Köln - Eine traumhafte Stadt am Rhein

9. September 2013, admin

Jedes Jahr wird Köln von Millionen Touristen besucht. Dies ist natürlich kein Wunder, denn die Stadt hat viel zu bieten und ist an Abwechslungsreichtum kaum zu übertrumpfen. Dabei gibt es an jeder Ecke der Stadt etwas Neues zu entdecken und sicherlich wird eine kleine Reise nach Köln nicht langweilig. Man sollte sich einfach auf den ganz besonderen Charme dieser Stadt einlassen und viel Spaß haben. Lies den Rest »

Trendy: Kreditkarte mit individuellem Style

10. Februar 2009, admin

Mal wieder ein Trend, der aus den Staaten zu uns hinübergeschwappt ist. In Amerika ist es schon seit Jahren gang und gäbe, dass man Kreditkarten mit einem Foto seiner Uni, dem Logo seines Lieblings-Baseballclubs oder den eigenen Initialien im Portemonnaie mit sich herumträgt. Nun bieten immer mehr Banken diese Idee auch in Deutschland an - der Freak sagt: Daumen hoch!

In Zeiten, da man immer weniger echtes Geld und immer mehr Schulden in Plastikform mit sich herumträgt, möchte man beim Shoppen mit digitaler Kohle doch wenigstens das Dollar-Feeling bewahren, dass man früher beim Hinblättern der Scheine empfand. Wenn man nicht gerade eine schwarze oder platinfarbene Ausführung auf den Tresen legt, gilt eine Kreditkarte doch hierzulande immer noch als Symbol für eine gänzlich un-deutsche Einstellung zum Geld.

Als zu dekadent, zu amerikanisch galt sie noch vor ein paar Jahren, und dementsprechend empfanden US-Touristen Deutschland lange Zeit als etwas rückständig in Sachen Zahlungsmethoden, weil man bis vor Kurzem nur in großen Geschäften und Restaurants der oberen Kategorie mit Plastik zahlen konnte. Nicht mal bei McDonald’s wurden Kreditkarten standardmäßig akzeptiert - was für ein Gefühl muss dies für einen Amerikaner in Europa gewesen sein? Alle Klischees bestätigt?

Nicht mehr. Denn mittlerweile haben wir uns auch diese Unart aus Amerika angeeignet, und von allen Seiten prangen die Logos von Master, Visa und AmexCo. Und weil man das wertvolle Kärtchen jetzt immer öfter zückt - im Supermarkt, an der Tankstelle, an diversen Automaten - ist es doch positiv zu bewerten, wenn man dabei wenigstens gut aussehen möchte. Vor allem jedoch kommt es auf die Leistungen und Konditionen an, die man sehr übersichtlich im Kreditkartenvergleich einsehen kann.

Stylishe Kreditkarten werden unter anderem von Tchibo angeboten. Ja, auch das ist amerikanischer denn je :-) Nicht nur die Kreditkarte, auch Uhren aus Gold werden in manchen Ländern als Zahlungsmittel akzeptiert. Das ist eine Kreditkarte doch wesentlich praktischer ;)

Bei wem es nicht für eine Kreditkarte langt, der kann sich natürlich auch Plastikkarten bedrucken lassen ;-)

Gourmet-Öle und mehr

4. Dezember 2008, admin

OlivenbaumIn Zeiten wie diesen, da man jedes erdenkliche Produkt aus aller Welt überall kaufen oder bestellen kann, scheinen exotische Lebensmittel als Geschenk ausgedient zu haben. Früher galt es schon als extravagant, wenn man zu Weihnachten eine Tafel Schweizer Schokolade bekommen hat oder mit einem Glas italienischem Pesto überrascht wurde - heute stehen all diese Leckereien massenhaft in den Regalen der Supermärkte und werden, egal von wo sie kommen, irgendwie doch als einheimische Ware empfunden.

Allerdings sind es eben genau diese Produkte, die den guten Ruf der einst so exklusiven Importware nach und nach geschädigt haben. Massenhafte Herstellung, eingedeutschte Rezepturen (nicht zu salzig, nicht zu scharf - sprich: langweilig) und die mangelnde Qualität vieler südländischer oder fernöstlicher Lebensmittel, die auf dem mitteleuropäischen Markt landen, haben den Zauber des Fremden immer mehr verblassen lassen.

