Köln - Eine traumhafte Stadt am Rhein

9. September 2013, admin

Jedes Jahr wird Köln von Millionen Touristen besucht. Dies ist natürlich kein Wunder, denn die Stadt hat viel zu bieten und ist an Abwechslungsreichtum kaum zu übertrumpfen. Dabei gibt es an jeder Ecke der Stadt etwas Neues zu entdecken und sicherlich wird eine kleine Reise nach Köln nicht langweilig. Man sollte sich einfach auf den ganz besonderen Charme dieser Stadt einlassen und viel Spaß haben. Lies den Rest »

Klassisch: Weihnachtskonzerte

12. Dezember 2008, admin

Geigenkopf und NotenblattZugegeben: Ein Besuch bei den Philharmonikern ist nichts zwinged urbanes und nicht mal annähernd freaky. Aber es ist Weihnachten und da schalten sogar die wildesten Stadtmenschen einen Gang runter und stimmen sich auf besinnliche Tage ein. Deshalb darf man - auch wenn man sonst zu dröhnenden Electro-Beats im Club abtanzt - während der Feiertage ruhig auch mal so etwas Außergewöhnliches wie einen Konzertbesuch wagen. Und wenn man sich eh schon dazu durchgerungen hat, diesen bewegenden Schritt in Richtung Spießer-Dasein zu tun, dann kann man auch gleich seine Freunde und Familie mit ins Verderben reißen. Karten für ein Weihnachtskonzert sind tatsächlich keine schlechte Idee, wenn man sich noch nicht für ein Präsent entschieden hat.

Deshalb an dieser Stelle einige Konzert-Events zu Weihnachten in den wichtigsten deutschen Städten …

Berlin

25.12.-28.12. “Weihnachtskonzert in Charlottenburg” - Schloss Charlottenburg,  20:30, Karten: 43-82 EUR

Dresden

25.12. “Historia von der Geburt Jesu Christi” - Residenzkapelle, 17:00, Karten: 12 - 16 EUR

Hamburg

25.12. “Weihnachtskonzert” mit den Hamburger Symphonikern - Laeiszhalle, 19:30, Karten: 9 - 44 EUR

Hannover

26.12. “Hänsel & Gretel” nach Humperdinck - Staatsoper, 16:00, Karten: 20 - 62 EUR

Köln

25.12. “Gabor Boldoczki / Kammerakademie Potsdam” - Philharmonie, 20:00, Karten: 10 - 21 EUR

Leipzig

25.-26.12. “Weihnachtskonzert”, Mendelssohn-Saal (Gewandhaus), 20:00, Karten: 15 - 35 EUR

München

26.12. “Der Messias” nach Händel - Allerheiligen-Hofkirche (Residenz), 17:00, Karten: 33 - 53 EUR

Stuttgart

26.12. “Weihnachtskonzert” - Mozartsaal (Liederhalle), 18:00, Karten: 23 - 40 EUR

[Süßer die Glocken nie klingen.]

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Umweltzonen in Deutschland

28. November 2008, admin

Endlich saubere Luft in den Innenstädten - das ist das Ziel der neu eingeführten Umweltzonen in den wichtigsten Ballungsräumen der Republik. Doch die Einführung der so genannten Feinstaub-Plakette hat von Anfang an für Protest gesorgt. Einerseits beschweren sich die Halter von alten, nicht-historischen Benzinern, dass sie künftig nicht mehr in die Umweltzonen dürfen, obwohl ihre Wagen gar keinen Feinstaub ausstoßen (dieser kommt prinzipiell nur bei Diesel-Fahrzeugen aus dem Auspuff). Andererseits sind die Halter von Autos, die mit Dieselmotoren betrieben werden und mangels Rußpartikel-Filter nur eine gelbe oder rote Plakette bekommen, verärgert, weil auch neuere Kfz davon betroffen sind.

Ob man sich nun ein neues Auto zulegt, oder einfach nicht mehr mit dem alten in die Stadt fährt, muss jeder selbst entscheiden. Wichtig ist nur, dass man weiß, wo man besser genau aufs Schild kuckt.

Augsburg, Berlin, Bochum, Dortmund, Düsseldorf,  Essen, Frankfurt, Hannover, Ilsfeld, Köln, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Mühlacker, München, Pforzheim, Regensburg, Reutlingen, Schwäbisch-Gmünd, Stuttgart, Tübingen und ab 1.1.09 Nürnberg

 

WE WILL ROCK YOU! in Stuttgart

24. November 2008, admin

Zugegeben: Eingefleischte Freddy Mercury Fans wären von WE WILL ROCK YOU! sicher enttäuscht. Natürlich kommen sie musikalisch auf ihre Kosten, denn die großen Hits des englischen Ausnahmekünstlers und seiner Band sind allesamt in dem ursprünglich in London erstaufgeführten Musical vertreten. Günstige Karten zu den Musicals können Sie online erwerben. Die Handlung der Aufführung lässt allerdings zu wünschen übrig, in zweierlei Hinsicht.

