Raclette

29. Dezember 2008, admin

Ähnlich wie das Fondue ist auch das Raclette eine Art des Abendessens, die relativ wenig Vorbereitung erfordert, aber dennoch so besonders ist, dass eine Einladung stets zu einem echten Gourmet-Event werden lässt.

Für ein Raclette braucht man einen speziell konzipierten Tischgrill, der über eine heiße Platte verfügt und mehrere Einschübe für Raclette-Pfannen besitzt. Ansonsten benötigt man alle möglichen Nahrungsmittel, die man braten, backen oder grillen kann. Hier ein paar Vorschläge …

- gekochte Kartoffelstücke oder -Scheiben

- Speckwürfel

- Cherry-Tomaten

- Hackfleischbällchen

- Karottenscheiben

- Schafskäse

- Chicoree (einzelne Blätter)

- Zwiebelringe

- Baby-Maiskolben

Dies sind nur einige Ideen, denn prinzipiell ist beim Raclette alles erlaubt, was auf den Grill oder in die Pfanne passt. Das Fleisch brät man am Besten erst auf der Platte an und schiebt es dann zusammen mit ein paar anderen Zutaten in die “Röhre”. Nicht fehlen darf natürlich der spezielle Raclette-Käse, wobei dieser wegen des starken Aromas nicht jedermanns Sache ist. Ersatzweise tut’s auch Emmentaler, Gouda oder Mozzarella.

Bei Veranstaltungen ist es möglich einen Grillwagen anzumieten, um gegrillte Kostlichkeiten zuzubereiten.

Fondue - Fleisch oder Käse

28. Dezember 2008, admin

Wer für Silvester ein Festessen angekündigt hat und am Morgen des 31.12. noch immer nicht weiß, was er seinen Gästen kredenzen soll, dem bleibt eigentlich nur noch eines: Fondue.

Das Fondue ist die Krönung der Improvisation. Ein Topf mit heißem Öl (bzw. Brühe oder Käse), ein paar Fleischstücke, Saucen und Brot - mehr braucht man erst mal nicht. Das Fondueset ist schnell gekauft, und wer wirklich gar keine Zeit mehr für Vorbereitungen hat, kauft auch den Rest fertig zubereitet. Schweine-, Rinder-, Kalbs- und Putengulasch gibt es schon geschnitten im Kühlregal, die Fülle an Saucen im Glas ist ohnehin unendlich, und wenn man frisches Brot servieren möchte, backt man einfach eines aus der Packung im Ofen auf.

Um dennoch festliche Stimmung aufkommen zu lassen, sollte man sich wenigstens beim Anrichten ein bisschen Mühe geben. Das Fleisch wird auf Porzellanplatten angerichtet, die Saucen füllt man am Besten in einzelne Schälchen um und dekoriert sie mit ein paar Kräutern oder einem Blatt Minze, Petersilie oder Basilikum - je nachdem, was sich in der Schale befindet. Für eine dem Anlass angemessene Atmsophäre sorgen außerdem stilvolle Teller, guter Wein, weiße Stoffservietten und poliertes Besteck.

Eine andere, fleischlose Fondue-Art, die längst nicht nur bei Vegetariern gut ankommt, ist das Käse-Fondue. Statt mit heißem Öl ist der Fondue-Topf mit geschmolzenem Käse gefüllt, und anstatt Fleischstücke hintein zu tauchen, steckt man sich ein Stück Brot auf das Stäbchen. Der Vorteil gegenüber dem Standard Fondue ist, dass man sofort anfangen kann zu essen, denn anders als beim Fleisch, ist das gedippte Brot sofort “ready to eat”. Als Beilage beim Käsefondue eignet sich vor allem frisches Wurzelgemüse wie Karotten, Sellerie, etc. Grob geschnitten kann man die Stücke ebenfalls zum ein tunken verwenden.

Wie gesagt: Fondue ist ein einfaches Gericht, das dennoch gerne gegessen wird, weil man es fast jedem Geschmack damit recht machen kann. Ungeeignet ist das Fondue einzig und allein zum Abnehmen, dass wäre vergleichbar mit einer Butterdiät – Gesund abnehmen geht anders. Und welcher Wein passt zum Fondue und Essen?

Und noch ein Tipp um die Zubereitung zu beschleunigen: Anstatt kaltes Öl, Brühe oder Käse in den Topf zu geben, und dann darauf zu warten, bis der Brenner die Temperatur zum Steigen gebracht hat, kann man den jeweiligen “Fond” auch schon vorher auf der Herdplatte erhitzen und dann in die Fondue Vorrichtung geben, und sofort losmampfen. Die Flamme dient dann nur noch zur Aufrechterhaltung der Hitze.

Bayern aufs Brot

25. August 2008, admin

Wer einen Bayern fragt, wo er denn am liebsten seinen Sommer verbringt, dann antwortet dieser garantiert: “Im Biergarten.” Die Frage, was er dort vorzugsweise trinkt, erübrigt sich, doch bei der Brotzeit scheiden sich die Geister, zumal die Vielfalt an deftigen Köstlichkeiten im Bajuwarenland schier unendlich zu sein scheint. Eine fehlt fast nie: der Obatzte - die wohl leckerste Käsepampe der Welt.

Zutaten

150 g vollreifer (!) Camembert

100 g vollreifer Romadur oder Limburger

100 g weiche Butter

2 Esslöffel Frischkäse

2 Teelöffel Kümmel

1 Teelöffel Paprikapulver

1-2 Zwiebeln

1 Bund Schnittlauch

Salz und Pfeffer

Den Käse grob in Stücke schneiden und zusammen mit dem Frischkäse zur Butter geben. Paprikapulver, Salz und Pfeffer dazu und alles mit einer Gabel so lange zerdrücken, bist eine sämige Masse entsteht (diese darf, je nach Geschmack auch etwas grober sein).

Die Zwiebeln sehr fein hacken, den Kümmel etwas andrücken und beides zum Brei geben. Nochmal drücken und rühren.

Jetzt muss nur noch der gehackte Schittlauch drauf, und fertig ist der Obatzte.

 

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