Eco Fashion – ökologische Mode im Trend der Zeit

25. Mai 2010, admin

Eco Fashion, also umweltfreundliche Ökomode, gewinnt immer mehr „Boden unter den Füßen“, zumindest bei der jungen Fashion-Generation. Dynamische junge Modedesigner, die auch auf dem internationalen Parkett zu Hause sind, engagieren sich immer mehr für diesen Modetrend und kreieren eigene, extravagante Stilrichtungen.

Natürliche und ökologisch angebaute Naturfasern oder zertifizierte Materialien gehören ebenso zur Grundvoraussetzung der „Grünen Öko-Mode“ wie die dazu nötigen umweltfreundlichen Produktionstechniken. Hoch im Kurs der sogenannten „Fair Trade Mode“ stehen zum Beispiel Materialien wie Baumwolle aus ökologischem Anbau, Maisfasern, Hanf, Soja oder Bambus ohne Verwendung von Pestiziden, recyceltem Kunststoff oder gar chemischen Bleichmitteln. Damit verbessern sich natürlich gleichzeitig auch die „fairen“ Arbeits- und Produktionsbedingungen für die Arbeiter und Angestellten in den jeweiligen Herstellerfirmen und Erzeugerländern auch wenn selten eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wird. Die grundsätzliche Frage im „Fair Play“ um moderne Eco Mode ist doch: Muss es anderen Menschen in den Herstellerländern schlecht gehen damit wir billig einkaufen können? – Und - ist Chemiekaliengeruch bei neuer Kleidung eigentlich Standard? „Fair Trade“ heißt hier nicht nur biologischer Anbau und Umwelt schonende Verarbeitung – „Fair Trade“ heißt auch keine Kinderarbeit in Ländern der Dritten Welt und vorgeschriebene Mindestlöhne für die Arbeiter und Näherinnen.

Glücklicherweise hat diese zukunftsorientierte Branche seit geraumer Zeit ein rasantes Wachstum zu verzeichnen – „Öko Klamotten“ sind tatsächlich „IN“.
Dabei stellt Eco Fashion durchaus keine Marktnische dar, wie manche einer denken mag. Auch was Optik und Farbe angeht, so steht Eco- oder modische Öko-Kleidung konventioneller Kleidung in nichts nach, denn die Stoffinnovationen sind sehr kreativ und gehören damit garantiert nicht zur Marke „Kartoffelsack“. Hier geht die zunehmende Naturverbundenheit nämlich keineswegs zu lasten eines dynamischen, jungen und spritzigen Designs.

Nichts in deiner Größe dabei? Kein Thema, zum Glück gibt es auch einige Shops für Mode in XXL, wo auch schön kurvige Körper berücksichtigt werden, zum Beispiel Outdoor Mode in XXL für jede Jahreszeit.

American Apparel vs. H&M

6. November 2008, admin

In den letzten beiden Jahrzehnten gab es zwei Modeketten, die den Markt für jugendliche Fashion revolutioniert haben: Beide sind bekannt dafür, aktuelle Trends aufzugreifen und neue zu setzen, ohne den Kunden dabei tief in die Tasche zu greifen - und dennoch liegen Welten zwischen H&M und American Apparel. Was unterscheidet die beiden Textilgiganten und was haben sie gemeinsam? Kann man sagen, einer von beiden ist der Bessere?

Rein zahlenmäßig stellt H&M seinen amerikanischen Wettbewerber komplett in den Schatten, doch uns als Kunden hat das zunächst nicht zu interessieren. Trotzdem ist der schwedische Konzern mittlerweile in so gut wie jeder mittelgroßen Stadt vertreten und erreicht so einfach eine viel breitere Masse. Was nicht heißt, dass der Konkurrent aus L.A. nicht ebenfalls auf einen möglichst weiten Kundekreis setzt und dies in den USA auch durchaus mit Erfolg.

Ein wesentlicher Unterschied besteht in der Philosophie hinter den Unternehmen. Während H&M die Produktionskosten seiner Kollektionen durch Niedriglohnproduktion halten muss, um die Top-Models zu bezahlen, die von seinen überlebensgroßen Werbeplakate prangen, kommuniziert American Apparel lediglich die eigene Firmenstruktur um seine Produkte zu preisen. Integrierte Produktion mit Tarifgarantie lautet die Devise bei AA - eine Strategie mit der sich auch die so genannten “Conscious Consumers” für die Klamotten aus Kalifornien begeistern lassen.

Für viele ist dies bereits das schlagende Argument. Doch auch, wenn man die Sache etwas simpler sieht, hat American Apparel vielleicht tatsächlich den richtigen Weg eingeschlagen. Denn die amerikanische Low-Cost-Fashion-Kette stellt Kleidung her, die durch ihre simplen Schnitte und einfarbigen, unbedruckten Stoffe zwar irgendwie unscheinbar wirkt. Der bewusste Verzicht auf ein sichtbares Branding zeigt aber, dass man genau jenen Aha-Effekt vermeiden möchte, den H&M-Ware auslöst: “Schau mal, das T-Shirt hab’ ich bei Hennes gesehen, das kostet 14,90.”

Ob der American Style gegenüber dem Swedish Chic bestehen kann, muss am Ende natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Je nachdem, ob ein Trend gerade über den großen Teich zu uns schwappt, oder eben aus Europa in die USA, wird mal der eine, mal der andere vorne liegen.

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