Twilight - endlich mal ein Vampirfilm ohne Klischees
5. Februar 2009, admin
Auch Fans von Vampir-Movies dürften es satt haben, dass auch in den moderneren Streifen immer wieder die selben klischeehaften Attribute vorkommen: Knoblauch, Kruzifixe und natürlich das tödliche Sonnenlicht. “Twilight”, seit 15. Januar in deutschen Kinos, geht die Geschichte ganz anders an.
Der Film beginnt als Teenie-Story, in der das 17-jährige Scheidungskind Bella von ihrer Mutter in Phoenix zum Vater aufs Land zieht, nach Forks im Staat Washington. Sie fügt sich schnell in die dortige Jugend-Clique ein und ist bei den Jungs beliebt. Bloß einer zeigt ihr die kalte Schulter: der mysteriöse Edward Cullen, dessen Familie insgesamt irgendwie merkwürdig zu sein scheint.
Bella wird stutzig und will herausfinden, was mit Edward nicht stimmt. Von den Indianern erfährt sie, dass die Cullens Vampire sind. Sie spricht Edward darauf an - dieser zeigt ihr auf einem sonnigen Hügel seine diamantenartig glitzernde Haut, fliegt mit ihr durch die Lüfte, und … die beiden verlieben sich in einander. Dass Edward Bella nicht auffrisst, liegt einzig und allein daran, dass es sich bei seiner Familie um Vampir-”Vegetarier” handelt, die sich nur von Tierblut ernähren.
Aber wer sich mit Blutsaugern abgibt, darf sich auch nicht wundern, wenn er irgendwann auf nicht ganz so ehrenhafte Exemplare trifft. Und wie es der Teufel so will, findet James, ein Freund der Familie, Bella richtig lecker. Er beginnt sie zu jagen, Edward will sie beschützen - der Kampf zwischen Gut und Böse beginnt.
“Twilight” ist wirklich ein schöner Film: spannend, fantasievoll und sicher auch für Nicht-Vampirfans unterhaltsam. Das verdankt er sicherlich seiner Vorlage, denn auch das Buch, auf dem die Idee basiert, Stephenie Meyers “Bis(s) zum Morgengrauen”, jagt Gruselfans echte Schauer über den Rücken. Ganz ohne Kitsch.
