” ist? Aschenputtel und Schneewittchen dürfte man gerade noch zusammenbringen, wobei dies wahrscheinlich eher der Verdienst von Walt Disney ist als eine Errungenschaft der beiden Pioniere deutscher Volksliteratur. Es gibt sogar das eine oder andere Grimm Märchen, dessen Name ich nicht einmal gehört habe. Wie geht es Euch bei “Der Liebste Roland” und “Das singende springende Löweneckerchen”? 

Es wird also allerhöchste Zeit, den Verlust unseres Kulturgutes rückgängig zu machen und ein Märchenbuch zu verschenken. Am Besten kauft man sich selbst auch gleich eines, schließlich sollte man mit gutem Beispiel voran gehen.

Die vertiefte Kenntnis der Märchenwelt und der damit einher gehende Gewinn an Allgemeinbildung hat übrigens auch praktische Vorteile. Wer jemals in einer Quiz-Show mehr als 500 Euro gewinnen möchte, sollte schon wissen, wer bei den “Bremer Stadtmusikanten” ganz oben steht, und was es mit dem Namen des “Märchens von einem der auszog, das Fürchten zu lernen” auf sich hat …

Erlebnisse verschenken

10. Dezember 2008, admin

Gerade zu Weihnachten möchte man etwas ganz Besonderes verschenken. Etwas, das der Beschenkte sich schon immer gewünscht hat, und an das er oder sie sich noch lange erinnern wird. Wer kein 08/15 Geschenk unter den Baum legen möchte, sollte mal über einen Erlebnis-Gutschein nachdenken. Dabei sind grundsätzlich zwei Arten von Gutschein zu unterscheiden …

Bei der einen Variante verschenkt man ein komplett vorbereitetes Erlebnis, zum Beispiel einen Bungee-Sprung, eine Floßfahrt oder ein professionelles Foto-Shooting inklusive Abzüge der schönsten Schnappschüsse. Weniger ausgefallen, aber genauso beliebt, wäre zum Beispiel ein fertig organisierter Kurztrip in eine andere Stadt. Natürlich muss man nicht so tief in die Tasche greifen, will man seinen Liebsten eine Freude machen: Auch kleine Erlebnisse wie ein Besuch im 3D-Kino oder ein Gourmet-Abend in einem schicken Restaurant kommen fast immer gut an.

Wer sich gar nicht entscheiden kann, welches Special Event das richtige Weihnachtsgeschenk sein könnte, der sollte auf die zweite Gutschein-Variante ausweichen: den Wert-Coupon.  Mit so einem Voucher, zum Beispiel von mydays, darf der glückliche Empfänger sich selbst aussuchen, was genau er erleben möchte. Denn die Kataloge von Event-Vermittlern (werden in der Regel mit dem Gutschein mitgeliefert) strotzen geradezu vor spannenden Erlebnisideen, von der relativ erschwinglichen Übernachtung im Iglu bis zum Parabelflug für 6400 Euro. Das Gute an diesem Präsent ist, dass man einfach das bezahlt, was man sich leisten kann, bzw. möchte, so dass der Beschenkte - falls er einen teureren Wunsch hat - nur noch die Differenz drauflegen muss, um sich seinen ultimativen Weihnachtstraum auf www.gutscheine-von-a-z.de zu erfüllen.

Die Zeiten der selbstgebastelten Ein-Mal-Autowaschen-Gutscheine sind also endgültig vorbei!

Wohlig-warm dank Tischkamin

9. Dezember 2008, admin

GlutMal wieder bedienen wir uns aus des Freaks Arsenal der ungewöhnlichen Geschenkideen. Schon mal von einem Tischkamin gehört? Nein? Dann wird es allerhöchste Zeit.

