Das Wichtigste über Basische Ernährung

6. Februar 2012, admin

Die Idee, dass wir über unsere Ernährung zu viele säurehaltige Nahrungsmittel zu uns nehmen und dadurch krank werden, stammt aus dem Bereich der Alternativmedizin und ist etwa 100 Jahre alt. Immer mehr Mediziner, die sich mit alternativen Heilmethoden befassen, sind der Meinung, dass unsere heutige Ernährungsweise, mit zu viel Fleisch, Fisch Eiern und Wurst, sowie Käse und Milch, für Übergewicht und viele Krankheiten, wie zum Beispiel Gicht, verantwortlich ist. Lies den Rest »

Kinderarmut - wer ist schuld?

13. Juni 2008, admin

“Deutschlands Kinder sind arm” - diese oder ähnliche Schlagzeilen zieren mehrmals im Jahr die Zeitungen und TV-Beiträge unseres Landes. Dass Bedürftigkeit sich bei uns - anders als in der Dritten Welt - nicht mit Unterernährung und Obdachlosigkeit beschreiben lässt, ist mittlerweile unbestritten. Dennoch streuben sich weite Teile der Gesellschaft und viele Politiker davor, mehr staatliches Geld für die Kinder von Arbeitslosen und Geringverdienen auszugeben. Und in der Tat: Wer sich in den sozialen Brennpunkten der deutschen Großstädte umsieht, entdeckt schnell, dass der erste Eindruck oft trügt.

Unter den statistischen Faktoren, mit denen Kinderarmut gemessen wird, ist finanzieller Mangel nur einer von vielen - soziale Benachteiligung, schlechte Bildungschancen und gesundheitliche Probleme tragen genauso zum Ergebnis bei. Besonders kritisiert wird, dass sich seit Einführung von ALGII die Zahl der auf staatliche Unterstützung angewiesenen Minderjährigen verdoppelt hat.

Zweifelsohne sind die Hartz-IV-Regelleistungen niedrig, aber reicht die Stütze tatsächlich nicht aus, um seinen Kindern ausreichen Kleidung, Nahrung und Spielzeug zu kaufen und ihm hin und wieder einen Ausflug oder eine Kinokarte zu bezahlen? Inklusive Kindergeld steht einer Familie, bei der die Eltern seit mehr als einem Jahr erwerbslos sind, zwischen 357 und 416 Euro zur Verfügung. Die Schulausbildung ist in ganz Deutschland kostenlos, bis auf Bayern und NRW können arme Eltern sogar eine Befreiung von den Lehrmittelkosten beantragen. Welche Bildung das Kind erhält, hängt also vor allem von Engagement der Erziehungsberechtigten ab.

Die Nahrungsmittelkosten in Deutschland liegen auf einem im europäischen Vergleich sehr niedrigen Niveau. Die Verbreitung von Discountern stellt flächendeckend preisgünstige Waren zur Verfügung, deren Qualität nicht zwingend minderwertig sein muss. Auch hier kann man es den Kritikern nicht übel nehmen, dass sie die Verantwortung für das leibliche Wahl der Kinder bei deren Erzeuger sehen. Ohnehin ist nicht Unterernährung das Problem, sondern Mangelernährung. Deutsche Kinder essen nicht zu wenig, sie essen das falsche. Allerdings wird man nicht dick, weil man günstiges Gemüse aus Spanien isst anstatt deutscher oder italienischer Ware. Man nimmt auch nicht zu, weil man einen No-Name-Apfelsaft trinkt, sondern weil man sich zu viel Limo, Cola und Eistee zu Gemüte führt. Dicke Kinder verdanken ihre Figur und die daraus resultierenden Probleme dem Fast-Food. Dass Paradoxe daran ist, dass Tiefkühlpizza, Burger & Co. meist teurer sind, als Gerichte aus frischen Zutaten.

Diese Argumentation lässt darauf schließen, dass die Benachteiligungen, denen arme Kinder ausgesetzt sind, oft von mangelnder Fürsorge herrührt - wiederum ein Widerspruch zu der Tatsache, dass Eltern, die keiner Arbeit nachgehen, eigentlich Zeit für ihren Nachwuchs haben müssten. Verwahrlosung und Chancenlosigkeit kommen übrigens vor allem bei Familien vor, in denen Alkohol- und Drogenmissbrauch den Alltag bestimmen. In diesem Fall sind es dann auch eher die Kosten für die Suchtmittel, die als größter Haushaltsposten zu Buche schlagen - nicht die Kinder.

Vielleicht liegt es also tatsächlich nicht am Geld. Stattdessen sollte der Staat lieber die Kontrolle darüber gewinnen, wofür es ausgegeben wird …

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