Gulaschsuppe

31. Dezember 2008, admin

Prost NeujahrWie die Gans zu Weihnachten, so gehört die Gulaschsuppe zu einem echten, traditionellen Jahreswechsel dazu. Ursprünglich kommt sie aus Ungarn, wo sie schlicht und einfach “Gulyás” genannt wird (was wir in Deutschland als Gulasch bezeichnen, heißt dort hingegen “Pörkölt”), und ebenso simpel ist die Zubereitung. Und weil man sie so gut vorbereiten kann, ist sie das ideale Gericht, wenn man viele Gäste eingeladen hat - denn wer will schon auf seiner eigenen Party die ganze Zeit hinterm Herd stehen?

Zutaten (für 8 Personen)

500g Schweinegulasch

500g Rindergulasch

500g Wildgulasch (auch wenn man kein Fan von Hirsch und Reh ist - mit Wildeinlage schmeckt’s einfach besser)

2l Fleischbrühe

10 Zwiebeln

10 Kartoffeln

5 grüne Paprika

100g Butter

1 grüne Chili/Jalapeno

Paprikapulver (rosenscharf)

Pflanzenöl

Zubereitung

Paprika in feine Streifen schneiden, Kartoffeln würfeln und die Zwiebeln achteln (die Zwiebelstücke dürfen ruhig groß sein, sie zerfallen beim Kochen sowieso). Die Chili wird in feine Ringe gehackt.

Nun wird das Fleisch in einem großen (!) Topf in heißem Pflanzenöl angebraten. Sobald es von allen Seiten schön gebräunt ist, mit Brühe aufgießen und zum Kochen bringen. Wenn die Suppe kocht, kommen die Paprikastreifen, Kartoffeln und Zwiebeln dazu. Eine halbe Dose Paprikapulver drauf, Chili und Butter dazu. Jetzt dauert es erneut, bis der Eintopf kocht - sobald der Siedepunkt erreicht ist, auf kleinste Flamme runterdrehen, Deckel drauf und mindestens zwei Stunden kochen lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren.

Man sollte sich vom anfänglichen Anblick der Suppe nicht abschrecken lassen, es dauert nämlich einige Zeit, bis sie wie Gulasch aussieht. Durch die zerfallenden Zwiebeln und die eingekochte Paprika bekommt sie aber nach ca. anderthalb Stunden die leckere braunrote Färbung - garantiert.

Noch ein Tipp: Bei wem die Zutaten nicht von Anhieb in den Topf passen, der kann die Zwiebeln auch nach und nach zugeben.

Na dann: Prosit Neujahr!

Raclette

29. Dezember 2008, admin

Ähnlich wie das Fondue ist auch das Raclette eine Art des Abendessens, die relativ wenig Vorbereitung erfordert, aber dennoch so besonders ist, dass eine Einladung stets zu einem echten Gourmet-Event werden lässt.

Für ein Raclette braucht man einen speziell konzipierten Tischgrill, der über eine heiße Platte verfügt und mehrere Einschübe für Raclette-Pfannen besitzt. Ansonsten benötigt man alle möglichen Nahrungsmittel, die man braten, backen oder grillen kann. Hier ein paar Vorschläge …

- gekochte Kartoffelstücke oder -Scheiben

- Speckwürfel

- Cherry-Tomaten

- Hackfleischbällchen

- Karottenscheiben

- Schafskäse

- Chicoree (einzelne Blätter)

- Zwiebelringe

- Baby-Maiskolben

Dies sind nur einige Ideen, denn prinzipiell ist beim Raclette alles erlaubt, was auf den Grill oder in die Pfanne passt. Das Fleisch brät man am Besten erst auf der Platte an und schiebt es dann zusammen mit ein paar anderen Zutaten in die “Röhre”. Nicht fehlen darf natürlich der spezielle Raclette-Käse, wobei dieser wegen des starken Aromas nicht jedermanns Sache ist. Ersatzweise tut’s auch Emmentaler, Gouda oder Mozzarella.

