Archiv für 'Essen & Trinken'

Weihnachten in … Polen

25. Dezember 2008, admin

KarpfenDie Polen sind ein besonders religiöses Volk: Die große Mehrheit in unserem östlichen Nachbarland ist nicht nur katholisch getauft, sondern hält sich auch strikt an die kirchlichen Riten und damit verbundenen Bräuche. 

Dazu gehört zum Beispiel die Tradition, den ganzen Advent über zu fasten und insbesondere, an Heiligabend kein Fleisch zu essen. Stattdessen gibt es Suppe und Karpfen. Auch in Polen geht man am 24.12. um Mitternacht in die Heilige Messe um die Kommunion zu empfangen - jetzt erst beginnt das eigentliche Weihnachtsfest. Dem entsprechend kommen am ersten und zweiten Feiertag deftige Geflügel- und Fleischgerichte auf den Tisch.

Die Geschenke gibt es allerdings - wie in Deutschland - schon an Heiligabend. Gebracht werden sie nicht vom Weihnachtsmann, sondern vom Christkind, das auf einem Esel angeritten kommt. Ein netter Weihnachtsbrauch, den die Polen pflegen, ist es, eine Münze unter einen Kerzenleuchter zu legen, um sich gegen Armut zu schützen.

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Weihnachten in … Frankreich

24. Dezember 2008, admin

TruthahnbratenZu Weihnachten hat jede Region, wenn nicht sogar jede Familie, ihre ganz eigenen Traditionen. Schauen wir doch mal über den Tellerrand und gucken, wie das Fest der Liebe in unseren Nachbarländern so abläuft. Zunächst werfen wir mal einen Blick auf Frankreich …

An Heiligabend trifft sich die ganze Familie zu einem ausgedehnten Diner. Anders als in Deutschland, wo am Vorabend des Weihnachtsfests oft nur einfache Gerichte aufgetischt werden, isst man hier Gänseleber, Austern, verschiedene Pasteten und trinkt Champagner. Um Mitternacht geht man zusammen in die Christmette um danach ein großes Feuerwerk zu entzünden.

Am Morgen des ersten Weihnachtstags werden die Geschenke ausgepackt, die “Père Noel”, der Weihnachtsmann, über Nacht dagelassen hat. Die Kinder beschäftigen sich dann den Rest des Tages mit ihren Präsenten, während die Eltern nach und nach die Gäste empfangen, die zum Truthahn-Essen vorbeikommen. Der dicke Vogel wird in Frankreich traditionell mit Maronen serviert. Wer einen Kamin hat, lässt dort in der Nacht vom ersten auf den zweiten Weihnachtstag einen ganzen Holzscheit verglühen.

Seine Asche wird am zweiten Weihnachtstag auf einem Feld verstreut. Hat man keinen Kamin, bzw. kein Feld in der Nähe, dann wird die so genannte “Buche de Noel” aufgetischt, ein Kuchen, der wie eben jener Holzklotz aussieht, den man eigentlich verbrennen soll. Später am Tag gibt es meist wieder Geflügel oder - in den Küstenregionen - Fisch.

Man sieht: Weihnachten in Frankreich ist vor allem ein kulinarisches Event. Aber wer hätte etwas anderes erwartet?

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Kuriose Schokolade

15. Dezember 2008, admin

Süße Leckereien zu verschenken, hat an Weihnachten Tradition. Wer anstatt Plätzchen und Lebkuchen etwas ganz Besonderes an seine Liebsten weitergeben möchte, sollte sich über die kuriosen Schokoladenkreationen des österreichischen Confiserie Herstellers Zotter informieren.

Als so genannter “Bean to bar”-Produzent hat sich Zotter als vertrauenserweckender Schokoladenmacher einen Namen gemacht. Alle im hauseigenen Werk in der Steiermark produzierten Sorten entsprechen dem Bio-Standard und sind besonders aufwändig hergestellt. Die Liebe zum Kakao geht bei Zotter sogar so weit, dass man mit allerlei ungewöhnlichen Mischungen experimentiert, um zu beweisen, was Schokolade alles kann.

Deshalb an dieser Stelle einige Kakaoprodukte, die es nur bei Zotter gibt:

- Soja-Grüntee-Schokolade

- Stuten- und-Ziegenmilch-Schokolade

- Sesam-Sauerkirsch-Schokolade

- Hanf- und Mocca-Schokolade

Bei dieser Schoki darf man sich sicher sein, dass man dem Empfänger eine echte Überraschung bereitet. Produkte aus dem Hause Zotter gibt es in Süßigkeiten-Fachgeschäften und in den Feinkost-Abteilungen aller großen Kaufhäuser.