Tischkamine haben das Zeug, zum Top Trend dieses Winters aufzusteigen. Vom Preis her schon ab ca. 70 Euro zu haben, verbreiten die modernen Feuerstellen ein Ambiente, dass gemütlicher nicht sein könnte. Genährt wird ihre Flamme von einem speziellen Brenner-Gel - dieses ist ergiebiger als normaler Spiritus und punktet zudem durch die sichere und einfache Dosierung. Aus diesem Grund kann man einen Tischkamin unbesorgt im Wohnzimmer verwenden, wie bei einer Kerze genügt es, die Flamme zu löschen, bevor man den Raum verlässt, um keine Angst haben zu müssen, dass die Bude abfackelt.

Im Sommer versüßt die Mini Feuerstelle die lauen Nächte auf der Terrasse oder dem Balkon. Hier liegt der Vorteil gegenüber Kerzen darin, dass die Flammen dank Windschutz nicht so leicht ausgehen.

 

Für Zugereiste: personalisierter Stadtplan

7. Dezember 2008, admin

Jeder hat doch mindestens einen Arbeitskollegen oder Kommilitonen, der vor Kurzem aus einer anderen Stadt - sei es der Liebe oder der Karriere wegen - hergezogen ist … und sich immer noch nicht auskennt in seiner neuen Heimat. Wer für eben diesen Freund noch kein passendes Weihnachtsgeschenk gefunden hat, der lässt sich am Besten vom folgenden Tipp inspirieren.

Für Zugereiste ist es oft schwer, die geografischen Dimensionen ihres neuen Wohnortes zu fassen. Welcher Stadtteil liegt neben welchem? wo genau hört das das Zentrum an und wo beginnt die Peripherie? Welchen Himmelsrichtungen lassen die verschiedenen Bezirke zuordnen und welche Haupt-Achsen verbinden diese mit einander? Diese Fragen werden oft Jahre lang nicht beantwortet, zumal sich der durchschnittliche Binnenmigrant meist lediglich von der Wohnung zur Arbeit bewegt und, obgleich er an Wochenenden durchaus in der Stadt unterwegs sein mag, sich aber dann doch immer an die schon bekannten Routen hält.

Um diesem Problem den Garaus zu machen, benötigt man:

- einen Stadtplan mit allen wichtigen Bezirken

- eine Korkplatte, der in etwa der Größe des Stadtplans entspricht (etwas kleiner sollte er sein) 

- Kleber

- Tonpapier in fünf verschiedenen Farben

- 1 Bogen weißes Papier

- min. 50 Stecknadeln

- einen schwarzen Fineliner

Schritt 1: Der Stadtplan wird auf die Korkplatte geklebt, wobei man die überstehenden Ränder umschlägt und auf der Rückseite befestigt, damit das Ganze schön ordentlich aussieht.

Schritt 2: Nun schneidet man aus jedem Bogen Tonpapier (also je Farbe) mindestens zehn kleine Fähnchen aus, insgesamt sind das dann 50 Stück. Achtung: Die Fähnchen sollten groß genug sein, dass man in halbwegs leserlicher Schrift ein bis zwei Wörter darauf schreiben kann.

Schritt 3: Die Fähnchen werden jetzt an den Stecknadeln befestigt, und zwar so, dass man es auch wirklich wie eine Fahne aussieht, das heißt, dass man, wenn das Fähnchen nach rechts wehen soll, die Nadel auf der linken Seite hindurchsteckt, und zwar zwei Mal, als würde man einen Faden einfädeln wollen.

Schritt 4: Nun braucht der Stadtplan noch eine Legende. Am Besten sucht man sich unten in irgend einer unwichtigen Ecke ein Plätzchen, an dem man wieder pro Farbe ein Stückchen Tonpapier aufklebt. Nun bekommt jede Farbe eine Kategorie: Essen & Trinken, Tanzen, Kunst & Kultur, Shopping”, Freunde

Schritt 5: Jetzt benötigt man noch eine weitere Ecke für die Überschrift der Karte. Einfach ein Stück weißes Papier aufkleben und - je nach Name - mit dem Titel “Barbara’s Köln”, “Peter’s Hamburg” oder “Mike’s München” versehen.