Bei Veranstaltungen ist es möglich einen Grillwagen anzumieten, um gegrillte Kostlichkeiten zuzubereiten.

Fondue - Fleisch oder Käse

28. Dezember 2008, admin

Wer für Silvester ein Festessen angekündigt hat und am Morgen des 31.12. noch immer nicht weiß, was er seinen Gästen kredenzen soll, dem bleibt eigentlich nur noch eines: Fondue.

Das Fondue ist die Krönung der Improvisation. Ein Topf mit heißem Öl (bzw. Brühe oder Käse), ein paar Fleischstücke, Saucen und Brot - mehr braucht man erst mal nicht. Das Fondueset ist schnell gekauft, und wer wirklich gar keine Zeit mehr für Vorbereitungen hat, kauft auch den Rest fertig zubereitet. Schweine-, Rinder-, Kalbs- und Putengulasch gibt es schon geschnitten im Kühlregal, die Fülle an Saucen im Glas ist ohnehin unendlich, und wenn man frisches Brot servieren möchte, backt man einfach eines aus der Packung im Ofen auf.

Um dennoch festliche Stimmung aufkommen zu lassen, sollte man sich wenigstens beim Anrichten ein bisschen Mühe geben. Das Fleisch wird auf Porzellanplatten angerichtet, die Saucen füllt man am Besten in einzelne Schälchen um und dekoriert sie mit ein paar Kräutern oder einem Blatt Minze, Petersilie oder Basilikum - je nachdem, was sich in der Schale befindet. Für eine dem Anlass angemessene Atmsophäre sorgen außerdem stilvolle Teller, guter Wein, weiße Stoffservietten und poliertes Besteck.

Eine andere, fleischlose Fondue-Art, die längst nicht nur bei Vegetariern gut ankommt, ist das Käse-Fondue. Statt mit heißem Öl ist der Fondue-Topf mit geschmolzenem Käse gefüllt, und anstatt Fleischstücke hintein zu tauchen, steckt man sich ein Stück Brot auf das Stäbchen. Der Vorteil gegenüber dem Standard Fondue ist, dass man sofort anfangen kann zu essen, denn anders als beim Fleisch, ist das gedippte Brot sofort “ready to eat”. Als Beilage beim Käsefondue eignet sich vor allem frisches Wurzelgemüse wie Karotten, Sellerie, etc. Grob geschnitten kann man die Stücke ebenfalls zum ein tunken verwenden.

Wie gesagt: Fondue ist ein einfaches Gericht, das dennoch gerne gegessen wird, weil man es fast jedem Geschmack damit recht machen kann. Ungeeignet ist das Fondue einzig und allein zum Abnehmen, dass wäre vergleichbar mit einer Butterdiät – Gesund abnehmen geht anders. Und welcher Wein passt zum Fondue und Essen?

Und noch ein Tipp um die Zubereitung zu beschleunigen: Anstatt kaltes Öl, Brühe oder Käse in den Topf zu geben, und dann darauf zu warten, bis der Brenner die Temperatur zum Steigen gebracht hat, kann man den jeweiligen “Fond” auch schon vorher auf der Herdplatte erhitzen und dann in die Fondue Vorrichtung geben, und sofort losmampfen. Die Flamme dient dann nur noch zur Aufrechterhaltung der Hitze.

Ein Buch voller Ideen

14. Dezember 2008, admin

GemueseschaleSeitdem Kochen wieder zur salonfähigen Freizeitbeschäftigung aufgestiegen ist, darf man auch anderen Frauen als der eigenen Mutter ein Kochbuch zu Weihnachten schenken. Die Bandbreite dabei ist riesig - insbesondere deshalb, weil eine Reihe von Köchen durch ihre tagtägliche TV-Präsenz den Markt mit ihren Publikationen derart überschwemmt, dass es schwierig ist zwischen “gut aufgemacht” und “tatsächlich gut” zu unterscheiden.

