Afrikanische Zauberpflanze

23. Dezember 2008, admin

Anfang des Monats habe ich ja bereits das Botanicalls Kit als Geschenkidee für Weihnachten vorgebracht. Mir liegt nunmal etwas daran, dass jedem Menschen die Freuden einer heranwachsende Grünpflanze im Wohnzimmer zuteil wird, auch wenn man keinen grünen Daumen hat. Gleichzeitig bin ich mir aber darüber bewusst, dass ein elektronisches Gieß-Warnsystem, das man auch noch selbst zusammenbauen muss, nicht jedermanns Sache ist, habe ich hier noch einen weiteren Vorschlag, der ungleich einfacher umzusetzen ist: die Zauberpflanze.

Die aus Afrika stammende Zauberpflanze wird in die botanische Kategorie der Crassulaceae (Dickblattgewächse). Diese Art ist nicht nur wegen ihres meist kuriosen Aussehens bekannt - man weiß über Pflanzen dieser Gattung, dass sie auch längere Dürreperioden unbeschadet überstehen, und genau aus diesem Grund sind sie ein tolles Geschenk für Gieß-Muffel.

Was die Zauberpflanze an sich so besonders macht, ist jedoch die Tatsache, dass sie sich ohne Bestäubung fortpflanzt, das heißt, dass sie - ähnlich wie die bekanntere Grünlilie - eigenständig Triebe “gebährt” und diese irgendwann abwirft, so dass sie in die Erde einwachsen und neue Mutterpflanzen bilden können. Der eine oder andere mag jetzt an Unkraut denken, doch wenn wir mal ehrlich sind, ist das ein relativ subjektiver Begriff. In Sachen Natur neigen neigen wir eben dazu, alles, was uns nicht nützlich erscheint, als schlecht darzustellen.

Das Schöne an der Zauberpflanze ist also, dass man sich selbst eine kauft, und dann die herangewachsenen Triebe weiterverschenken kann. Nach und nach werden auch die neuen Besitzer “Nachwuchs” bekommen und diesen weiterverschenken. Und irgendwann hat jeder im Freundeskreis sein eigenes, “gebärfreudiges” Grünzeugs daheim. Harmonie im Blumentopf, sozusagen  :-)

Die Pflanze gibt es in der Regel nicht im Gartenfachhandel oder im Blumenversand zu kaufen, dafür kann man sie im Internet bestellen, zum Beispiel unter zauberpflanze.net. Mitgeliefert wird das Granulat, in das man den Setzling einpflanzt und ein Stammbaum. Darin trägt man ein, wem man die Nachkommen der eigenen Pflanze weitergegeben hat, und wohin deren “Kinder” dann verschenkt wurden. Schließlich möchte man doch sehen, wo man überall seine Spuren hinterlassen hat … und natürlich nachkontrollieren, wer sein Zaubergewächs gar so schlecht gepflegt hat, dass es - bei aller Zähigkeit - dennoch ins Gras gebissen hat.

Klassisch: das Filofax

19. Dezember 2008, admin

Zugegeben, in Zeiten von Blackberry und Netbook mag ein klassischer Terminplaner etwas altmodisch erscheinen. Doch ganz ehrlich: Diese niedlichen kleinen Lederetuis mit echten Papier(!)seiten sind gerade heute fast schon so stilvoll wie eine antike Taschenuhr. Darüber hinaus ist ein Filofax - obwohl gänzlich undigital - einfach praktisch.

Hat man nicht gerade ein Gerät mit Touchpen und Schrifterkennung, muss man bei einem elektronischen Kalender schonmal viel mehr Zeit zum Aufrufen des entsprechenden Tages und der Uhrzeit sowie zum Eintippen per Tastatur aufwenden als beim “realen” Terminplaner. Auch das Blättern und Suchen ist in der Papierversion nicht langsamer als auf einem Mini-Rechner, es sei denn, man weiß wirklich nicht mal annähernd, in welchem Zeitraum man ein Memo hinterlegt hat.

Der wichtigste Grund, warum man jemandem, der sich viel merken muss, mit einem Filofax eine Freude machen kann, ist dabei eigentlich ein anderer. Visitenkarten und Dokumente lassen sich darin - ganz ohne Scannen - verstauen, so ist man auf jedem Business-Termin gut geordnet aufgestellt.

