Rooftop Party - so feiert Manhattan
14. September 2008, admin
Wer in NYC feiern möchte, hat die Qual der Wahl: Die Fülle an Bars, Clubs und Diskotheken ist schier unendlich und es ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders beliebt sind die stylishen Clubs im Meatpacking District oder in SoHo - wer es undergroundiger mag, den zieht es eher hinüber nach Brooklyn, ins In-Viertel Williamsburgh. Als Tourist aus Deutschland wird man jedoch - so schick viele Ausgehmöglichkeiten auch sein mögen - tendenziell eher enttäuscht sein, denn um Punkt 4 Uhr ist meistens Schluss mit Lustig. Gesetzliche Reglementierungen halten viele Gastronomen schlicht und einfach davon ab, länger zu öffnen. Von wegen “höher, schneller, weiter”.
Dem New Yorker bleiben demnach nur zwei Möglichkeiten: In New Jersey feiern zu gehen, wo die Rechtslage um einiges liberaler ist, und Diskotheken normalerweise so lange geöffnet sind, wie die Gäste Spaß zu haben scheinen. Oder zu Hause eine Party zu veranstalten, allerdings nicht in der Wohnung, sondern darüber. Fast jedes der klassischen Mietshäuser in Manhattan hat “rooftop access” - klassisch in dem Sinne, als dass es vor der Wolkenkratzer-Ära errichtet wurde - und ihre Bewohner entfliehen der Enge in den eigenen vier Wänden allzu gerne, indem sie ihre Parties einfach nach oben verlegen.
Nicht nur, dass man hier so lange feiern kann, wie man möchte. Nicht nur, dass es wesentlich günstiger ist. Nicht nur, dass die Atmosphäre viel privater ist als in einem anonymen Tanzpalast. Nein, es ist die unfassbare Aussicht auf die glitzernden Türme Manhattans und die aus dem Häusermeer emporragende Spitze des Empire State Buildings, die eine Rooftop Party zum einzigartigen Erlebnis macht.
Nur, wer so etwas einmal erlebt hat, weiß, was es bedeutet, ein echter New Yorker zu sein ![]()