Grundsätzlich ist an den Kochbüchern von Mälzer, Lafer, Wiener und Co. nichts auszusetzen. Sie alle sind echte Profis, einige tragen sogar den einen oder anderen Stern, und dennoch heißt ein großer Name nicht, dass er den Besitzter des Kochbuchs zwingend glücklich macht. Deshalb sollte man zuerst überlegen, WEM man das Geschenk machen möchte und WIE FIT derjenige bereits am Kochtopf ist. Folgende Fallbeispiele sollten Euch dabei behilflich sein …

Die/der passionierte Hausfrau/-mann …

… hat in der Regel schon zig Exemplare zu Hause. Sie/Er benötigt kein Kochbuch, in dem ihr/ihm erklärt wird, was Blanchieren heißt, und blättert auch nicht gleich um, wenn sie/er liest, dass etwas über Wasserdampf aufgeschlagen werden muss. Ihr/Ihm kann man durchaus eine reine Rezeptsammlung schenken, die Gerichte mit einer Zubereitungsdauer von 90 Minuten + enthält.

Die/der Hausfrau/-mann, die/die nie eine(r) werden wollte …

… ist da irgendwie so reingerutscht und empfindet Kochen als puren Stress. Für diesen Fall gibt es mittlerweile eine Reihe von witzig aufgemachten Kochbüchern, die auch Fertigprodukte in ihre Rezeptideen mit einbeziehen. Solche Werke ermöglichen es ihr/ihm, jeden Tag etwas Neues aufzutischen, bei möglichst einfacher, zeitsparender Zubereitung.

Die/Der passionierte Hobbyköchin/-koch …

… ist Single und geht normalerweise ins Restaurant. Er/sie kocht nur für Gäste, dann muss es aber durchaus auf Sterneniveau sein. Auch hier ist oft noch einige Aufklärung bei den Zubereitungsarten nötig, dennoch darf man in diesem Fall ruhig zu solchen Kochbüchern greifen, die exotische Rezepte enthalten, für deren Zutaten man in verschiedenen Spezialgeschäften einkaufen muss.

Die/Der rustikale Esser(in) …

… geht ebenfalls oft ins Lokal oder schiebt aber sich eine Fertigpizza in den Ofen, wenn sie/er hungrig ist. Am liebsten aber isst dieser Typ Mensch bei der eigenen Mutter - rustikale Hausmannstkost liegt ihr/ihm einfach. Das Problem ist, dass die Familienrezepte bei diesem Beispiel meist so gut gehütet werden, dass man die Eltern schon um die Ecke bringen müsste, um herauszufinden, wie man “diese herrlich sämige Bratensauce” ohne Maggi Fix zustande bekommt. Hier hilft ein traditionelles Kochbuch mit klassischen deutschen Rezepten.

Umweltzonen in Deutschland

28. November 2008, admin

Endlich saubere Luft in den Innenstädten - das ist das Ziel der neu eingeführten Umweltzonen in den wichtigsten Ballungsräumen der Republik. Doch die Einführung der so genannten Feinstaub-Plakette hat von Anfang an für Protest gesorgt. Einerseits beschweren sich die Halter von alten, nicht-historischen Benzinern, dass sie künftig nicht mehr in die Umweltzonen dürfen, obwohl ihre Wagen gar keinen Feinstaub ausstoßen (dieser kommt prinzipiell nur bei Diesel-Fahrzeugen aus dem Auspuff). Andererseits sind die Halter von Autos, die mit Dieselmotoren betrieben werden und mangels Rußpartikel-Filter nur eine gelbe oder rote Plakette bekommen, verärgert, weil auch neuere Kfz davon betroffen sind.

Ob man sich nun ein neues Auto zulegt, oder einfach nicht mehr mit dem alten in die Stadt fährt, muss jeder selbst entscheiden. Wichtig ist nur, dass man weiß, wo man besser genau aufs Schild kuckt.

Augsburg, Berlin, Bochum, Dortmund, Düsseldorf,  Essen, Frankfurt, Hannover, Ilsfeld, Köln, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Mühlacker, München, Pforzheim, Regensburg, Reutlingen, Schwäbisch-Gmünd, Stuttgart, Tübingen und ab 1.1.09 Nürnberg

 

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