Schritt 6: Damit auch der Beschenkte versteht, was er mit dieser Karte anfangen soll, beschriftet man am Besten pro Kategorie ein Fähnchen und steckt es an den entsprechenden Standort auf der Karte. Bei der Gelegenheit sollte man auch gleich die Wohnungen aller befreundeten Kollegen mit einer “Freunde”-Fahne lokalisieren.

FAZIT: Endlich mal ein selbstgebasteltes Geschenk, dass nicht gleich in der Tonne landet.

Tolles Andenken: digitale Bilderrahmen

6. Dezember 2008, admin

Ich persönlich habe ein Faible für interaktive Weihnachtsgeschenke. Damit meine ich ein etwas, bei dem die Aufgabe des Empfängers nicht einfach nur darin besteht, es anzunehmen, sondern bei dem er auf irgendeine Art und Weise tätig werden muss, damit das Präsent seine Bestimmung erfüllt.

Eines dieser Geschenke sind digitale Bilderrahmen. Gut ist zum einen, dass sie zu jenen Dingen gehören, die fast jeder gerne hätte, aber sich meistens zu geizig ist, sie sich selbst zu kaufen. Zum anderen vereinen sie die persönliche Note und den Souvenir-Charakter, den ein gutes Geschenk haben sollte. Und das gleich doppelt: Ein digitaler Bilderrahmen ist nämlich ein Deko-Gegenstand und ein Abspielgerät für visuelle Medien zugleich. So darf der Beschenkte sich nicht nur über ein neues Wohn-Accessoire freuen, sondern hat gleichzeitig auch immer alle seine Liebsten um sich. Wenn auch nur auf dem Screen.

Weil digitale Bilderrahmen immer günstiger werden, dürften sie dieses Jahr zu den neuen Geschenke-Trends zählen. Zig Ausführungen machen die Wahl im Elektromarkt schwer - wenn man sparen möchte, sollte man sich im Internet umsehen. Dort gibt es oft japanische Billigmodelle, die dennoch qualitativ hochwertig sind und designmäßig absolut mit den Top-Modellen von Polaroid, Kodak und Co. mithalten können.

Beim Kauf ist es wichtig darauf zu achten, dass dem Bilderrahmen eine SD-Card beiliegt, ansonsten muss man separat eine besorgen. Perfekt wird das Geschenk, wenn man bereits vor der Bescherung ein paar Schnappschüsse auf der Karte speichert - wäre doch doof, wenn man es nicht sofort testen könnte, oder?

Das besondere am digitalen Bilderrahmen ist das Persönliche. Einen Schritt weiter geht der personalisierte Kalender. Dort wird jedes Kalenderblatt oder -motiv mit dem Namen des Beschenkten versehen. Dieses Produkt wird wegen seiner sehr persönlich ansprechenden Art gerne im Direktmarketing genutzt.

Botanicalls-Kit

5. Dezember 2008, admin

GruenlilieDieses Weihnachtsgeschenk hat garantiert noch niemand bekommen: einen Pflanzenkommunikator. Studenten der New York University haben das moderne Gerät entwickelt, damit auch jene Menschen, die das Gießen sonst gern vergessen, künftig ordentlich mit ihrem grünen Zierat umzugehen lernen.

Vom Prinzip her funktioniert der so genannte “Botanicalls Twitter” wie ein normaler Feuchtigkeits-Sensor, den man in den Blumentopf steckt, um zu sehen, wie viel Wasser noch in der Erde steckt. Alles weitere ist jedoch mehr als revolutionär. Übers Internet leitet das Gerät die Information an den Micro-Blogging-Service Twitter weiter, wo die Meldung im eigenen Account gespeichert wird. Eine coole Sache, wenn man bedenkt, dass man so auch vom anderen Ende der Welt aus immer im Blick hat, ob die Nachbarin ihrer Aufgabe, während des Urlaubs ab und zu nach den Pflanzen zu sehen, auch tatsächlich nachkommt.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser - dieses altbewährte Motto stellt sich immer wieder als wahr heraus. Um in Sachen Pflanzen wirklich alles unter Kontrolle zu haben, kann man die jeweilige Twitter-Meldung auf aufs Handy weiterleiten lassen. So kann man sogar bei einer Wüstensafari in der Sahara den Durst seiner grünen Freunde in der Heimat im Auge behalten, während man selbst kurz vor dem Austrocknen steht.

