Die coolsten Fischrezepte für heiße Partys

30. Januar 2010, admin

Fisch ist nicht nur eines der gesündesten Nahrungsmittel, er ist leicht und bekömmlich und ebenso
lässt sich Fisch auf die vielfältigste Art zubereiten und genießen. Er liegt nicht schwer im Magen und ist der topp Renner für Partys aller Art.

Fisch eignet sich eigentlich für alle Gänge eines Menüs. Ob als Vor- oder Hauptspeise, für eine kalte Platte oder ein zauberhaftes Büffet: Fisch kommt immer gut an, gerade dann, wenn dieser einmal ganz anders zubereitet ist, als herkömmlich bekannt. Wie vielseitig man Fisch zubereiten kann, zeigen Köche
aus aller Welt. Manch einen von ihnen könnte man als wahrhaftigen Urban bezeichnen. Ihre
ausgefallensten Fisch Rezepte bieten hervorragende Ideen, die tollsten Menüs einfach und unkompliziert auf den Tisch zubringen. Darüber hinaus verraten die Freaks, welcher Fisch zu welchem Menü am Besten passt. Sie geben Tipps, wie man außergewöhnliche Cocktails zaubern kann, oder wie man Fisch für ein Barbecue vorbereitet. Des weiteren gibt es tolle Fisch Rezepte für Gratins, Salate oder wie Fisch als Füllung für eine Blätterteigpastete verwendet werden kann. Richtig schmackhaft wird das Menü erst mit der richtigen Soße. Ebenso lässt sich Fisch ganz hervorragend mit den verschiedensten Gemüsesorten kombinieren. Wer seinen Gästen Sushi anbieten will, findet hier kostenlose Sushi Rezepte.

Online gibt es die fantastischsten Fisch Rezepte, auch als genussvolle Partyknüller.

Weihnachten in … Dänemark

26. Dezember 2008, admin

Wie in allen skandinavischen Ländern ist Weihnachten in Dänemark das wohl wichtigste Fest des Jahres. Dies liegt wohl mitunter daran, dass jedes der nordeuropäischen Staaten für sich beansprucht, Heimat des Weihnachtsmannes zu sein, wobei die Dänen diesen in ihrer ehemaligen Kolonie Grönland lokalisieren. Wie auch immer, in jedem Fall wimmelt es in unserem nördlichen Nachbarland geradezu vor Weihnachtsbräuchen.

In der Adventszeit wird in Dänemark besonders viel Glogg getrunken. Gewürzt mit Zimt, Nelken und Mandeln schmeckt er definitiv weihnachtlich, im Gegensatz zu unserem Glühwein enthält er jedoch viel mehr Alkohol, da er mit Aquavit und Portwein aufgepeppt wird. Ein weiteres Getränk, das in der dänischen Weihnacht nicht fehlen darf, ist Julebryg (Weihnachtsbier).

Zu Heiligabend gibt es meistens Geflügelbraten mit allerlei Beilagen, insbesondere Rotkohl und Bratkartoffeln. Als Nachtisch wird gern Milchreis gereicht - abergläubisch wie die Dänen sind, stellt man auch einen Teller davon auf den Dachboden, für die Kobolde.

Die Tatsache, dass Weihnachten drei ganze Tage umfasst, wird in Dänemark ernster genommen als anderswo. Schon zum Mittag gehen die Gäste ein und aus, und es wird gegessen und getrunken, was das Zeug hält. Diese als “Julefrokost” bezeichnete Tradition des “Zwischenweihnachten” beinhaltet, dass man permanent damit beschäftigt ist, das kalte Buffet wieder aufzufüllen. Gemäß der maritimen Lage des Landes gibt es besonders häufig Räucherlachs, Garnelen und Heringshäppchen.

Weihnachten wird in Dänemark übrigens auch als Fest der Herzen bezeichnet. Dem entsprechend gehört es zur Tradition, dass man ein Julehjerte bastelt. Das rot-weiß-karierte Herz wird aus Bast oder Lackpapier geflochten.

Weihnachten in … Polen

25. Dezember 2008, admin

KarpfenDie Polen sind ein besonders religiöses Volk: Die große Mehrheit in unserem östlichen Nachbarland ist nicht nur katholisch getauft, sondern hält sich auch strikt an die kirchlichen Riten und damit verbundenen Bräuche. 

Dazu gehört zum Beispiel die Tradition, den ganzen Advent über zu fasten und insbesondere, an Heiligabend kein Fleisch zu essen. Stattdessen gibt es Suppe und Karpfen. Auch in Polen geht man am 24.12. um Mitternacht in die Heilige Messe um die Kommunion zu empfangen - jetzt erst beginnt das eigentliche Weihnachtsfest. Dem entsprechend kommen am ersten und zweiten Feiertag deftige Geflügel- und Fleischgerichte auf den Tisch.

Die Geschenke gibt es allerdings - wie in Deutschland - schon an Heiligabend. Gebracht werden sie nicht vom Weihnachtsmann, sondern vom Christkind, das auf einem Esel angeritten kommt. Ein netter Weihnachtsbrauch, den die Polen pflegen, ist es, eine Münze unter einen Kerzenleuchter zu legen, um sich gegen Armut zu schützen.

Island will in die EU

18. November 2008, admin

Vielleicht bald Teil der europaeischen Familie12 SterneIsland ist das erste Land, dass im Zuge der internationalen Finanzkrise knapp am Staatsbankrott vorbeigerauscht ist. Das Inselreich im Nordatlantik, das trotz seiner Abgelegenheit und dünnen Besiedelung lange Zeit als Vorbild für andere kleine Nationen gegolten hat, zumindest was die Schaffung einer soliden Wirtschaft bei gleichzeitiger Beibehaltung größtmöglicher Souveränität angeht, muss sich nun eingestehen, dass das Prinzip des Alleingangs nicht immer der beste Weg ist. Eine Lehre, die Kleinststaaten in Europa schon vor Jahrzehnten gezogen haben.