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Ein Buch voller Ideen

14. Dezember 2008, admin

GemueseschaleSeitdem Kochen wieder zur salonfähigen Freizeitbeschäftigung aufgestiegen ist, darf man auch anderen Frauen als der eigenen Mutter ein Kochbuch zu Weihnachten schenken. Die Bandbreite dabei ist riesig - insbesondere deshalb, weil eine Reihe von Köchen durch ihre tagtägliche TV-Präsenz den Markt mit ihren Publikationen derart überschwemmt, dass es schwierig ist zwischen “gut aufgemacht” und “tatsächlich gut” zu unterscheiden.

Grundsätzlich ist an den Kochbüchern von Mälzer, Lafer, Wiener und Co. nichts auszusetzen. Sie alle sind echte Profis, einige tragen sogar den einen oder anderen Stern, und dennoch heißt ein großer Name nicht, dass er den Besitzter des Kochbuchs zwingend glücklich macht. Deshalb sollte man zuerst überlegen, WEM man das Geschenk machen möchte und WIE FIT derjenige bereits am Kochtopf ist. Folgende Fallbeispiele sollten Euch dabei behilflich sein …

Die/der passionierte Hausfrau/-mann …

… hat in der Regel schon zig Exemplare zu Hause. Sie/Er benötigt kein Kochbuch, in dem ihr/ihm erklärt wird, was Blanchieren heißt, und blättert auch nicht gleich um, wenn sie/er liest, dass etwas über Wasserdampf aufgeschlagen werden muss. Ihr/Ihm kann man durchaus eine reine Rezeptsammlung schenken, die Gerichte mit einer Zubereitungsdauer von 90 Minuten + enthält.

Die/der Hausfrau/-mann, die/die nie eine(r) werden wollte …

… ist da irgendwie so reingerutscht und empfindet Kochen als puren Stress. Für diesen Fall gibt es mittlerweile eine Reihe von witzig aufgemachten Kochbüchern, die auch Fertigprodukte in ihre Rezeptideen mit einbeziehen. Solche Werke ermöglichen es ihr/ihm, jeden Tag etwas Neues aufzutischen, bei möglichst einfacher, zeitsparender Zubereitung.

Die/Der passionierte Hobbyköchin/-koch …

… ist Single und geht normalerweise ins Restaurant. Er/sie kocht nur für Gäste, dann muss es aber durchaus auf Sterneniveau sein. Auch hier ist oft noch einige Aufklärung bei den Zubereitungsarten nötig, dennoch darf man in diesem Fall ruhig zu solchen Kochbüchern greifen, die exotische Rezepte enthalten, für deren Zutaten man in verschiedenen Spezialgeschäften einkaufen muss.

Die/Der rustikale Esser(in) …

… geht ebenfalls oft ins Lokal oder schiebt aber sich eine Fertigpizza in den Ofen, wenn sie/er hungrig ist. Am liebsten aber isst dieser Typ Mensch bei der eigenen Mutter - rustikale Hausmannstkost liegt ihr/ihm einfach. Das Problem ist, dass die Familienrezepte bei diesem Beispiel meist so gut gehütet werden, dass man die Eltern schon um die Ecke bringen müsste, um herauszufinden, wie man “diese herrlich sämige Bratensauce” ohne Maggi Fix zustande bekommt. Hier hilft ein traditionelles Kochbuch mit klassischen deutschen Rezepten.

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Gourmet-Öle und mehr

4. Dezember 2008, admin

OlivenbaumIn Zeiten wie diesen, da man jedes erdenkliche Produkt aus aller Welt überall kaufen oder bestellen kann, scheinen exotische Lebensmittel als Geschenk ausgedient zu haben. Früher galt es schon als extravagant, wenn man zu Weihnachten eine Tafel Schweizer Schokolade bekommen hat oder mit einem Glas italienischem Pesto überrascht wurde - heute stehen all diese Leckereien massenhaft in den Regalen der Supermärkte und werden, egal von wo sie kommen, irgendwie doch als einheimische Ware empfunden.

Allerdings sind es eben genau diese Produkte, die den guten Ruf der einst so exklusiven Importware nach und nach geschädigt haben. Massenhafte Herstellung, eingedeutschte Rezepturen (nicht zu salzig, nicht zu scharf - sprich: langweilig) und die mangelnde Qualität vieler südländischer oder fernöstlicher Lebensmittel, die auf dem mitteleuropäischen Markt landen, haben den Zauber des Fremden immer mehr verblassen lassen.

