Archiv für 'Konsum'

Gemütlichkeit nach Gothic-Art

4. April 2009, admin

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, jeder empfindet nun mal etwas anderes als schön. Dass nicht jeder seinem Haus einen düsteren Look verpassen möchte, ist auch legitim, doch wenn man das will, gibt es jetzt den perfekten Online-Shop dazu: “Böser Wohnen” bietet alles, was das Gothic-Herz begehrt.Sarg

Endlich können auch Gruftis und Dark-Waver sich in ihren vier Wänden kreativ ausleben, ohne auf das Do-it-yourself-Prinzip angewiesen zu sein. Musste man früher noch Omas Jesus-Kreuz mit einem Haken auf der Unterseite versehen, um ihm einen satanistischen Look zu verpassen, oder seine Möbel in aufwendiger Handarbeit in dunklen Tönen lasieren, bestellt man heute alles ganz bequem im Internet. 20 Kategorien bieten eine große Auswahl an mehr oder weniger einzigartigen, in jedem Fall aber außergewöhnlichen Haushaltsartikeln, vom Voodoo-Zahnstocherhalter bis zum schwarzen Klopapier, vom Schlaf-Sarg bis zur Patchouli-Duftkerze.

Neben diversen Accessoires fürs eigene Heim eignet sich der Shop von boeser-wohnen.de auch perfekt, wenn man auf der Suche ist nach einem Geschenk für jemanden, der auf der dunklen Seite des Lebens weilt. Ob schwarz-gefärbte Gänseeier fürs Osternest, einen Santa-Claus am Strick für den Weihnachtsbaum oder aufwendige Grabgestecke für die Haustür - hier findet man endlich mal wieder Präsente, die alles andere als 08/15 sind.

Das Schönste an der Sache ist jedoch, dass man sich auch als Nicht-”Gothiker” endlich mal in dieser für viele gänzlich unbekannten Szene umsehen kann. Denn nicht alles, was die düsteren Nachtgestalten schön finden, ist so abgefahren, dass man es sich selbst nicht in die Wohnung stellen würde. Barocke Servietten, schwülstige Bilderrahmen und schmiedeeiserne Bettgestelle sind schließlich gerade voll im Trend, und nun ratet mal, wer’s erfunden hat  … :-)

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Trendy: Kreditkarte mit individuellem Style

10. Februar 2009, admin

Mal wieder ein Trend, der aus den Staaten zu uns hinübergeschwappt ist. In Amerika ist es schon seit Jahren gang und gäbe, dass man Kreditkarten mit einem Foto seiner Uni, dem Logo seines Lieblings-Baseballclubs oder den eigenen Initialien im Portemonnaie mit sich herumträgt. Nun bieten immer mehr Banken diese Idee auch in Deutschland an - der Freak sagt: Daumen hoch!

In Zeiten, da man immer weniger echtes Geld und immer mehr Schulden in Plastikform mit sich herumträgt, möchte man beim Shoppen mit digitaler Kohle doch wenigstens das Dollar-Feeling bewahren, dass man früher beim Hinblättern der Scheine empfand. Wenn man nicht gerade eine schwarze oder platinfarbene Ausführung auf den Tresen legt, gilt eine Kreditkarte doch hierzulande immer noch als Symbol für eine gänzlich un-deutsche Einstellung zum Geld.

Als zu dekadent, zu amerikanisch galt sie noch vor ein paar Jahren, und dementsprechend empfanden US-Touristen Deutschland lange Zeit als etwas rückständig in Sachen Zahlungsmethoden, weil man bis vor Kurzem nur in großen Geschäften und Restaurants der oberen Kategorie mit Plastik zahlen konnte. Nicht mal bei McDonald’s wurden Kreditkarten standardmäßig akzeptiert - was für ein Gefühl muss dies für einen Amerikaner in Europa gewesen sein? Alle Klischees bestätigt?

Nicht mehr. Denn mittlerweile haben wir uns auch diese Unart aus Amerika angeeignet, und von allen Seiten prangen die Logos von Master, Visa und AmexCo. Und weil man das wertvolle Kärtchen jetzt immer öfter zückt - im Supermarkt, an der Tankstelle, an diversen Automaten - ist es doch positiv zu bewerten, wenn man dabei wenigstens gut aussehen möchte.