Kuriose Schokolade

15. Dezember 2008, admin

Süße Leckereien zu verschenken, hat an Weihnachten Tradition. Wer anstatt Plätzchen und Lebkuchen etwas ganz Besonderes an seine Liebsten weitergeben möchte, sollte sich über die kuriosen Schokoladenkreationen des österreichischen Confiserie Herstellers Zotter informieren.

Als so genannter “Bean to bar”-Produzent hat sich Zotter als vertrauenserweckender Schokoladenmacher einen Namen gemacht. Alle im hauseigenen Werk in der Steiermark produzierten Sorten entsprechen dem Bio-Standard und sind besonders aufwändig hergestellt. Die Liebe zum Kakao geht bei Zotter sogar so weit, dass man mit allerlei ungewöhnlichen Mischungen experimentiert, um zu beweisen, was Schokolade alles kann.

Deshalb an dieser Stelle einige Kakaoprodukte, die es nur bei Zotter gibt:

- Soja-Grüntee-Schokolade

- Stuten- und-Ziegenmilch-Schokolade

- Sesam-Sauerkirsch-Schokolade

- Hanf- und Mocca-Schokolade

Bei dieser Schoki darf man sich sicher sein, dass man dem Empfänger eine echte Überraschung bereitet. Produkte aus dem Hause Zotter gibt es in Süßigkeiten-Fachgeschäften und in den Feinkost-Abteilungen aller großen Kaufhäuser.

Ein Buch voller Ideen

14. Dezember 2008, admin

GemueseschaleSeitdem Kochen wieder zur salonfähigen Freizeitbeschäftigung aufgestiegen ist, darf man auch anderen Frauen als der eigenen Mutter ein Kochbuch zu Weihnachten schenken. Die Bandbreite dabei ist riesig - insbesondere deshalb, weil eine Reihe von Köchen durch ihre tagtägliche TV-Präsenz den Markt mit ihren Publikationen derart überschwemmt, dass es schwierig ist zwischen “gut aufgemacht” und “tatsächlich gut” zu unterscheiden.

Grundsätzlich ist an den Kochbüchern von Mälzer, Lafer, Wiener und Co. nichts auszusetzen. Sie alle sind echte Profis, einige tragen sogar den einen oder anderen Stern, und dennoch heißt ein großer Name nicht, dass er den Besitzter des Kochbuchs zwingend glücklich macht. Deshalb sollte man zuerst überlegen, WEM man das Geschenk machen möchte und WIE FIT derjenige bereits am Kochtopf ist. Folgende Fallbeispiele sollten Euch dabei behilflich sein …

Die/der passionierte Hausfrau/-mann …

… hat in der Regel schon zig Exemplare zu Hause. Sie/Er benötigt kein Kochbuch, in dem ihr/ihm erklärt wird, was Blanchieren heißt, und blättert auch nicht gleich um, wenn sie/er liest, dass etwas über Wasserdampf aufgeschlagen werden muss. Ihr/Ihm kann man durchaus eine reine Rezeptsammlung schenken, die Gerichte mit einer Zubereitungsdauer von 90 Minuten + enthält.

Die/der Hausfrau/-mann, die/die nie eine(r) werden wollte …

… ist da irgendwie so reingerutscht und empfindet Kochen als puren Stress. Für diesen Fall gibt es mittlerweile eine Reihe von witzig aufgemachten Kochbüchern, die auch Fertigprodukte in ihre Rezeptideen mit einbeziehen. Solche Werke ermöglichen es ihr/ihm, jeden Tag etwas Neues aufzutischen, bei möglichst einfacher, zeitsparender Zubereitung.

Die/Der passionierte Hobbyköchin/-koch …

… ist Single und geht normalerweise ins Restaurant. Er/sie kocht nur für Gäste, dann muss es aber durchaus auf Sterneniveau sein. Auch hier ist oft noch einige Aufklärung bei den Zubereitungsarten nötig, dennoch darf man in diesem Fall ruhig zu solchen Kochbüchern greifen, die exotische Rezepte enthalten, für deren Zutaten man in verschiedenen Spezialgeschäften einkaufen muss.