Schön, dass es seit einiger Zeit auch wieder einen Gegen-Trend zu dieser Entwicklung zu spüren gibt. In Asia-Shops beispielsweise gehen die authentischen Würzpasten und Seasonings wieder reihenweise über die Ladentheke. Und auf Weihnachtsmärkten wie in Feinkostgeschäften haben Öle und Essig, die nach traditioneller Art hergestellt werden, längst wieder Hochkonjunktur. Auf den ersten Blick ein einfaches Geschenk, kann man sich mit solch einem Mitbringsel sicher sein, dass man etwas ganz Besonderes unter den Baum gelegt hat.

Der ultimative Renner unter den kulinarischen Präsenten ist und bleibt das Olivenöl. Von Hand gepflückt und kalt gepresst schmeckt es nicht nur so wie in antiken Zeiten - es erlangt sogar seinen Status als Allheilmittel zurück, den es bereits vor Tausenden von Jahren innegehabt hat. Für Feinschmecker gibt es also gar kein besseres Geschenk als den puren Saft der Olive.

So kommt es, dass auch deutsche Feinkost-Hersteller sich immer stärker in Richtung der althergebrachten Produktionsweisen orientieren und der industriellen Pressung nach und nach die Marktanteile wegschnappen. Dieser Trend ist vor allem in Griechenland zu beobachten, wo der private Olivenanbau eine lange Geschichte hat und längst wieder zu einem echten Wirtschaftszweig avanciert.

Wer ein Öl vom Peleponnes zu Weihnachten verschenken möchte, kann eigentlich gar nicht falsch liegen, schließlich essen wir alle gern und gut. Mein persönlicher Tipp: EgiÖl. Das extranative Olivenöl wird von deutschen Auswanderern in Griechenland hergestellt und schmeckt nicht nur gut, es ist auch extrem gesund!

Umweltzonen in Deutschland

28. November 2008, admin

Endlich saubere Luft in den Innenstädten - das ist das Ziel der neu eingeführten Umweltzonen in den wichtigsten Ballungsräumen der Republik. Doch die Einführung der so genannten Feinstaub-Plakette hat von Anfang an für Protest gesorgt. Einerseits beschweren sich die Halter von alten, nicht-historischen Benzinern, dass sie künftig nicht mehr in die Umweltzonen dürfen, obwohl ihre Wagen gar keinen Feinstaub ausstoßen (dieser kommt prinzipiell nur bei Diesel-Fahrzeugen aus dem Auspuff). Andererseits sind die Halter von Autos, die mit Dieselmotoren betrieben werden und mangels Rußpartikel-Filter nur eine gelbe oder rote Plakette bekommen, verärgert, weil auch neuere Kfz davon betroffen sind.

Ob man sich nun ein neues Auto zulegt, oder einfach nicht mehr mit dem alten in die Stadt fährt, muss jeder selbst entscheiden. Wichtig ist nur, dass man weiß, wo man besser genau aufs Schild kuckt.

Augsburg, Berlin, Bochum, Dortmund, Düsseldorf,  Essen, Frankfurt, Hannover, Ilsfeld, Köln, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Mühlacker, München, Pforzheim, Regensburg, Reutlingen, Schwäbisch-Gmünd, Stuttgart, Tübingen und ab 1.1.09 Nürnberg

 

WE WILL ROCK YOU! in Stuttgart

24. November 2008, admin

Zugegeben: Eingefleischte Freddy Mercury Fans wären von WE WILL ROCK YOU! sicher enttäuscht. Natürlich kommen sie musikalisch auf ihre Kosten, denn die großen Hits des englischen Ausnahmekünstlers und seiner Band sind allesamt in dem ursprünglich in London erstaufgeführten Musical vertreten. Günstige Karten zu den Musicals können Sie online erwerben. Die Handlung der Aufführung lässt allerdings zu wünschen übrig, in zweierlei Hinsicht.