Stylishe Kreditkarten werden unter anderem von Tchibo angeboten. Ja, auch das ist amerikanischer denn je :-)

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Dolly Buster malt

8. Februar 2009, admin

Dolly neues ArbeitswerkzeugLaut Umfragen kennen Sie 98 % der Deutschen, und doch wird kaum einer wissen, von wem die Rede ist, wenn er ihren richtigen Namen hört: Katja-Nora Baumberger aka Dolly Buster. Der “Künstler”-Name der laut eigenen Angaben 40-jährigen Tschechin haftet nun mal noch immer an ihr. Und das, obwohl sie bereits seit Mitte der 90er nicht mehr vor der Kamera steht. Als Produzentin von Pornofilmen dürfte sie mittlerweile auch nicht mehr sonderlich erfolgreich sein, seitdem Geiz geil und Internet billig ist.

Und so kommt es, dass Dolly - Entschuldigung: Katja-Nora - ihren Hang zur Darstellung erotischer Fantasien nun wieder auf der Leinwand auslebt. Allerdings flimmert sie nicht mehr über selbige, sondern verziert sie mit allerlei großen Pinseln.

Dolly Busters Bildern ähneln sich insofern alle, als dass sie ein relativ detailgetreues erotisches Motiv abbilden, welches daraufhin mit Farbspritzern und -strichen abstrahiert worden ist. Dabei kann man sich die Baumbergersche Malerei durchaus ins Wohnzimmer hängen.

Vor ein paar Tagen ist ihre Ausstellung Color Crash in Berchtesgaden zu Ende gegangen. Bald wird sie auch andere deutsche Städte mit ihren kreativen Ergüssen beglücken …

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Stadtführung mal anders

1. Februar 2009, admin

ReisegruppeStädtereisen sind doch etwas Schönes: Man kann kurzzeitig in eine andere Kultur eintauchen, sich entspannen, seinen Horizont erweitern. Weil man meist nur ein paar Tage bleibt, sollte so ein Trip allerdings gut geplant sein, damit einerseits kein Stress beim Sightseeing aufkommt und andererseits keine Gefahr besteht, dass man, zurück zu Hause, feststellt, dass man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Events glatt verpasst hat.

Der Haken an der Sache: Eine gewöhnliche Stadtführung, bei der einem die wichtigsten Kirchen, Museen und Schlösser nahe gebracht werden, ist für viele schlicht und einfach zu langweilig, und in Zeiten von Online-Reiseführern und Reise-Blogs auch einfach überflüssig. Der mündige Urlauber gestaltet sich seine Route am liebsten selbst am Laptop oder Handheld-PC.

Was also muss eine Stadtführung bieten, um im Informationszeitalter attraktiv zu bleiben? Die Antwort ist klar: ENTERTAINMENT. Jetzt schreit sicher der eine oder andere laut auf, Kultur dürfe doch nicht kommerzialisiert werden, und schon gar nicht aus dem niederen Beweggrund, dass der Pöbel sich sonst nicht für Kunst und Architektur interessieren würde. Denjenigen, die so denken, muss man jedoch sagen dürfen, dass Unterhaltsamkeit nicht immer Minderwertigkeit bedeutet … was folgende Stadtführungen beweisen.

Rundgang mit dem Nachtwächter

Der Beruf des Nachtwächters war einst von zahlreichen Mythen umrankt, zumal der Mann, der abends die Laternen entzündete und sie morgens wieder losch, in prä-elektrischen Zeiten der einzige war, der sich in der Dunkelheit frei bewegen durfte. Nachtwächter-Führungen werden mittlerweile in zahlreichen Städten angeboten - hier erfährt man Spannendes über einen ausgestorbenen Berufsstand und lernt sein Urlaubsziel aus einer völlig neuen Perspektive kennen.

Geschichtsbezogene Führungen

“Kaiserliches Berlin”, “Hitlers München” oder “Weimar zu Goethes Zeiten”  - solche Namen tragen jene Stadttouren, die sich auf einen bestimmten historischen Aspekt der jeweiligen Stadt beziehen. Hier erfährt man genau jene Dinge über sein Reiseziel, die einen besonders interessieren. Allgemeine touristisch relevante Fakten werden dennoch vermittelt, wenn auch nur am Rande.