Die/Der rustikale Esser(in) …

… geht ebenfalls oft ins Lokal oder schiebt aber sich eine Fertigpizza in den Ofen, wenn sie/er hungrig ist. Am liebsten aber isst dieser Typ Mensch bei der eigenen Mutter - rustikale Hausmannstkost liegt ihr/ihm einfach. Das Problem ist, dass die Familienrezepte bei diesem Beispiel meist so gut gehütet werden, dass man die Eltern schon um die Ecke bringen müsste, um herauszufinden, wie man “diese herrlich sämige Bratensauce” ohne Maggi Fix zustande bekommt. Hier hilft ein traditionelles Kochbuch mit klassischen deutschen Rezepten.

Edle Rauchwaren

13. Dezember 2008, admin

Zigarre von vornAls Fest des Schenkens ist Weihnachten ja auch immer eine Zeit des Luxus - man schaut eben nicht so aufs Geld. So kurz vorm Jahreswechsel gönnt man sich (und den anderen) nun auch mal das eine oder andere Schmankerl, sei es kulinarisch oder in Sachen Lifestyle. Ja, Weihnachten und Silvester sind die Feste (in Bayern kommt noch das Oktoberfest hinzu), an dem auch Nichtraucher zur Pfeife oder zur Zigarre greifen … und schon wieder haben wir eine Geschenkidee.

Wer eine Zigarre verschenkt, verschenkt eben nicht nur eine Stange gerollten Tabak. Es handelt sich um ein handgefertigtes Produkt, das aus den feinsten Sorten hergestellt wird und geschmacklich besonders vielseitig ist. Eine Zigarre ist - anders als der industriell in Massen hergestellte kleine Bruder in Schachteln - kein Suchtprodukt, sondern in der Tat ein Genussmittel. Zugegeben: Sie ist nicht jedermanns Sache, dennoch würde kaum einer ihren materiellen Wert in Frage stellen. Schließlich wissen auch Leute, die keinen Wein trinken, dass es den tatsächlich Tropfen gibt, die so edel sind, dass andere dafür tief in die Tasche zu greifen bereit sind. 

Und wie beim Wein ist es auch bei der Zigarre so, dass man sich an einen Fachhändler wenden sollte, wenn man sich selbst nicht so gut auskennt, der Beschenkte dafür umso mehr. Doch woran erkenne ich einen guten Zigarrenladen?

Man muss in der Tat nicht immer zum urigsten Tabakshop mit den höchsten Preisen gehen, wenn man eine hochwertige Zigarre kaufen möchte - auch einige “normale” Rauchwarenhändler haben gute Zigarren und Pfeifentabak im Angebot. Man sollte aber darauf achten, dass die wertvollen Rauchwaren in einem abgeschlossenen Klimaschrank aufbewahrt werden, damit sie ihr Aroma behalten. Wenn es so etwas in einem Geschäft nicht gibt, dann muss man leider davon ausgehen, dass der Verkäufer wohl keine Ahnung vom Produkt hat.

Wichtig ist auch, dass man die Zigarre vorher reservieren lässt, sie aber erst kurz vor der Bescherung abholt. Denn jede Minute außerhalb des optimalen Humidor-Klimas nimmt ihr ein Stück ihres Geschmacks und damit auch ihres Werts. Angemessen verpackt, z.B. in einer speziellen Holzbox, übersteht sie ein paar Stunden ganz gut, dann sollte sie entweder beim Beschenkten im Klimaschrank landen oder geraucht werden.

Ein Stern zum Fest

12. Dezember 2008, admin

Und noch ein Geschenk aus der Kategorie “Für Menschen, die schon alles haben” - das sind die Leute, denen man zu Weihnachten die Sterne vom Himmel holen muss, damit sie sich überhaupt noch freuen. Das habe ich einfach mal wörtlich genommen und mich im Web umgesehen, wie so ein Sterne-Kauf vonstatten geht.

Der erste Schritt ist ganz einfach: Bei Google “Stern kaufen” eingeben und schon wird eine entsprechende Seite nach der anderen angezeigt. Leider muss man schnell feststellen, dass man durch den Sternekauf keine Eigentumsrechte an dem jeweiligen Himmelskörper erwirbt. Korrekterweise handelt es sich eher um eine Stern-Taufe, für die man eine Urkunde mit dem Namen des Sterns und dem Namen des Täufers, resp. Eigentümers erhält.