Schön, dass es seit einiger Zeit auch wieder einen Gegen-Trend zu dieser Entwicklung zu spüren gibt. In Asia-Shops beispielsweise gehen die authentischen Würzpasten und Seasonings wieder reihenweise über die Ladentheke. Und auf Weihnachtsmärkten wie in Feinkostgeschäften haben Öle und Essig, die nach traditioneller Art hergestellt werden, längst wieder Hochkonjunktur. Auf den ersten Blick ein einfaches Geschenk, kann man sich mit solch einem Mitbringsel sicher sein, dass man etwas ganz Besonderes unter den Baum gelegt hat.

Der ultimative Renner unter den kulinarischen Präsenten ist und bleibt das Olivenöl. Von Hand gepflückt und kalt gepresst schmeckt es nicht nur so wie in antiken Zeiten - es erlangt sogar seinen Status als Allheilmittel zurück, den es bereits vor Tausenden von Jahren innegehabt hat. Für Feinschmecker gibt es also gar kein besseres Geschenk als den puren Saft der Olive.

So kommt es, dass auch deutsche Feinkost-Hersteller sich immer stärker in Richtung der althergebrachten Produktionsweisen orientieren und der industriellen Pressung nach und nach die Marktanteile wegschnappen. Dieser Trend ist vor allem in Griechenland zu beobachten, wo der private Olivenanbau eine lange Geschichte hat und längst wieder zu einem echten Wirtschaftszweig avanciert.

Wer ein Öl vom Peleponnes zu Weihnachten verschenken möchte, kann eigentlich gar nicht falsch liegen, schließlich essen wir alle gern und gut. Mein persönlicher Tipp: EgiÖl. Das extranative Olivenöl wird von deutschen Auswanderern in Griechenland hergestellt und schmeckt nicht nur gut, es ist auch extrem gesund!

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Guacamole

27. November 2008, admin

Avocado sind lecker und gesundJetzt im Winter, wo man wieder mehr Zeit vorm Fernseher verbringt, haben auch Knabbereien aller Art Hochkonjunktur. Chips & Co. schmecken noch besser, wenn man sie dippen kann, allerdings sind viele im Handel erhältliche Soßen vollgepumpt mit Geschmacksverstärkern und machen oft noch dicker als die Nachos, die man in sie tunkt.

Deshalb hier mein persönliches Lieblingsrezept für Guacamole - einfach und schnell zubereitet. Und dazu noch gesund …

Man nehme:

4 reife Avocados

Saft einer Limette

Olivenöl

1 rote Chilli + 1 grüne Jalapeno

1 Schalotte

1 Tomate aus der Dose

2 Knoblauchzehen

 

Die Avocado muss zunächst entkernt und das Fleisch von der Schale gelöst werden. Dann so schnell wie möglich mit dem Limettensaft anmachen, damit es sich nicht braun verfärbt, und dann schön fein pürieren oder mit der Gabel zerdrücken. Nun müssen die Schalotte, der Knoblauch und die Schoten fein gehackt werden, damit sie nachher mit dem Avocadomuß eine sämige Masser ergeben. Die Tomate wird nun ebenfalls kleingeschnitten, und alles zusammen in einen Topf gegeben. Unter ausgiebigem Rühren kommt noch ein Schuss Olivenöl dazu, mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig.

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Glühwein selber machen

21. November 2008, admin

Gewuerznelken Wer sich bei der Überschrift denkt, wieso er seinen Glühwein selber machen soll, wenn es den doch überall in Flaschen abgefüllt zu kaufen gibt, dem sei gesagt, dass die Fertig-Plörre eigentlich nur im Kombipack mit Aspirin verkauft werden sollte. Diese sollte man dann schon vor dem Trinken einwerfen, weil der Kopfschmerz meist schon nach dem ersten Schluck eintritt.

Also hört auf den guten Rat des Freaks und lasst es Euch schmecken. Glühwein selbst zu machen ist nämlich kinderleicht.

Zutaten

1 Flasche trockener Rotwein (nicht den billigsten nehmen, sonst hat man dasselbe Problem wie beim Fertigprodukt)

1 Zimtstange

3-4 Nelken

1 Bio-Orange

brauner Zucker nach Belieben

Zubereitung

Den Wein in einen Topf geben, Zimtstange und Nelken dazu. Mit einem Hobel ein bisschen von der Orangenschale abreiben, danach wird die Orange in Scheiben geschnitten (quer zu den Fruchtkammern - sieht schöner aus und gibt nicht so eine Sauerei) und ebenfalls zum Wein gegeben. Nun wird das Gemisch erwärmt, allerdings nur bei kleinster Flamme und zugedeckt. Wichtig ist, dass der Wein nicht zu heiß wird, weil der Alkohol sonst verfliegt. Nach ca. einer halben Stunde ist der Glühwein bereit fürs Süßen, wobei hier der individuelle Geschmack gefragt ist.