City Bike Tour

Gerade im Sommer bietet es sich an, eine Stadt auf dem Fahrrad zu entdecken. Weil man “open air” unterwegs ist, bekommt man einen viel besseren Einblick in den Alltag einer Stadt, ohne sich bei heißen Temperaturen Fuß Kilometer um Kilometer zu Fuß vorwärts zu quälen. Wo es schön ist, verweilt man kurz und lauscht dem Guide, und wenn es einem irgendwo nicht gefällt, tritt man einfach etwas fester in die Pedale …

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Freaky Zahnspange

30. Januar 2009, admin

Mädchen mit ZahnspangeViele haben sie bereits in der Pubertät hinter sich gebracht: die verhasste Zahnkorrektur. Fast bei steht irgendwas im Mund nicht am richtigen Platz, weshalb eine Spange nötig ist oder aus ästhetischen Gründen empfohlen wird. Weil die Zeit, in der man sie tragen muss, aber alles andere als ästhetisch ist, drückt man sie zumeist Kindern auf die Beißerchen. Die können sich ja sowieso nicht dagegen wehren und später werden sie es einem danken.

Die einen oder anderen haben sich doch gewehrt und sind von der metallischen Mundqual verschont geblieben. Und nicht wenige unter ihnen bereuen es vielleicht, weil sie Tag für Tag ein, zwei Zähne entdecken, deren Fehlstellung sie jetzt doch stört. Aber welcher erwachsene Mensch, der im Berufsleben steht, kann sich schon dazu durchringen, Monate oder Jahre lang mit einem Gartenzaun im Mund herum zu laufen?

Wenn man sich also dazu durchringt, eine Zahnkorrektur durchführen zu lassen, und obendrein noch einen Batzen Geld dafür auf den Tisch legt, dann soll die Spange doch bitte so unauffällig wie möglich sein. Die meisten bisherigen derartigen Versuche sind jedoch wenig zufriedenstellend gewesen: transparente Plastik-Brackets waren nicht stabil genug, um die ganze Behandlung über zu halten, und wenn man sie auf die Zahn-Innenseiten klebte, um sie zu verstecken, führte dies oft zu wunden Stellen am Zahnfleisch.

Das neue Zahnkorrektur-System Invisalign aus Amerika will mit diesen Problemen aufräumen. Bei Invisalign wird die Korrektur falsch stehender Zähne mittels einer transparenten Zahnschiene durchgeführt. Alle zwei Wochen wird ein neue Version davon gefertigt, so dass sich das Gebiss nach und nach in die richtige Position begeben kann. Der antiallergische Kunststoff, aus dem der Aligner gefertigt ist, soll Reizungen verhindern, und weil das Ding durchsichtig ist, fällt es in der Tat kaum auf.

Zum Essen nimmt man die Schiene einfach heraus und setzt sie hinterher wieder ein. Die Behandlungsdauer entspricht in etwa der bei einer herkömmlichen Zahnspange. Wahrscheinlich ist Invisalign für Jugendliche genauso verträglich wie für Erwachsene, aber weil es nicht von der Krankenkasse übernommen wird, nagelt man dem Nachwuchs noch immer den Mund mit Metallstiften zu. Ist man volljährig, wird jedoch auch die normale Spange nicht mehr von der Kasse erstattet, deshalb lohnt sich Invisalign eben gerade für Erwachsene.

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Android Handy? Was’n das?

14. Januar 2009, admin

Ein Roboter mit dem man auch telefonieren kannSeit Kurzem in aller Munde, aber keiner hat je eines gesehen: Android Handys. Ich muss zugeben, zuerst dachte ich, ohjeminee, was können die Dinger denn jetzt noch? Zumindest klingt der Name doch sehr nach Roboter.

Vielleicht so einer wie bei den Jetsons: Die metallische Scham nur mit einer Haushälterinnenschürze bedeckt, kümmert er sich rund um die Uhr ums Kochen, Putzen, Waschen, Bügeln und holt bei Bedarf auch mal die Kinder von der Schule ab?

