Von großen und kleinen New Yorkern

13. September 2008, admin

Washington Square ParkLangbeinige Laufstegschönheiten und emsige Geschäftsmänner treffen auf hartnäckige Straßenhändler und Mitleid erregende Obdachlose - New York ist seit eh und je eine Stadt gewesen, in der sich Menschen jeder Herkunft und Beruf(ung) tagtäglich über den Weg laufen, ohne wirklich Kenntnis von einander zu nehmen.

Als Tourist geht man freilich mit offeneren Augen durch die Straßen Manhattans. Geradezu überwältigend ist die kulturelle Vielfalt, die diesen Ort ausmacht, ganz zu schweigen von der unfassbaren Fülle an individuellen Lifestyles, die hier vertreten sind, obwohl sie verschiedener gar nicht sein könnten. Und es sind bei Weitem nicht nur die Menschen, die New York sein buntes Flair verleihen, denn - man mag es kaum glauben - auch die Tierwelt der Metropole ist überraschend bunt.

Da wären natürlich zuerst einmal jene Vierbeiner, die wir gar nicht gern sehen: Ratten. Von ihnen gibt es in New York City schätzungsweise 20 Millionen - kein Wunder bei einer Stadt, die so offensichtlich unter einem akuten Abfallbeseitigungs-Problem leidet. Nicht selten sieht man, wie sich die Müllsäcke in den Straßenschluchten stapeln, als stünden sie im Wettbewerb mit den Wolkenkratzern. Bei so viel müffelnden Essensresten fühlen sich hungrige Nager eben besonders wohl … 

… so wie die Eichhörnchen. Auch sie haben ihren festen Platz im New Yorker Mikrokosmos, sind aber - Gott sei Dank - ungleich putziger als die stinkenden Ratten aus dem Untergrund. Vor allem, weil sie überhaupt nicht menschenscheu sind, im Gegenteil: Im Washington Square Park zum Beispiel werfen sich die “Squirrels” geradezu in Pose, wenn man ihnen eine Nuss hinhält.

Schön, dass die Natur sogar an einem der urbansten Orte der Welt nicht zu totzukriegen ist!

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