Das einzige Manko des Botanicalls-Kit als Weihnachtsgeschenk, ist dass es sich eben nur um ein Kit, also um einen Bausatz handelt. Ein bisschen technisches Geschick sollte man also schon mitbringen, allerdings ist die Bedienungsanleitung laut Hersteller sehr ausführlich, und man bekommt sämtliche notwendigen Teile mitgeliefert. Nur ein Löt-Gerät muss man noch auftreiben.

Gourmet-Öle und mehr

4. Dezember 2008, admin

OlivenbaumIn Zeiten wie diesen, da man jedes erdenkliche Produkt aus aller Welt überall kaufen oder bestellen kann, scheinen exotische Lebensmittel als Geschenk ausgedient zu haben. Früher galt es schon als extravagant, wenn man zu Weihnachten eine Tafel Schweizer Schokolade bekommen hat oder mit einem Glas italienischem Pesto überrascht wurde - heute stehen all diese Leckereien massenhaft in den Regalen der Supermärkte und werden, egal von wo sie kommen, irgendwie doch als einheimische Ware empfunden.

Allerdings sind es eben genau diese Produkte, die den guten Ruf der einst so exklusiven Importware nach und nach geschädigt haben. Massenhafte Herstellung, eingedeutschte Rezepturen (nicht zu salzig, nicht zu scharf - sprich: langweilig) und die mangelnde Qualität vieler südländischer oder fernöstlicher Lebensmittel, die auf dem mitteleuropäischen Markt landen, haben den Zauber des Fremden immer mehr verblassen lassen.

Schön, dass es seit einiger Zeit auch wieder einen Gegen-Trend zu dieser Entwicklung zu spüren gibt. In Asia-Shops beispielsweise gehen die authentischen Würzpasten und Seasonings wieder reihenweise über die Ladentheke. Und auf Weihnachtsmärkten wie in Feinkostgeschäften haben Öle und Essig, die nach traditioneller Art hergestellt werden, längst wieder Hochkonjunktur. Auf den ersten Blick ein einfaches Geschenk, kann man sich mit solch einem Mitbringsel sicher sein, dass man etwas ganz Besonderes unter den Baum gelegt hat.

Der ultimative Renner unter den kulinarischen Präsenten ist und bleibt das Olivenöl. Von Hand gepflückt und kalt gepresst schmeckt es nicht nur so wie in antiken Zeiten - es erlangt sogar seinen Status als Allheilmittel zurück, den es bereits vor Tausenden von Jahren innegehabt hat. Für Feinschmecker gibt es also gar kein besseres Geschenk als den puren Saft der Olive.

So kommt es, dass auch deutsche Feinkost-Hersteller sich immer stärker in Richtung der althergebrachten Produktionsweisen orientieren und der industriellen Pressung nach und nach die Marktanteile wegschnappen. Dieser Trend ist vor allem in Griechenland zu beobachten, wo der private Olivenanbau eine lange Geschichte hat und längst wieder zu einem echten Wirtschaftszweig avanciert.

Wer ein Öl vom Peleponnes zu Weihnachten verschenken möchte, kann eigentlich gar nicht falsch liegen, schließlich essen wir alle gern und gut. Mein persönlicher Tipp: EgiÖl. Das extranative Olivenöl wird von deutschen Auswanderern in Griechenland hergestellt und schmeckt nicht nur gut, es ist auch extrem gesund!

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