Oder so ein süßer R2D2, der eigentlich gar nichts kann, aber immer so quietschfidel rumpiepst, dass man ihn sich trotzdem nach Hause holt. Ungefähr so wie bei einem Hamster. Nur, dass man den wenigstens streicheln kann.

Ganz so ist es dann doch nicht: Android steht für eine Software-Plattform, derer sich die so genannten Android Handys bedienen. Sie basieren auf einem Linux-Betriebssystem, welches wiederum mehrheitlich auf Freeware-Modulen aufbaut. Diese kann man dann mit seinem klugen Telefon runterladen und es wie einen Computer verwenden.

Nicht, dass Handys nicht schon immer Computer gewesen wären. Bloß, dass man jetzt selbst bestimmen kann, was sie können sollen. Was für viele zunächst viel zu kompliziert klingen mag, dürfte am Ende also gerade Techniklaien begeistern.

T-Mobile hat mit seinem G1 den Anfang gemacht und bei der Entwicklung des Android Handys mit Google kooperiert. Problem: Wie beim iPhone ist das gute Stück (bisher erst in den USA erhältlich) nur bei Abschluss eines Laufzeitvertrags mit dem rosa Telefonprovider zu haben. In Kürze wollen aber auch Vodafone & Co. eigene Roboterhandys auf den Markt werfen.

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“Gibt es hier noch Skihelme?”

7. Januar 2009, admin

Bevor Dieter Althaus auf einer österreichischen Skipiste in eine Frau raste, was sie das Leben kostete und ihn erst mal für ein paar Wochen ins Koma verfrachtete, wussten die meisten von uns wohl noch nicht einmal, dass es so etwas wie einen Skihelm überhaupt gibt. Zumindest für Erwachsene. Was die Sache nicht gutheißt, denn beim Fahrradhelm gehört es ja auch längst zum guten Ton, “safe” auf den Straßen unterwegs zu sein.

Doch was mache ich jetzt, da ich in Folge des Ski-Unglücks von Thüringens Ministerpräsident tatsächlich zu den Geläuterten gehöre? Das Naheliegendste - in ein Sportgeschäft zu gehen und mir einen zu kaufen - ist derzeit scheinbar nicht möglich. Bei eBay gibt’s nur noch gebrauchte oder völlig überteuerte Helme und beides scheint mir in dem Fall wenig angebracht.

Dennoch ist es witzig, in die Sportabteilung eines großen Kaufhauses zu gehen und die hilflos dreinschauenden Verkäuferinnen zu sehen, die jeden zweiten Kunden abwimmeln müssen, weil ihnen die Skihelme ausgegangen sind. “Gibt’s hier noch Skihelme?” - “Nein, die kriegen wir erst im Sommer wieder rein.” Herrlich.

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Klassisch: das Filofax

19. Dezember 2008, admin

Zugegeben, in Zeiten von Blackberry und Netbook mag ein klassischer Terminplaner etwas altmodisch erscheinen. Doch ganz ehrlich: Diese niedlichen kleinen Lederetuis mit echten Papier(!)seiten sind gerade heute fast schon so stilvoll wie eine antike Taschenuhr. Darüber hinaus ist ein Filofax - obwohl gänzlich undigital - einfach praktisch.

Hat man nicht gerade ein Gerät mit Touchpen und Schrifterkennung, muss man bei einem elektronischen Kalender schonmal viel mehr Zeit zum Aufrufen des entsprechenden Tages und der Uhrzeit sowie zum Eintippen per Tastatur aufwenden als beim “realen” Terminplaner. Auch das Blättern und Suchen ist in der Papierversion nicht langsamer als auf einem Mini-Rechner, es sei denn, man weiß wirklich nicht mal annähernd, in welchem Zeitraum man ein Memo hinterlegt hat.

Der wichtigste Grund, warum man jemandem, der sich viel merken muss, mit einem Filofax eine Freude machen kann, ist dabei eigentlich ein anderer. Visitenkarten und Dokumente lassen sich darin - ganz ohne Scannen - verstauen, so ist man auf jedem Business-Termin gut geordnet aufgestellt.

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A Nightmare before Christmas

16. Dezember 2008, admin

Eine DVD zu Weihnachten zu verschenken ist an sich nicht gerade originell - wenn es aber ein Film ist, der einerseits perfekt zu Weihnachten passt und andererseits so außergewöhnlich gemacht ist, dass man ihn sich jedes Jahr zu den Feiertage erneut anschauen kann, dann gehört er definitiv unter den Baum.