Einerseits geht es bei WE WILL ROCK YOU! nicht mal ansatzweise um Queen. Zweitens ist die Geschichte, die man dem Musical stattdessen untergeschoben hat, so flach, dass man sich das Ganze eigentlich gleich hätte sparen können um zum eine reine Cover-Show auf die Bühne zu bringen. Das Gefasel vom Internet-Planeten e.bay, auf dem alles von einem Großkonzern regiert wird, der “echte” Musik mit Instrumenten verboten hat und stattdessen auf eine Musik-Flatrate mit rein elektronischer Musik setzt, ist echt tierisch öde. Die Idee von “Dreamer” - demjenigen, der als einziger weiß, wie man der elektronischen “GaGaMusik” den Garaus machen kann - hilft da auch nicht mehr, um die Geschichte zu retten.

Aber wie gesagt: Den meisten geht es ohnehin um die Musik und davon gibt es einiges bei WE WILL ROCK YOU! Außerdem muss man den Machern des Projektes lassen, dass sie zumindest versucht haben, einen roten Faden in die thematisch doch sehr unterschiedlichen Songs der Original-Band bringen.

Nachdem das Erfolgsmusical von Queen mehrere Jahre in Köln gelaufen ist, kann man WE WILL ROCK YOU! seit 13. November im Stuttgarter Apollo Theater sehen.

Alaaf, Helau, und so weiter

11. November 2008, admin

KarnevalSoeben sind in Köln und Mainz die Jecken ausgebrochen, die ersten Biere werden geköpft und ordentlich “Kamelle” durch die Luft gewirbelt. Ich weiß, ich weiß: Für viele ist Karneval, Fasching, oder Fastnacht ein rotes Tuch - besonders im Rheinland liebt man die närrische Zeit jedoch abgöttisch, und weil kein anderes Fest den Lifestyle dieser Region besser umschreibt, sollte ihm auch im Netz ausreichend Repräsentanz geboten werden.

Schade nur, dass wir bis heute nicht einmal wissen, was das Wort bedeutet. Nicht dass ich die etymologische Forschung über die je nach Landstrich verschiedenen Namen des Karnevals bis ins Detail verfolgt hätte, aber allein der entsprechende Wikipedia-Artikel ist schon verwirrend genug. Offensichtlich scheiden sich die Geister daran, ob die Fastnacht heidnischen oder christlichen Bräuchen entstammt, ob ihre Traditionen gar aus einem politischen Hintergrund heraus entstanden sind, oder ob man einfach seit anno dazumal einen Anlass zum hemmungslosen Saufen gebraucht hat.

Zumindest bringt die Zeit der Jecken und Funkemariechen ein bisschen Brauchtum in jene Teile Deutschlands zurück, wo die Tracht ansonsten ausgestorben zu sein scheint. Dies führt jedoch auch immer wieder zu Missverständnissen, zum Beispiel wenn es einen Mainzer zum Fasching nach München verschlägt und. Zuhause wäre es sicher gut angekommen, wenn er sich in der Lederhosn in den Karnevalszug eingereiht hätte - in Bayern gilt sein Outfit allerdings nicht als Kostüm, sondern als festliches Gewand. Ein klassischer Griff ins Klo.

Im Süden genügt es ohnehin, sich die Wangen mit bunten Farben zu beschmieren um als ordentlicher Faschingsgast gehandelt zu werden, schließlich können die Bajuwaren auch mit Narrenhüten und rot-weißen Kleidern nicht wirklich viel anfangen. Wer jetzt findet, dass dies mit Karneval nicht mehr viel zu tun habe, der sollte mal am Rosenmontag nach Hamburg fahren. Da spart man sich die Mühe nämlich komplett und schüttet sich zu, während man das RTL Karnevalsspezial im Fernsehen anguckt. Dagegen kann der Rosenmontagszug in Mainz als Fastnachtshöhepunkt angesehen werden, da hier wirklich die Sause abgeht.

A propos Rosenmontag: Wer hat eigentlich verstanden, warum der Fasching am 11.11. beginnt, aber erst im Februar gefeiert wird? Derjenige möge sich bitte im Kommentar-Bereich verewigen!

