Mit der Staten Island Ferry über den East River

4. September 2008, admin

Panorama-FahrtFür die meisten NY-Reisenden gehört die Überfahrt zur Freiheitsstatue zum Pflichtprogramm. Doch fast genauso viele denken sich hinterher: „Das hätte eigentlich nicht sein müssen.“ Denn abgesehen davon, dass die Fähre kostenpflichtig ist, und das Schlangestehen einige Geduld erfordert, kann man sich nicht mal sicher sein, dass man die Great Lady auch besteigen kann. Ständige Renovierungsarbeiten und die Enge im Inneren der Konstruktion beschränken den Zugang zur Aussichtsplattform auf der fackeltragenden Dame in Grün.

 

Außerdem gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, die Skyline von Manhattan aus einer spannenden Perspektive zu betrachten. Denn wer von der Statue aus die Wolkenkratzer fotografiert, weiß zumindest, dass diese selbst nicht auf den Bildern zu sehen sein wird.

 

Deshalb weicht der ausgefuchste New-York-Tourist auf die Staten Island Ferry aus. Das Fährschiff hat nämlich eine ganze Reihe von Pluspunkten zu bieten, die alle anderen Alternativen aussticht.

 

1.      Die Route erlaubt es, die Freiheitsstatue und Manhattan gemeinsam auf Celluloid zu bannen. Wer braucht da noch teure Postkarten?

 

2.      Staten Island selbst beherbergt zwar keine besonderen Sehenswürdigkeiten, dennoch hat man hier die Möglichkeit, auch mal das typische New Yorker Vorstadtleben kennen zu lernen.

 

3.      Die Fähre ist kostenlos. Somit lohnt es sich auch, einfach einzusteigen und gleich wieder zurückzufahren, einzig um die Aussicht zu erleben.

 

Klar ist die Staten Island Ferry längst kein Geheimtipp mehr, weshalb auch hier eine Wartezeit von bis zu 30 Minuten eingeplant werden muss, bis man das Schiff betreten kann. Die Überfahrt ist dafür umso angenehmer und man fühlt sich nicht wie einer Touristenfalle, zumal natürlich auch die Einwohner der Insel die Fähre regelmäßig nutzen.

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