Silvester wird kalt aufgetischt

30. Dezember 2008, admin

Noch ein Tag und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Seit einer Woche wird nur gegessen, gegessen, gegessen, und vor allem - das ist das eigentlich schlimme - gekocht, gekocht, gekocht. Wer nicht das Glück hat, auf eine Silvesterparty eingeladen zu sein, bei der die einzige Verpflichtung darin besteht, sich nicht so sehr zu betrinken, dass man womöglich den Jahreswechsel nicht erlebt, dem wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als selbst jemanden zu sich einzuladen und dem entsprechend auch feste Nahrung aufzutischen.

Zwei Vorschläge, mit denen man seine Gäste glücklich machen kann, ohne sich selbst dabei das Fest zu verderben, habe ich schon gemacht. Natürlich geht es auch beim heutigen Silvester-Tipp vor allem darum, dass der Gastgeber selbst zum Feiern kommt. Was liegt da näher als eine kaltes Buffet. Die drei Vorteile liegen auf der Hand: 1. Alles kann vor Eintreffen des Besuchs vorbereitet werden. 2. Einmal hingestellt, kann fast alles den ganzen Abend über liegen bleiben und jeder bedient sich selbst. 3. Was am Ende der Party noch übrig ist, lässt sich ganz praktisch entsorgen, indem man es den Gästen in die Hand drückt.

Weil ich Euch sicher nicht erklären muss, wie man Brote schmiert, möchte ich hier nur ein paar sinnvolle Tipps geben und Vorschläge für einzelne Gerichte. Die Rezepte kann man sich ja zuhauf im Internet runterladen, zum Beispiel bei chefkoch.de

Eine festliche kalte Platte kann enthalten:

- Vitello Tonnato (kalter Kalbsbraten mit Thunfisch-Creme - sehr lecker)

- Lachshäppchen

- Leberkäs (gibt’s - zumindest in Bayern - zum Aufbacken zu kaufen)

 - Russische Eier (zum neuen Jahr kann man sich ruhig mal eine Cholesterinbombe erlauben)

- Nudel- und Kartoffelsalat

- Gemüsestangen (Paprika, Karotte, Sellerie, etc.)

- selbstgemachte Dips (z.B. Salsa, Pesto, Cocktail-Dressing, original bayerischer Obatzter)

- und natürlich Brot in allen Variationen (Baguette, Ciabatte, Grissini, Brezeln, Brötchen, etc.)

Und nun noch ein paar Tipps, damit man am verkaterten Neujahrstag nicht bereut, eine Party geschmissen zu haben: Pappgeschirr und Plastikbecher mögen zwar nicht besonders stilvoll sein, allerdings ersparen sie einem am 1. Januar eine Menge Arbeit. Außerdem gibt es mittlerweile längst Luxusvarianten der praktischen Einweg-Gedecke, z.B. Plastik-Proseccogläser und verstärkte Teller mit Dekor. Davon abgesehen interessiert das Setting nach ein paar Drinks ohnehin keinen mehr - wichtig ist, was drauf, bzw. drin ist.

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