Eee?

7. November 2008, admin

Als der Computerhersteller ASUS im Frühling seinen Mini-Laptop “Eee” auf der CeBit vorstellte, wusste man noch nicht so recht, was man mit diesem kleinen Ding anfangen sollte. Zu merkwürdig schien das Konzept eines tragbaren Computers, dessen Funktionen auf das Wesentliche konzentriert werden, um seine Akku-Laufzeit zu verlängern und den Preis zu verkleinern.

Erheblich zu verkleinern. Der Eee 900a beispielsweise kostet nicht einmal 300 EUR und bietet trotzdem die wichtigsten Features, die man einem mobilen Rechner abverlangt. Schnelles Internet mit Videotelefonie (integrierte Cam), ein effizientes Betriebssystem (LINUX) mit Textverarbeitungsprogramm und eine durchgehende Batterie-Laufzeit von vier Stunden.

Doch obwohl das Mini Notebook besonders für die Zielgruppe “Schüler und Studenten” gepriesen wird, muss man sagen, dass es schon sehr viel Gewöhnung kostet, längere Texte auf der winzigen Tastatur zu verfassen.  Als Zweitgerät ist der Eee hingegen sicher zu empfehlen, vor allem, wenn man einen leistungsfähigen Rechner zu Hause hat und bisher vor allem wegen der hohen Anschaffungskosten gegen den Kauf eines Laptops gewesen ist.

 

Peinliche Hightech-Studenten

26. Juli 2008, admin

Immer den Laptop unterm ArmWer von Euch mal die Ehre hatte, etwas Zeit in einer Universität, bzw. einem ihrer Vorlesungssäle zu verbringen, hat sicherlich auch schnell erkannt, dass es ganz verschiedene Arten von Studenten gibt. Die spezifischen Eigenschaften einzelner Hochschulgruppen hängen zwar zweifelsohne mit der jeweiligen Fachrichtung zusammen, dennoch findet man auch unter den Theologiestudenten die BWL-typischen Polokragen-hochgeklappt-Typen und bei den Mathematikern ist auch hin und wieder mal eine modebewusste Frau dabei. Ein ganz bestimmter Typus von Student ist jedoch in jeder Fakultät vertreten, wenn auch nicht mit gleicher Häufigkeit: der Laptop-Fuzzi.

Man erkennt ihn ganz einfach: Voll bepackt mit Kabeln, Ladegerät und was man sonst noch so zum Angeben braucht, schreitet er mit ultra-gestresstem Gesichtsausdruck durch den Saal um sich einen Platz zu suchen, von dem aus der Rest der Hörer seinen Bildschirminhalt besonders gut erkennen kann. Gleichzeitig muss das Notebook (idealerweise ein MacBook oder einen VAIO) so positioniert werden, dass der Prof das Logo gut erkennen kann, und den Studenten, der sich dahinter verbirgt, umso schlechter.

Dann beginnt die Show: Fuzzi lädt sich die vom Dozenten im Vorfeld online gestellte PowerPoint-Präsentation auf den Schirm und dreht alle 60 Sekunden seinen Computer um 5 bis 10 Grad, damit nach 10 Minuten jeder Anwesende gesehen hat, was die Schleimbacke da vorn für ein tolles Teil hat. Um die Show besonders abwechslungsreich zu gestalten, wird zwischendurch immer wieder die Webpräsenz eines Nachrichtenmagazins eingeblendet oder - gaaaanz provokativ - die private eMail-Page.

Doof nur, dass die selbe Präsentation auch vorn auf der Leinwand gezeigt wird, wodurch die Hightech-Masche binnen kürzester Zeit als nutzlos entlarvt wird. Und noch doofer, dass man zu Hause viel gemütlicher im Internet surfen kann, wenn man doch die Inhalte ohnehin schon Tage vorher runtergeladen hat, gar nicht in die Vorlesung kommen müsste und sich am besten gleich einer Notebook Einkaufsberatung unterziehen sollte …

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