Wer häufig morgens mit Rückenschmerzen wach wird, kommt über kurz oder lang nicht an der Frage vorbei, ob sein Bett etwa Schuld an den Beschwerden ist. Und wer sich dann dafür entschiedet, sich eine neue Matratze zuzulegen oder gar ein ganz neues Bettensystem, der sollte einmal darüber nachdenken, ob nicht ein Wasserbett das richtige für ihn wäre. Denn ein Bett das sich besser an den Körper anpasst als ein Wasserbett, wird man wohl kaum finden.
Viele Menschen sind allerdings zunächst einmal skeptisch wenn es um die Anschaffung eines solchen Bettes geht. Vor allem die Angst, dass ein Wasserbett undicht werden könnte und damit ein riesiger Wasserschaden verbunden sein könnte, ist weit verbreitet. Diese Angst ist aber unbegründet und rührt meist daher, dass den Wenigsten der Aufbau eines Wasserbettes bekannt ist. Genau wie ein „normales“ Bett, so besteht auch ein Wasserbett aus verschiedenen Einzelkomponenten.
Da wäre zunächst einmal der Unterbau des Bettes und seine Umrandung, dann die Heizung des Bettes, das eigentliche Wasserbett, sprich die Wassermatratze mit ihrem Innenleben und als letztes Element die Abdeckung des Wasserbettes. Auch wenn es eine ganze Reihe von Herstellern gibt und jeder seine Besonderheiten hat, der grundsätzliche Aufbau ist immer ähnlich.
Wasserbetten können in den vorhandenen, ganz regulären Bettrahmen eingebaut werden oder aber frei ohne Rahmen stehen oder wie ein Polterbett aussehen. Wir der vorhandene Rahmen benutzt, so werden alle Innenteile z.B. der Mittelsteg entfernt, so dass nur die äußere Umrandung bestehen bleibt. Dort hinein kommt ein Podest, das den konventionellen Sprungrahmen ersetzt. Auf dieses Podest kommt die Sicherheitswanne aus einem meist viskoelastischen Schaumstoff, der von einer dicken PVC-Folie umgeben ist und die mehrfach verschweißt ist. Diese Sicherheitswanne ist so beschaffen, dass sie im Fall der Fälle das gesamte Wasser des Wasserbettes aufnehmen kann und sicher festhält. In dies Wanne hinein kommt die eigentliche Wassermatratze, grob gesagt ein Sack aus fester PVC-Folie mit einem Einfüllventil. Im Inneren dieser Matratze befinden sich sog. „Stabilisatoren“ dafür sorgen, dass die Bewegung des Wassers gebremst wird und man somit nicht „seekrank“ wird. Wie stark deren Wirkung sein soll, kann ganz individuell auf den jeweiligen Kunden abgestimmt werden. Auf die Sicherheitswanne aber unter die eigentliche Matratze kommt ein Heizelement, das immer für eine angenehme Wärme im Bett sorgt. Zu guter letzt wird dann die Wanne und die Matratze mit mehrere Schichten abgedeckt. Das entspricht dann bei einer herkömmlichen Matratze dem Matratzenbezug und dem Unterbett. Und dann kommt natürlich noch die ganz normale Bettwäsche.
Da Wasserbetten, wie eine ganze Reihe wissenschaftliche Studien beweisen, zu einem wesentlich höheren Schlafkomfort beitragen, Schlafstörungen und Beschwerden des Bewegungsapparates wesentlich mindern können und das Liegen auf einem Wasserbett einfach eine sehr angenehme Art des Entspannens ist, liegen Wasserbetten ausgesprochen im Trend. Ein Trend der das Wohlbefinden und die Gesundheit fördert und dabei jung und modern ist.
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