“Nightmare before Christmas” ist so ein Streifen. 1993 erstmals in den Kinos, war der Film zunächst kein besonderer Erfolg für Drehbuchautor Tim Burton und Regisseur Henry Selick. Mit der als Musical aufgemachten Erzählweise des Cartoons spricht man nunmal nicht die Masse an - umso schöner ist es, sich den Weihnachts-Albtraum im Kreise der Familie als Video anzuschauen.

Die Handlung ist niedlich und gesellschaftskritisch zugleich. Im Wesentlichen geht es das Klappergerüst Jack Skellington, einer Fantasiefigur aus der Fantasiestadt Halloween Town. Dieser findet es doof, ständig nur das Fest der Hexen und Henker zu feiern und lässt kurzerhand den Weihnachtsmann entführen, damit er auch mal die Kinder beschenken kann. Dies führ zu enormem Chaos in der Menschenwelt, da Jack’s Geschenkideen nicht gerade kinderfreundlich sind und allzu vielen Erdenbewohnern Angst machen. Im letzten Moment kann Santa Claus das Fest dann doch noch retten und alle sehen ein, dass jedes Fest seinen Platz hat, man aber dennoch stets das Bewusstsein darüber behalten sollte, was man eigentlich gerade feiert.

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Edle Rauchwaren

13. Dezember 2008, admin

Zigarre von vornAls Fest des Schenkens ist Weihnachten ja auch immer eine Zeit des Luxus - man schaut eben nicht so aufs Geld. So kurz vorm Jahreswechsel gönnt man sich (und den anderen) nun auch mal das eine oder andere Schmankerl, sei es kulinarisch oder in Sachen Lifestyle. Ja, Weihnachten und Silvester sind die Feste (in Bayern kommt noch das Oktoberfest hinzu), an dem auch Nichtraucher zur Pfeife oder zur Zigarre greifen … und schon wieder haben wir eine Geschenkidee.

Wer eine Zigarre verschenkt, verschenkt eben nicht nur eine Stange gerollten Tabak. Es handelt sich um ein handgefertigtes Produkt, das aus den feinsten Sorten hergestellt wird und geschmacklich besonders vielseitig ist. Eine Zigarre ist - anders als der industriell in Massen hergestellte kleine Bruder in Schachteln - kein Suchtprodukt, sondern in der Tat ein Genussmittel. Zugegeben: Sie ist nicht jedermanns Sache, dennoch würde kaum einer ihren materiellen Wert in Frage stellen. Schließlich wissen auch Leute, die keinen Wein trinken, dass es den tatsächlich Tropfen gibt, die so edel sind, dass andere dafür tief in die Tasche zu greifen bereit sind. 

Und wie beim Wein ist es auch bei der Zigarre so, dass man sich an einen Fachhändler wenden sollte, wenn man sich selbst nicht so gut auskennt, der Beschenkte dafür umso mehr. Doch woran erkenne ich einen guten Zigarrenladen?

Man muss in der Tat nicht immer zum urigsten Tabakshop mit den höchsten Preisen gehen, wenn man eine hochwertige Zigarre kaufen möchte - auch einige “normale” Rauchwarenhändler haben gute Zigarren und Pfeifentabak im Angebot. Man sollte aber darauf achten, dass die wertvollen Rauchwaren in einem abgeschlossenen Klimaschrank aufbewahrt werden, damit sie ihr Aroma behalten. Wenn es so etwas in einem Geschäft nicht gibt, dann muss man leider davon ausgehen, dass der Verkäufer wohl keine Ahnung vom Produkt hat.

Wichtig ist auch, dass man die Zigarre vorher reservieren lässt, sie aber erst kurz vor der Bescherung abholt. Denn jede Minute außerhalb des optimalen Humidor-Klimas nimmt ihr ein Stück ihres Geschmacks und damit auch ihres Werts. Angemessen verpackt, z.B. in einer speziellen Holzbox, übersteht sie ein paar Stunden ganz gut, dann sollte sie entweder beim Beschenkten im Klimaschrank landen oder geraucht werden.

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