Romantik im Battery Park

26. September 2008, admin

Obwohl New York über eine Unmenge von Parks verfügt, bleiben die meisten von Touristen unbeachtet. Den Central Park steuert man meist gleich am ersten Tag an - das war es dann aber auch schon, denn es sind ja nicht die Bäume und Vögel wegen der man hierher gekommen ist, sondern die brummenden Straßen, die mächtige Hochhauskulisse und der dekadente Lifestyle einer Weltmetropole.

Hat man jedoch die ersten Tage und Wochen hinter sich, spürt man auch, warum die New Yorker selbst geradezu verrückt sind nach ihren Grünflachen. Das Leben zwischen den Häuserschluchten ist schlichtweg zu anstrengend. Wer nicht selbst im Wolkenkratzer wohnt (und zwar auf einer der oberen Etagen) und es sich nicht leisten kann, den ganzen Tag mit dem Taxi herumkutschiert zu werden, fühlt sich von Manhattan bereits nach kürzester Zeit überfordert. Man bleibt natürlich trotzdem da - schließlich sind auch die Vorteile des Lebens in der Megalopolis nicht von der Hand zuweisen - aber man versucht, so oft wie möglich, ein wenig Ruhe zu finden, frische Luft zu atmen und … ja … Bäume und Vögel zu sehen.

Natürlich hat jeder New Yorker seinen ganz eigenen Lieblingspark: So ist der Madison Square Park ein typischer Brotzeit-Park für die Bürohengste aus den umliegenden Business-Türmen, während man im Washington Square Park eher auf Studenten und Hundebesitzer im Rentenalter trifft, die sich hier ihre Freizeit vertreiben und die Sonne genießen. Romantiker bevorzugen jedoch fast immer den Battery Park, den - meiner Meinung nach - zweitschönsten der Stadt nach dem Central Park.

Da wäre zum einen die Kulisse, die ihn umgibt: Zur einen Seite ragen Woolworth Building und die anderen Wolkenkratzer von Downtown und TriBeCa empor. Zur anderen Seite schaut man über das glitzernde Wasser nach Hoboken und Jersey City. Außerdem wird der Park von zahlreichen schicken Bars und Restaurants gesäumt, so dass Verliebte nach (oder vor) einem Spaziergang ohne Weiteres auf einen Drink einkehren können, um dann weiter die Uferpromenade entlang zu schlendern und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

Ein weiterer Romantik-Faktor sind die idyllisch angelegten Wege, die durch die Anlage führen und ab Sonnenuntergang von kleinen Lämpchen in warmes Licht getaucht werden. Dies hat den positiven Nebeneffekt, dass man im Battery Park auch bei Dunkelheit keine Angst haben muss, überfallen zu werden. Für Sicherheit sorgen außerdem die Sicherheitspatrouillen des NYPD, die in niedlichen Golf-Caddies durch den Park tuckern.

 

Zu Fuß über die Brooklyn Bridge

11. September 2008, admin

Aussicht auf ManhattanEs gibt einige Dinge, die muss man einfach tun, wenn man in New York ist. Aufs Empire State Building fahren, die Fifth Avenue entlang laufen, im Central Park picknicken … und bei Sonnenuntergang zu Fuß über die Brooklyn Bridge spazieren.

Vor kurzem 125 Jahre alt geworden, ist die Brücke über den East River längst eine New Yorker Institution und gilt seit jeher als eine der wichtigsten architektonischen Sehenswürdigkeiten des Big Apple. Damals eine technische Innovation, ist sie heute zwar nur eine von vielen Verbindungen zwischen Manhattan und den umliegenden Stadtteilen, doch ihr Mythos lebt weiter. Wer ein Gefühl für die beeindruckende Konstruktion bekommen und gleichzeitig einen der schönsten Ausblicke auf New York genießen möchte, sollte sich ihre Überquerung nicht entgehen lassen.

Um das Lichterspektakel bei Sonnenuntergang ungetrübt erleben zu können, muss man logischerweise von Brooklyn nach Manhattan laufen - sonst muss man sich entweder ständig umdrehen oder rückwärts gehen. Einfach mit der Subway (Linie F) bis zur York Street und dann noch ca. 10 Minuten bis zum Fußgänger-Aufgang zur Brücke. Das Beste ist, dass man als Fußgänger einige Meter über der Fahrbahn läuft, somit bekommt man vom teilweise recht starken Verkehr kaum etwas mit.

Verblüffet hat mich, dass tatsächlich viele Brooklyner die Brücke nutzen, um zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit nach Manhattan überzusetzen. Der Pedestrian Walk ist also bei Weitem keine reine Touri-Angelegenheit, sondern entspricht absolut dem New Yorker Trend, ohne Auto von A nach B zu kommen. Und wieder wird einem klar, wie anders diese Stadt im Vergleich zum Rest des Landes ist.

 

Oh Du schöner Central Park …

8. September 2008, admin

Jacqueline Onassis ReservoirNew York kann zuweilen echt anstrengend werden. Straßenschluchten, Verkehrschaos, Menschenmassen und die permanente Werbe-Berieselung machen es einem nicht leicht, sich hier zu entspannen. Die meisten Oasen der Stille befinden sich innerhalb von Gebäuden – Spas oder Restaurants, zum Beispiel – doch der Aufenthalt dort ist in der Regel nicht umsonst und so zieht es die meisten Menschen, die sich im Big Apple aufhalten, immer wieder in die grüne Lunge der Stadt, den Central Park.

 

Ungeachtet seiner sicherlich imposanten Ausmaße ist der Central Park weder der größte Stadtpark der Welt noch der Amerikas. Aber er ist wunderschön und so vielseitig wie wenige urbane Grünanlagen. Betritt man ihn von Downtown kommend, zeigt er sich noch relativ unspektakulär, mit niedlichen Spazierwegen und ein paar Beeten und Bäumen. Doch je weiter man nordwärts läuft, desto mehr verstummen die Geräusche der umliegenden Avenues und das Natur-Feeling kehrt ein.

 

Ziemlich in der Mitte des Parks befindet sich mit dem Jacqueline Onassis Reservoir ein gewaltiger See, der einst als Speicher für die Wasserversorgung von New York gedient hat. Nachdem jedoch vor mehr als hundert Jahren die Cholera ausbrach – die starke Verschmutzung des Wassers hatte zur Keimbildung geführt – musste man jedoch auf einen Ort außerhalb der Innenstadt ausweichen. Von dieser langen Geschichte ist heute nichts mehr zu spüren, wenn man die Seepromenade entlang spaziert. Im Gegenteil: Hier, wo nicht einmal die Wolkenkratzer des Bankenviertels mehr zu sehen sind, kehrt endlich Ruhe ein, in dieser Stadt, die sonst keine Stille kennt.

 

 

 

 

 

 

Im Zeichen des “Big Apple”

22. August 2008, admin

Der Herbst wird heiß! Der Freak packt seine Sachen und macht die Mutter aller Städte, New York City, einen Monat lang unsicher. Was das für Euch bedeutet? Ist doch klar: Ihr bekommt die neuesten Trends, die undergroundigsten Locations, die witzigsten Stories aus dem Big Apple aus erster Hand präsentiert.

Große Meister im Guggenheim, krasse Parties im Meatpacking District, ausgedehntes Picknick im Central Park - jeden Tag ein Post aus der Stadt, die niemals schläft. Von 1. bis 30. September auf urban-freak.de …

 

Seitenanfang

Seitenanfang