Die hässliche Seite von New York
Klar, New York ist eine Großstadt und, verglichen mit ihren Ausmaßen, tatsächlich relativ sauber und gepflegt. Allerdings erkennt man schnell die ungeschriebene ästhetische Regel dieser Metropole: “Oben hui, unten pfui.”
Mit “oben” ist all das gemeint, was sich überhalb der Erdoberfläche befindet. Unter “unten” sind die U-Bahnhöfe zu verstehen, und diese sind wirklich zum größten Teil UNTER ALLER SAU! Wer jetzt denkt, ich spreche von ein paar vereinzelten Stationen weit draußen im Ghetto, lasse sich eines besseren belehren: Es ist von Manhattan die Rede. Bei dem hier präsentierten Foto handelt es sich beispielsweise um die Chambers Street Station, also der Bahnhof direkt unter dem Rathaus von Manhattan, im Herzen von Downtown.
Was dieses Bild nicht transportiert, ist der Geruch und die Temperatur innerhalb des Bahnhofs. 50 Grad Celsius sind keine Seltenheit, von der Luftfeuchtigkeit ganz zu schweigen, und wenn man kurz nach einem Regenschauer sieht, wie sich ein kleiner Fluss durchs Gleisbett schlängelt, dann wird einem auch schnell klar, dass man wohl nur durch eine dünne Wand von der Kanalisation getrennt ist, die sich ungefähr auf der gleichen Ebene wie der ÖPNV befinden dürfte. Wodurch sich wiederum erklären lässt, warum sich gar so viele Ratten und Mäuse in die Zughaltestellen verirren.
Der Fairness halber muss man jedoch sagen, dass die U-Bahnen selbst sehr sauber und gut klimatisiert sind, und dass es kein Ekel ist, der einen so schockiert (denn Müll liegt auch im Bahnhof keiner herum), sondern eher die Verblüffung über den krassen Kontrast zur Oberfläche.
Trotzdem: Weltstadt-Niveau sieht anders aus!











schaut aus wie eine klassische Horrorfilm-Location
da hat sicher die Taxifahrerlobby ihre Finger im Spiel!!!