Bahnboykott

31. August 2008, admin

Die Bahn wird schon wieder teurer, zumindest war es so in den letzten Tagen den Medien zu entnehmen. Gestiegene Kosten, Modernisierungsmaßnahmen - blablabla - sind die angeblichen Gründe für die Preiserhöhung und die Entscheidung, künftig für Ticketkäufe am Schalter eine Extra-Gebühr zu verlangen.

Dabei gibt es doch mittlerweile genug andere Möglichkeiten von A nach B zu kommen. Ich, der schon seit Jahren keinen Fuß mehr in einen Zug der Bahn gesetzt hat - mal abgesehen vom öffentlichen Nahverkehr - möchte Euch daher ein paar Tipps geben, wie Ihr echte “Mobility” erleben könnt, ohne auf die Abzocke von Mehdorn & Co. hereinzufallen. Und ohne in Euer eigenes Auto zu steigen.

1. Flugzeug

Um zwischen Großstädten hin und her zu pendeln, hat sich der Luftweg in den letzten Jahren, trotz gestiegener Ticketpreise, als schnelle, günstige und komfortable Alternative zur Bahn erwiesen. Hat man genug Vorlauf und ist flexibel, was die genaue Abflugzeit betrifft, kommt man mit den Sonderangeboten von Lufthansa, Germanwings, AirBerlin und TuiFly meist für unter 100 EUR von der einen Metropole in die andere, und das bei Weitem nicht nur innerdeutsch. Wer Sorgen bezüglich des Klimaschutzes hat, lasse sich sagen, dass ein vollbesetzter Jet bestimmt nicht schlimmer für die CO2-Bilanz ist als ein leerer ICE, wie sie im Stundentakt durchs Land sausen.

2. Bus

Größere Strecken mit dem Bus hinter sich zu bringen, hat vor allem unter Deutschlands Einwanderern Tradition. Weil es schon vor Jahrzehnten die günstigste Variante war, nach Spanien, Portugal oder in Richtung Balkan zu kommen, haben sich viele Unternehmen wie die Deutsche Touring auf die Gastarbeiter-Klientel spezialisiert. Mittlerweile sind viele andere nachgezogen und man kommt z.B. mit dem BerlinLinienBus für unter 50 EUR oneway von München in die Bundeshauptstadt.

3. Mitfahrgelegenheit

Mein persönlicher Favorite, denn man ist fast immer schneller als die Bahn, oft sogar schneller als mit dem Flugzeug (zumindest innerdeutsch). Und mit den 25 Euro Fahrtkosten von Köln nach Hamburg kann auch das Dauer-Spezial der Bahn nicht mithalten. Großes Plus: Die Mitfahrgelegenheit sind über die entsprechenden Internetseiten in Hülle und Fülle verfügbar (oft auch kurzfristig) und obendrein lernt man dabei auch fast immer nette Leute kennen … 

Billiger Citytrip dank Hostels

16. Juli 2008, admin

Zugegeben, eigentlich vertrete ich eher das Urlaubsmotto, dass es mir in den schönsten Wochen des Jahres besser gehen sollte als Zuhause, in Bezug auf Komfort, Wohnstandard, etc. Wenn ich schon meinen Alltag nicht in einem Palast verbringen darf, wo mir das Frühstück ans Bett gebracht und die Minibar täglich gefüllt wird, dann doch wenigstens in den Ferien. Vor allem im so genannten Badeurlaub, wo Entspannung und “Dolce Farniente” wichtiger sind als das eigentliche Reiseziel, verteidige ich dieses Credo nach wie vor.

Da ich in letzter Zeit jedoch öfter mal auf Städtereise gegangen bin, habe ich mich aus Kostengründen meist fürs Hostel entschieden. In Köln, Berlin, oder Hamburg ist es sonst kaum möglich, zu einem anständigen Preis in zentraler Lage unterzukommen. In Erinnerung an meinen Zivildienst in einer eher klassischen Jugendherberge mit vielen Schulgruppen und eher heruntergekommenem Flair zögerte ich zunächst, nahm schließlich jedoch all meinen Mut zusammen und buchte mich in einem Hostel ein. Meine Wahl fiel auf eines, dass auch Einzelzimmer mit Dusche/WC anbot. Angekommen am Ziel war ich positiv überrascht, wie ansprechend die Herberge eingerichtet war - auch das Zimmer selbst war spartanisch, aber modern ausgestattet und sehr gepflegt.

Mittlerweile gehe ich immer dann in die Jugendherberge, wenn ich zum Sightseeing, Shoppen oder Partymachen in eine andere Stadt fahre. Bei solchen Trips komme ich sowieso nur zum Schlafen, Duschen und Umziehen in meine Unterkunft. Und dafür taugen die Low-Budget-Hotels allemal.

 

 

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