Freaky Fisch

verschiedene Sushi-SortenSushi ist doch wirklich etwas feines. Nach einigen Jahren der Gewöhnung kann mittlerweile sogar der größte Fischhasser mit den kleinen leckeren Reisrollen etwas anfangen, auch wenn sie dann vielleicht nicht mit Meeresgetier sondern vegetarisch gefüllt sein sollten.

Das Schöne an Sushi ist nicht nur seine inhaltliche Vielfalt (Thunfisch, Lachs, Fliegenfisch, Surimi, Krabben, etc.), sondern auch - und vor allem - die vielen Gestaltungsvarianten: Als Maki bezeichnet man die typischen Seetangrollen (Nori), die mit Klebreis, Fisch und oft auch noch mit einer Gemüseart gefüllt sind. Das Maki gibt es auch “inside out”, heißt: Der Fisch wird ins Noriblatt gewickelt und der Reis außen dran geklebt, dann noch kurz in knallorange-farbenem Rogen gewälzt, und fertig ist das Gaumen- und Augenspektakel. Die abgespeckte Version von Sushi heißt übrigens Sashimi, wobei man hier gänzlich auf den Reis verzichtet, was die ganze Angelegenheit in eine kohlenhydratfreie Diätmahlzeit verwandelt … und leider besonders teuer ist.

A propos teuer: Sushi ist - sofern es frisch und gut zubereitet wird - immer ein kostspieliges Vergnügen. Wer sich den Genuss dennoch regelmäßig gönnen möchte, sollte sich deshalb überlegen, die Fisch-Reis-Kombo zu Hause zuzubereiten. Keine Angst, so schwer ist das nicht. Im Gegenteil: Es macht sogar richtig Spaß.

Rezepte für Sushi findet man im Internet zuhauf. Mein Tipp für den Zutaten-Einkauf: Nur im Asialaden einkaufen, denn die Supermarkt-Produkte sind meist wenig authentisch. Den Fisch sollte man gefroren kaufen, kurz antauen lassen und gut gekühlt verarbeiten, dann kann man die fertig zubereiteten Häppchen ruhig ein paar Stunden stehen lassen, ohne Angst vor einer Vergiftung haben zu müssen.

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