Einerseits geht es bei WE WILL ROCK YOU! nicht mal ansatzweise um Queen. Zweitens ist die Geschichte, die man dem Musical stattdessen untergeschoben hat, so flach, dass man sich das Ganze eigentlich gleich hätte sparen können um zum eine reine Cover-Show auf die Bühne zu bringen. Das Gefasel vom Internet-Planeten e.bay, auf dem alles von einem Großkonzern regiert wird, der “echte” Musik mit Instrumenten verboten hat und stattdessen auf eine Musik-Flatrate mit rein elektronischer Musik setzt, ist echt tierisch öde. Die Idee von “Dreamer” - demjenigen, der als einziger weiß, wie man der elektronischen “GaGaMusik” den Garaus machen kann - hilft da auch nicht mehr, um die Geschichte zu retten.

Aber wie gesagt: Den meisten geht es ohnehin um die Musik und davon gibt es einiges bei WE WILL ROCK YOU! Außerdem muss man den Machern des Projektes lassen, dass sie zumindest versucht haben, einen roten Faden in die thematisch doch sehr unterschiedlichen Songs der Original-Band bringen.

Nachdem das Erfolgsmusical von Queen mehrere Jahre in Köln gelaufen ist, kann man WE WILL ROCK YOU! seit 13. November im Stuttgarter Apollo Theater sehen.

NLP - Sektenwerkzeug oder Lebenshilfe?

17. November 2008, admin

Ablehnung in Zustimmung umwandeln - das ist das Ziel der Neurolinguistischen Programmierung, kurz: NLP. Bei NLP handelt es sich um eine Methode aus dem Werkzeugkasten des Personal Coaching, entwickelt in den 70er Jahren in den USA, setzt sie sich seit Jahren auch in Deutschland immer mehr durch und wird unter anderem in Verkaufsseminaren und Lebensbewältigungs-Kursen gelehrt.

Das Prinzip von NLP funktioniert vor allem durch Vergleich und Vereinfachung. Der Psychologe Richard Bandler und der Linguist John Grindler haben im Laufe ihrer gemeinsamen Forschungsarbeit ein Modell entwickelt, dass davon ausgeht, man könne anhand der Beobachtung erfolgreicher Persönlichkeiten deren prägende Verhaltensmuster isolieren um so hinter das Geheimnis ihres Erfolgs zu kommen. Im nächsten Schritt gilt es dann, sich selbst diese Verhaltensmuster anzueignen um schließlich selbst in den Genuss gesellschaftlicher Anerkennung zu kommen.

Was so merkwürdig theoretisch klingt, ist eigentlich eine ganz simple menschliche Eigenschaft: Sehen, verstehen, kopieren als Weg der persönlichen Entwicklung. Möchte ich ein guter Verkäufer werden, dann schaue ich, wie andere gute Verkäufer arbeiten, und ahme sie nach. Will ich meine Kinder gut erziehen, dann schaue ich, wie andere Eltern, deren Kinder ich für gut erzogen halte, ihren Nachwuchs großziehen. Und so weiter.

NLP’ler gehen von einem konstruktivistischen Weltbild aus, welches besagt, dass die Realität im Wesentlichen der individuellen Wahrnehmung entspringt. “Wahr ist, was ich für wahr halte” - nach diesem Motto arbeiten NLP’ler an ihrer Persönlichkeit. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, allerdings kann dieser Grundsatz auch verkehrt werden in Richtung des Gegenübers: “Für Dich ist wahr, was Du für wahr hältst.” Daraus folgt: “Wenn ich Deine Wahrnehmung der Wahrheit ändern kann, dann kann ich auch Deine Realität verändern.” Und das nennt man dann: Manipulation.

Dieser Vorwurf an die NLP-Methoden hat dazu geführt, dass Neurolinguistisches Programmieren sich aus einigen Bereichen, wie zum Beispiel der Lehrerfortbildung zurückziehen musste. Hatte man vormals geglaubt, dass sich Problemkinder leichter handhaben ließen, wenn man sie mit NLP bearbeitete, zogen Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein das entsprechende Kursangebot wegen des manipulativen Potenzials zurück.

Auch wird einigen NLP-Organisationen eine Nähe zu Scientology nachgesagt. Dies mag nicht zu belegen sein, allerdings ist es bekannt, dass die Psycho-Sekte mit NLP-Methoden arbeitet um ihren Mitgliedern vorzugaukeln, sie könnten damit ihre Selbstkontrolle steigern. In Wirklichkeit verwickelt die vermeintliche “Kirche” ihre Anhänger damit in ein immer engeres Abhängigkeitsverhältnis.

