Trendy: Kreditkarte mit individuellem Style

10. Februar 2009, admin

Mal wieder ein Trend, der aus den Staaten zu uns hinübergeschwappt ist. In Amerika ist es schon seit Jahren gang und gäbe, dass man Kreditkarten mit einem Foto seiner Uni, dem Logo seines Lieblings-Baseballclubs oder den eigenen Initialien im Portemonnaie mit sich herumträgt. Nun bieten immer mehr Banken diese Idee auch in Deutschland an - der Freak sagt: Daumen hoch!

In Zeiten, da man immer weniger echtes Geld und immer mehr Schulden in Plastikform mit sich herumträgt, möchte man beim Shoppen mit digitaler Kohle doch wenigstens das Dollar-Feeling bewahren, dass man früher beim Hinblättern der Scheine empfand. Wenn man nicht gerade eine schwarze oder platinfarbene Ausführung auf den Tresen legt, gilt eine Kreditkarte doch hierzulande immer noch als Symbol für eine gänzlich un-deutsche Einstellung zum Geld.

Als zu dekadent, zu amerikanisch galt sie noch vor ein paar Jahren, und dementsprechend empfanden US-Touristen Deutschland lange Zeit als etwas rückständig in Sachen Zahlungsmethoden, weil man bis vor Kurzem nur in großen Geschäften und Restaurants der oberen Kategorie mit Plastik zahlen konnte. Nicht mal bei McDonald’s wurden Kreditkarten standardmäßig akzeptiert - was für ein Gefühl muss dies für einen Amerikaner in Europa gewesen sein? Alle Klischees bestätigt?

Nicht mehr. Denn mittlerweile haben wir uns auch diese Unart aus Amerika angeeignet, und von allen Seiten prangen die Logos von Master, Visa und AmexCo. Und weil man das wertvolle Kärtchen jetzt immer öfter zückt - im Supermarkt, an der Tankstelle, an diversen Automaten - ist es doch positiv zu bewerten, wenn man dabei wenigstens gut aussehen möchte. Vor allem jedoch kommt es auf die Leistungen und Konditionen an, die man sehr übersichtlich im Kreditkartenvergleich einsehen kann.

Stylishe Kreditkarten werden unter anderem von Tchibo angeboten. Ja, auch das ist amerikanischer denn je :-) Nicht nur die Kreditkarte, auch Uhren aus Gold werden in manchen Ländern als Zahlungsmittel akzeptiert. Das ist eine Kreditkarte doch wesentlich praktischer ;)

Bei wem es nicht für eine Kreditkarte langt, der kann sich natürlich auch Plastikkarten bedrucken lassen ;-)

Freaky Art im Guggenheim

16. September 2008, admin

Museum für moderne KunstDer Name Guggenheim steht wie kein anderer für die Kommerzialisierung des Museums-Business, ohne dass damit ein Qualitätsverlust einher ginge. Und auch, wenn der spanische Ableger genauso bekannt ist, und bald auch Dubai über ein Guggenheim verfügen wird - das New Yorker Haus ist und bleibt ein echtes Original.

Allein die Architektur des Museums, direkt am Central Park gelegen, ist überwältigend. So, wie die stilisierte Spirale in leuchtendem Weiß aus den umliegenden Hochhaus-Residenzen heraussticht, ist das modernistische Gebäude selbst bereits ein echtes Meisterwerk der Baukunst, besonders wenn man bedenkt, dass der Grundstein in den 50er Jahren gelegt worden ist. 

Doch je runder das Haus selbst, desto mehr Ecken und Kanten hat seine Sammlung. Damit ist zum Beispiel die kubistische Malerei von Pablo Picasso gemeint - einige seiner bekanntesten Gemälde befinden sich hier - aber auch die Oeuvres anderer exzentrischer Künstler, die in den wechselnden Ausstellungen im Guggenheim zu sehen sind.

Der September steht im Zeichen der französischen Bildhauerin Louise Bourgeois.

 

Gummi-Clogs: Der abscheulichste Trend des Sommers

22. Juni 2008, admin

Wer im letzten Jahr in Italien, Griechenland oder Spanien seinen Urlaub verbracht hat, kann sich vielleicht noch daran erinnern: Neongrüne, -gelbe, -pinke Gummischuhe, extravagant gelöchert, zierten dort die Füße sonnenhungriger Nordlichter. Abgesehen zu dem herrlichen Kontrast, den sie im Wechselspiel mit dem leuchtenden Sonnenbrand des Träger erzeugten, konnten man dieser Ausgeburt an Geschmacklosigkeit nicht viel abgewinnen. Aber man ist ja in den Ferien, und da darf man schließlich auchmal Sandalen mit Socken tragen, also warum nicht auch Gummi-Clogs?

Doch wie jede Seuche aus südlichen Gefilden, ist auch diese Epidemie von den Urlaubern eingeschleppt worden. Versteckt in Flugzeugen, Fährschiffen und Kofferräumen haben es der T-Virus (T steht in diesem Fall für “Tasteless”) - ein extrem wandelbarer Erreger, der jährlich neue Formen annimmt - bis nach Deutschland geschafft.

Ob beim Friseur, im Supermarkt oder im Büro - überall leuchtet und quietscht es, ein eindeutiges Zeichen, dass die Kontamination nicht mehr zu stoppen ist …

Crocs

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