St. Petersburg - weiße Nächte und mehr

23. November 2008, admin

Peter-und-Paul-Kathedrale, Eremitage und Leninstatue - das ist das St. Petersburg, das wir aus dem Reisekatalogen kennen, das ist die Stadt, die Jahr für Jahr Millionen kulturinteressierter Touristen anzieht. Über Jahrhunderte als Zentrum von Kunst und Literatur bekannt, hat die ehemalige Hauptstadt des russischen Zarenreiches, eher den Ruf eines beschaulichen Fleckchens denn als einer Partymetropole inne.

Doch “Píter”, wie die Russen die wohl schönste Stadt ihres Landes liebevoll nennen, hat ein ausgezeichnetes Nachtleben zu bieten, das zum einen weit kultKatharinenschloss St. Petersburgivierter ist als jenes in Moskau, zum anderen aber viel ausgelassener, insbesondere wenn man bedenkt, dass hier nicht nur Millionäre ihren Spaß haben können.

Besonders ausgiebig feiert man natürlich während der weißen Nächte in den letzen beiden Juniwochen. Nun, da die Sonne des nachts nicht ganz untergeht, treibt es Petersburger wie Touristen auf die Straßen: Es wird gesungen, getanzt und getrunken, ausgelassen aber nicht ungezügelt. Abgerundet wird das Lichterspektakel der Sommersonnwende durch ein großes Feuerwerk am Newa-Hafen.

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