Hauptproblem Islands ist der Zusammenbruch der Banken Kaupthing und Landsbanki. Zusätzlich zur eigenen Pleite kam nämlich noch die Tatsache, dass sie für die Insolvenz ihrer ausländischen Töchter aufkommen müssen. Der einzige Weg, diese Last einigermaßen zu schultern, ist die Übernahme durch den Staat gewesen, weshalb schließlich das komplette politische System auf der Insel gefährdet ist.

Die EU, auf der sonst - vor allem von den Bürgern ihrer Mitgliedsstaaten - gerne herumgehackt wird, hat in der Krise souverän reagieren können und sich auf eine Mischung aus nationaler Intervention und konzertierten Rettungsaktionen geeinigt. So konnte bisher zum Beispiel verhindert werden, dass der Euro-Raum in eine stärkere Inflation rutscht, wohingegen Island derzeit mit einer enormen Abwertung seiner Währung zu kämpfen hat. Ein weiterer Kritikpunkt von Gegnern der immer weiter getriebenen europäischen Integration - die schrumpfende Souveränität der Mitgliedsstaaten - hat sich ebenfalls zum Positivum gewendet, da starke Partner unerlässlich sind, wenn man allein nicht mehr aus einer Notsituation heraus findet.

Islands Hauptproblem mit der EU drehte sich bis jetzt vor allem um einen Punkt: EU-Mitglieder müssen die Verwaltung ihrer Fischereirechte an die Kommission in Brüssel abgeben, was im hohen Norden sehr kritisch gesehen wird, da man zum Beispiel das Überfischungsproblem im Mittelmeer als Folge dieser Regelung ansieht. Die Fischerei ist Islands wichtigster Wirtschaftszweig, deshalb möchte man sich nicht vom fernen Europa vorschreiben lassen, wer wie viel des kostbaren Gutes aus den eigenen Gewässern fangen darf.

Dieser Konflikt dürfte nun aber ins Hintertreffen geraten sein, da es dem Land offensichtlich nichts bringt, einen Sektor zu schützen, wenn man dabei riskiert, dass alle anderen Erwerbsquellen im Strudel der Krise untergehen könnten. Und so kam es am 16.11. zu einer für Reykjavik-Verhältnisse großen Demo mit 6000 Anhängern, die ihren Unmut über die anti-europäische Politik von Premierminister Geir Haarde kundtaten. (Quelle: taz vom 16.11.2008)

Die EU zeigte sich erfreut über den Sinneswandel. Für Island sei seit Langem ein Plätzchen unterm 12-Sterne-Banner reserviert …

“Kalimera” in Astoria

22. September 2008, admin

Griechen in New YorkIn New York hat fast jede Einwanderergruppe ihr eigenes Viertel. Dies heißt zwar weder, dass alle Chinesen in Chinatown leben, noch dass es in Little Italy keine Puertoricaner gäbe, doch die jeweilige “Szene” ist meist in festen Bezirken lokalisiert. Dies ändert sich auch nicht, wenn man den Manhattaner Mikrokosmos verlässt. Brooklyn beispielsweise ist aufgeteilt unter Afroamerikanern, orthodoxen Juden und Latinos, ebenso wie man in der Bronx neben der schwarzen Mehrheit auch ganze Straßenzüge vorfindet, die von Italienern bevölkert werden.

Zu jenen Gegenden, die vom touristischen Andrang bisher weitestgehend verschont geblieben sind, obwohl die Einwanderungsgeschichte New Yorks sehr originell wiederspiegeln, gehört Astoria im Westen von Queens. Wie im ganzen “Borough” herrscht auch hier eine gutbürgerliche Atmosphäre; gepflegte Straßen und schnuckelige Backsteinhäuser prägen das Bild. Umso drolliger erscheinen all die griechischen Schriftzüge an den Geschäften und auf den Menü-Tafeln der Restaurants und Kneipen. Im Supermarkt gibt es Produkte aus dem Mittelmeerraum zu kaufen - und das nicht selten zu günstigeren Preisen als im Hellenenreich. Vor allem, wer sich nach Tagen voll von weichem Toast und fadem Schinken mal wieder nach einem knusprigen Brötchen oder pikanter Wurst sehnt, wird glücklich sein, sich hierher verirrt zu haben.

Natürlich hat Astoria keine herausragenden Sehenswürdigkeiten zu bieten, da es sich eigentlich um ein klassisches New Yorker Wohnviertel handelt. Dennoch spürt man deutlich, dass das Lebensgefühl hier vom Takt des östlichen Mittelmeers geprägt ist: Neben den Griechen haben sich in den letzten Jahrzehnten auch andere balkanstämmige Einwanderer sowie Libanesen, Syrer und Ägypter niedergelassen.

Der weite Weg nordwärts bis über die Triborough Bridge lohnt sich übrigens vor allem, wenn man abends in einer der malerischen Restaurants essen möchte. Rund um den Astoria Boulevard und den Ditmars Boulevard befinden sich zahlreiche Fischlokale und Tavernen, die mediterrane Grillspezialitäten und europäische Weine anbieten. Die Preise sind zwar höher als in der Burger-Bude, aber irgendwann hat man ohnehin keine Lust mehr auf Fritten und Hackfleisch, und billiger als in Manhattan isst man hier allemal.

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