Hofbräuhaus Las Vegas

3. November 2008, admin

Hofbräuhaus Las VegasEgal, was die Welt an Kuriositäten zu bieten hat - Las Vegas kopiert sie. Die Replik der New Yorker Freiheitsstatue befindet sich ebenso in der Zockermetropole wie der Canale Grande, somit ist es kein Wunder, dass die wohl berühmteste Bierhalle Deutschlands, das Hofbräuhaus, ebenfalls in Vegas vertreten ist.

Die Fassade des Bavarian Restaurant ist jener des Münchner Originals fast bis aufs Detail nachempfunden und auch im Inneren erinnert vieles an das Vorbild des “Hoefbrawhaws” wie es in Übersee ausgesprochen wird. Laut offizieller Bekanntgabe werden fast alle Produkte der Kultgaststätte - ebenso wie ein Großteil der EInrichtung - aus bayerischen Landen importiert, nichtsdestotrotz merkt man immer noch, dass man sich in Amerika befindet.

Da wären zum Einen die Ketchup- und Senf-Flaschen an jedem Tisch. Auch die Tatsache, dass Weißwürste hier gebraten serviert werden, zeigt einem unmissverständlich, dass dies nicht die Heimat sein kann. Wie man sich fühlt, wenn der Herr am Nebentisch schließlich die besagte Senf- und Ketchup-Flasche nacheinander auf der gebratenen Weißwurst entleert, brauche ich wohl nicht mehr weiter zu erläutern. Nur eines sei Euch gesagt: Geht in Nevada lieber zu Wendy’s, da weiß man wenigstens, was man hat.

Kennst Du Dein Land?

6. Oktober 2008, admin

Eine langjährige Aufenthaltsgenehmigung, ein fester Job und ein einwandfreies Führungszeugnis sind schon immer die Voraussetzung dafür gewesen, dass Einwanderer in Deutschland eingebürgert werden dürfen. Seit Kurzem - Baden-Württemberg hatte die Entwicklung damals angestoßen - muss man auch noch einen Einbürgerungstest bestehen, wenn man in den Besitz des roten Passes mit dem goldenen Adler gelangen möchte.

Natürlich gab es auch gleich einen Aufschrei, die Fragen seien viel zu schwer. Nicht mal von gebürtigen Deutsche könne man erwarten, dass sie alle Antworten kennten - sagen die einen. Völlig egal, denn wer nicht als Deutscher geboren wurde, müsse sich nun mal etwas mehr anstrengen - sagen die anderen.

Wie schwer der Test tatsächlich ist, kann man mittlerweile auf zahlreichen Websites selbst ausprobieren. Auch die WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) hat ein Modul online gestellt, mit dem man seine landeskundlichen Kenntnisse unter Beweis stellen darf um herauszufinden, ob man es überhaupt verdient hat, ein Bürger im Land der Dichter und Denker zu sein. Zum Test

Heimatgefühl auf der 5th Avenue

28. September 2008, admin

Deutsche NationalfarbenDer September steht in New York stets im Zeichen der “German Americans” und ihres Ursprungslandes. Auch dieses Jahr füllten verschiedene Veranstaltungen mit Deutschland-Bezug die Stadt-Agenda, doch das eigentliche Highlight wartete - wie immer - am Schluss: die Steuben-Parade. Dieser Trachtenumzug entlang der Fifth Avenue erinnert an den aus Preußen stammenden General von Steuben und seine Verdienste im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.

Lederhos’n und deutsches Bier, Blasmusik und Schuhplattler sind ebenso ein fester Teil der Steuben Parade wie Karnevalsgarden, Schützenmarsch und Funkemariechen. Die bunte Mischung aus deutschen Bräuchen verschiedener deutscher Regionen ist witzig, haut einen aber auch nicht um. Der Wesentliche Unterschied zu einer deutschen Parade ist wohl, dass bei uns um einiges mehr getrunken werden würde.

Lustig ist es trotzdem gewesen. Verblüfft war ich jedoch, als ich später am Abend - eher zufällig - bemerkte, dass die Spitze des Empire State Buildings in den deutschen Nationalfarben beleuchtet wurde. So sieht deutsch-amerikanische Freundschaft aus.

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