Je nachdem, wie gut man den Stern am Himmel sehen kann, steigt oder sinkt der Preis. Zu haben ist die Sterntaufe im Internet schon ab 39 EUR, was die Sache durchaus erschwinglich macht, aber in Anbetracht der Tatsache, dass man als Gegenwert bloß ein bedrucktes Stück Papier erhält, wirklich nur dann ein gutes Geschenk darstellt, wenn einem gaaaar nichts Besseres einfällt.

Grimm & Co.

11. Dezember 2008, admin

Heute konnte ich mich mal zu einem klassischen Geschenk als Weihnachtsempfehlung durchringen: ein Märchenbuch. Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm haben die Erzählungen aus dem Volke einst niedergeschrieben - diese Mühe soll schließlich nicht umsonst gewesen sein.

Wer sich ein Exemplar von “Grimm’s Märchen” zulegt (es gibt Hunderte, wenn nicht Tausende verschiedener Editionen), dürfte schon nach kurzer Zeit ziemlich verblüfft sein, wie wenig von den Geschichten hängengeblieben ist, so lange wie die eigene Kindheit her ist. Wer weiß denn schon, worum es im “Gestiefelten Kater” geht? Oder was die Handlung von “Der süße Brei” ist? Aschenputtel und Schneewittchen dürfte man gerade noch zusammenbringen, wobei dies wahrscheinlich eher der Verdienst von Walt Disney ist als eine Errungenschaft der beiden Pioniere deutscher Volksliteratur. Es gibt sogar das eine oder andere Grimm Märchen, dessen Name ich nicht einmal gehört habe. Wie geht es Euch bei “Der Liebste Roland” und “Das singende springende Löweneckerchen”? 

Es wird also allerhöchste Zeit, den Verlust unseres Kulturgutes rückgängig zu machen und ein Märchenbuch zu verschenken. Am Besten kauft man sich selbst auch gleich eines, schließlich sollte man mit gutem Beispiel voran gehen.

Die vertiefte Kenntnis der Märchenwelt und der damit einher gehende Gewinn an Allgemeinbildung hat übrigens auch praktische Vorteile. Wer jemals in einer Quiz-Show mehr als 500 Euro gewinnen möchte, sollte schon wissen, wer bei den “Bremer Stadtmusikanten” ganz oben steht, und was es mit dem Namen des “Märchens von einem der auszog, das Fürchten zu lernen” auf sich hat …

Wohlig-warm dank Tischkamin

9. Dezember 2008, admin

GlutMal wieder bedienen wir uns aus des Freaks Arsenal der ungewöhnlichen Geschenkideen. Schon mal von einem Tischkamin gehört? Nein? Dann wird es allerhöchste Zeit.

Tischkamine haben das Zeug, zum Top Trend dieses Winters aufzusteigen. Vom Preis her schon ab ca. 70 Euro zu haben, verbreiten die modernen Feuerstellen ein Ambiente, dass gemütlicher nicht sein könnte. Genährt wird ihre Flamme von einem speziellen Brenner-Gel - dieses ist ergiebiger als normaler Spiritus und punktet zudem durch die sichere und einfache Dosierung. Aus diesem Grund kann man einen Tischkamin unbesorgt im Wohnzimmer verwenden, wie bei einer Kerze genügt es, die Flamme zu löschen, bevor man den Raum verlässt, um keine Angst haben zu müssen, dass die Bude abfackelt.

Im Sommer versüßt die Mini Feuerstelle die lauen Nächte auf der Terrasse oder dem Balkon. Hier liegt der Vorteil gegenüber Kerzen darin, dass die Flammen dank Windschutz nicht so leicht ausgehen.

 

Stylishe Tier-Accessoires

8. Dezember 2008, admin

Pudel mit SchmuckhalsbandWeihnachten steht vor der Tür und noch immer fehlt das Geschenk für den besten Freund des Menschen. Viele mögen es verrückt finden, seinem Hund oder seiner Katze etwas zu schenken, aber sind es nicht gerade unsere Haustiere, die es am meisten verdient haben, zum Fest der Liebe für ihre Treue belohnt zu werden?

Eben. Und weil wir unseren eigenen Geschmack so gern auf unsere Tiere projezieren und es lieben, sie mit Halsbändern auszustatten, die wir selbst gerne tragen würden und ihnen ein Körbchen zum Schlafen hinzustellen, in das wir uns selbst direkt hineinlegen würden, wenn es nicht so klein wäre, gibt es mittlerweile einige Internet-Shops, die sich darauf spezialisiert haben, Design für Hund und Katze zu verkaufen.

