Glühwein selber machen
Wer sich bei der Überschrift denkt, wieso er seinen Glühwein selber machen soll, wenn es den doch überall in Flaschen abgefüllt zu kaufen gibt, dem sei gesagt, dass die Fertig-Plörre eigentlich nur im Kombipack mit Aspirin verkauft werden sollte. Diese sollte man dann schon vor dem Trinken einwerfen, weil der Kopfschmerz meist schon nach dem ersten Schluck eintritt.
Also hört auf den guten Rat des Freaks und lasst es Euch schmecken. Glühwein selbst zu machen ist nämlich kinderleicht.
Zutaten
1 Flasche trockener Rotwein (nicht den billigsten nehmen, sonst hat man dasselbe Problem wie beim Fertigprodukt)
1 Zimtstange
3-4 Nelken
1 Bio-Orange
brauner Zucker nach Belieben
Zubereitung
Den Wein in einen Topf geben, Zimtstange und Nelken dazu. Mit einem Hobel ein bisschen von der Orangenschale abreiben, danach wird die Orange in Scheiben geschnitten (quer zu den Fruchtkammern - sieht schöner aus und gibt nicht so eine Sauerei) und ebenfalls zum Wein gegeben. Nun wird das Gemisch erwärmt, allerdings nur bei kleinster Flamme und zugedeckt. Wichtig ist, dass der Wein nicht zu heiß wird, weil der Alkohol sonst verfliegt. Nach ca. einer halben Stunde ist der Glühwein bereit fürs Süßen, wobei hier der individuelle Geschmack gefragt ist.
Am Besten lässt man den Glühwein im Topf und schöpft immer nur so viel ab, wie man gerade trinkt, damit der Rest derweil warm bleibt. Sollte man den Pott nicht leeren, einfach die Zimtstange und die Nelken rausnehmen, dann kann man sich auch am nächsten Tag noch mal einen einschenken.
Mit diesem Rezept gibt es garantiert keine Kopfschmerzen. Trotzdem sollte man daran denken, dass man von Glühwein tendenziell weniger verträgt als von normalem Wein, da der Zucker die Wirkung des Alkohols verstärkt.











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