Freaky Art Vol. II: MoMA

19. September 2008, admin

Herrenmode aus den 70ernSeit fast 80 Jahren ist das MoMA die bedeutendste Institution für moderne Kunst weltweit. Nach einer längeren Umbauzeit, während der die wichtigsten Exponate des Museums in Berlin ausgestellt worden sind, erstrahlt es seit 2004 in neuem Glanz - auf doppelter Fläche, wohlgemerkt.

Bei der Vielseitigkeit, die das Museum of Modern Art zu bieten hat, rechtfertigt sich auch der Eintrittspreis von 20 Dollar (ermäßigt: 12 Dollar, z.B. mit deutschem Studentenausweis). Architektur, Malerei, Bildhauerei, Installation, Fotografie - alle Disziplinen der zeitgenössischen Kunst werden im MoMA umfassend abgebildet, erschaffen von großen Meistern ebenso wie von jungen Wilden.

Dank der Glasfassade des Gebäudes wirken die Werke ganz und gar nicht steril, sondern erscheinen stets im Lichte der pulsierenden Großstadt. Das Allerbeste: Abgesehen von ein paar Sonderausstellungen darf man fast überall im Museum fotografieren - mit einer guten Kamera kann man so seine Lieblingswerke für den heimischen Bilderrahmen festhalten! Mein persönliches Favorite war eine Collage aus Modefotografien eines deutschen Versandhaus-Katalogs anno 1976 … (siehe Foto)

Mittlerweile hat das MoMA übrigens auch eine Außenstelle in Queens, wo vor allem Experimental-Architektur unter freiem Himmel ausgestellt wird. Das Museumsticket ist jeweils für beide Locations gültig.

Freak-Tip: Wer sich den teuren Eintritt sparen möchte, kommt zum “Free Friday” ab 16 Uhr ins MoMA. Dann darf man sich allerdings auch nicht über Wartezeiten bis zu 2 Stunden wundern, denn die Schlange zieht sich an diesem Tag bis weit auf die Straße hinaus.

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