Da gibt es dann so tolle Sachen wie lederbezogene Hunde-Sofas im Corbusier-Design, Camouflage-gemustertes Geschirr und mit Floraldekor verziertes Katzenspielzeug. Mein persönliches Favorite ist das pinkfarbene, mit Strasssteinen besetzte Hygiene-Kit von BON TON. Geformt wie ein Knochen und schick aufgemotzt, sieht das kleine Köfferchen gar nicht danach aus, als befänden sich darin kleine Beutelchen um die Häufchen des treuen Begleiters aufzusammeln.

Für Zugereiste: personalisierter Stadtplan

7. Dezember 2008, admin

Jeder hat doch mindestens einen Arbeitskollegen oder Kommilitonen, der vor Kurzem aus einer anderen Stadt - sei es der Liebe oder der Karriere wegen - hergezogen ist … und sich immer noch nicht auskennt in seiner neuen Heimat. Wer für eben diesen Freund noch kein passendes Weihnachtsgeschenk gefunden hat, der lässt sich am Besten vom folgenden Tipp inspirieren.

Für Zugereiste ist es oft schwer, die geografischen Dimensionen ihres neuen Wohnortes zu fassen. Welcher Stadtteil liegt neben welchem? wo genau hört das das Zentrum an und wo beginnt die Peripherie? Welchen Himmelsrichtungen lassen die verschiedenen Bezirke zuordnen und welche Haupt-Achsen verbinden diese mit einander? Diese Fragen werden oft Jahre lang nicht beantwortet, zumal sich der durchschnittliche Binnenmigrant meist lediglich von der Wohnung zur Arbeit bewegt und, obgleich er an Wochenenden durchaus in der Stadt unterwegs sein mag, sich aber dann doch immer an die schon bekannten Routen hält.

Um diesem Problem den Garaus zu machen, benötigt man:

- einen Stadtplan mit allen wichtigen Bezirken

- eine Korkplatte, der in etwa der Größe des Stadtplans entspricht (etwas kleiner sollte er sein) 

- Kleber

- Tonpapier in fünf verschiedenen Farben

- 1 Bogen weißes Papier

- min. 50 Stecknadeln

- einen schwarzen Fineliner

Schritt 1: Der Stadtplan wird auf die Korkplatte geklebt, wobei man die überstehenden Ränder umschlägt und auf der Rückseite befestigt, damit das Ganze schön ordentlich aussieht.

Schritt 2: Nun schneidet man aus jedem Bogen Tonpapier (also je Farbe) mindestens zehn kleine Fähnchen aus, insgesamt sind das dann 50 Stück. Achtung: Die Fähnchen sollten groß genug sein, dass man in halbwegs leserlicher Schrift ein bis zwei Wörter darauf schreiben kann.

Schritt 3: Die Fähnchen werden jetzt an den Stecknadeln befestigt, und zwar so, dass man es auch wirklich wie eine Fahne aussieht, das heißt, dass man, wenn das Fähnchen nach rechts wehen soll, die Nadel auf der linken Seite hindurchsteckt, und zwar zwei Mal, als würde man einen Faden einfädeln wollen.

Schritt 4: Nun braucht der Stadtplan noch eine Legende. Am Besten sucht man sich unten in irgend einer unwichtigen Ecke ein Plätzchen, an dem man wieder pro Farbe ein Stückchen Tonpapier aufklebt. Nun bekommt jede Farbe eine Kategorie: Essen & Trinken, Tanzen, Kunst & Kultur, Shopping”, Freunde

Schritt 5: Jetzt benötigt man noch eine weitere Ecke für die Überschrift der Karte. Einfach ein Stück weißes Papier aufkleben und - je nach Name - mit dem Titel “Barbara’s Köln”, “Peter’s Hamburg” oder “Mike’s München” versehen.

Schritt 6: Damit auch der Beschenkte versteht, was er mit dieser Karte anfangen soll, beschriftet man am Besten pro Kategorie ein Fähnchen und steckt es an den entsprechenden Standort auf der Karte. Bei der Gelegenheit sollte man auch gleich die Wohnungen aller befreundeten Kollegen mit einer “Freunde”-Fahne lokalisieren.

FAZIT: Endlich mal ein selbstgebasteltes Geschenk, dass nicht gleich in der Tonne landet.

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