Am Besten lässt man den Glühwein im Topf und schöpft immer nur so viel ab, wie man gerade trinkt, damit der Rest derweil warm bleibt. Sollte man den Pott nicht leeren, einfach die Zimtstange und die Nelken rausnehmen, dann kann man sich auch am nächsten Tag noch mal einen einschenken.

Mit diesem Rezept gibt es garantiert keine Kopfschmerzen. Trotzdem sollte man daran denken, dass man von Glühwein tendenziell weniger verträgt als von normalem Wein, da der Zucker die Wirkung des Alkohols verstärkt.

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Hofbräuhaus Las Vegas

3. November 2008, admin

Hofbräuhaus Las VegasEgal, was die Welt an Kuriositäten zu bieten hat - Las Vegas kopiert sie. Die Replik der New Yorker Freiheitsstatue befindet sich ebenso in der Zockermetropole wie der Canale Grande, somit ist es kein Wunder, dass die wohl berühmteste Bierhalle Deutschlands, das Hofbräuhaus, ebenfalls in Vegas vertreten ist.

Die Fassade des Bavarian Restaurant ist jener des Münchner Originals fast bis aufs Detail nachempfunden und auch im Inneren erinnert vieles an das Vorbild des “Hoefbrawhaws” wie es in Übersee ausgesprochen wird. Laut offizieller Bekanntgabe werden fast alle Produkte der Kultgaststätte - ebenso wie ein Großteil der EInrichtung - aus bayerischen Landen importiert, nichtsdestotrotz merkt man immer noch, dass man sich in Amerika befindet.

Da wären zum Einen die Ketchup- und Senf-Flaschen an jedem Tisch. Auch die Tatsache, dass Weißwürste hier gebraten serviert werden, zeigt einem unmissverständlich, dass dies nicht die Heimat sein kann. Wie man sich fühlt, wenn der Herr am Nebentisch schließlich die besagte Senf- und Ketchup-Flasche nacheinander auf der gebratenen Weißwurst entleert, brauche ich wohl nicht mehr weiter zu erläutern. Nur eines sei Euch gesagt: Geht in Nevada lieber zu Wendy’s, da weiß man wenigstens, was man hat.

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Bombay Crushed

29. Oktober 2008, admin

KumquatsEs ist so eine Sache mit den Cocktails: Die, die sich schon seit Jahrzehnten auf den Getränkekarten dieser Welt behaupten können, findet man irgendwann langweilig. Sticht einem dann doch mal ein Mix ins Auge, den man noch nicht kennt, geht die Sache oft in die Hose, weil der Drink einfach nicht ausgewogen gemischt ist und man ihm ansieht (bzw. anschmeckt), dass da jemand auf Biegen und Brechen versucht hat, etwas Neues zu kreieren, völlig egal, was am Ende dabei rauskommt.

Gott sei Dank, dass es - leider viel zu selten - doch noch echte Cocktail-Profis gibt, die der Welt immer wieder neue Geschmackserlebnisse kredenzen. Manchmal sind das nicht einmal Barkeeper, sondern die Likörproduzenten selbst, die sich verschiedene Kombinationsmöglichkeiten für ihr Produkt ausdenken, um es besser verkaufen zu können. Nein, ich spreche hier nicht von Verpoorten, dem Eierlikör-Hersteller, der es mit seiner Cocktail-Kampagne geschafft haben dürfte, auch noch die letzte Seniorenheim-Bewohnerin als Kundin zu vergraulen. Hier ist von Bombay Sapphire und der neuesten Gin-Kreation, “Bombay Crushed”, die Rede.

Bombay Crushed ist der wohl leckerste Cocktail, der in den letzten Jahren publik gemacht wurde. Zumindest spricht er alle Caipi-Trinker an, was durchaus einen Großteil der Bar-Klientel ausmachen dürfte. Aber ich möchte Euch nicht zu lange auf die Folter spannen … hier ist das Rezept.

Man nehme

6 cl Gin (Bombay Sapphire)

4-6 Kumquats

2-3 Teelöffel Braunen Zucker

1 Schuss Lime Juice

Crushed Ice

Die Zubereitung funktioniert ähnlich wie beim Caipirinha oder Mojito: Kumquats und braunen Zucker ins Glas und mit einem Stößel zerstampfen, anschließend das Glas komplett mit Crushed Eis füllen, Gin und einen Spritzer Lime Juice drauf, und fertig ist das bitter-sauer-süße Partygetränk

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Freaky Fisch

26. Oktober 2008, admin

verschiedene Sushi-SortenSushi ist doch wirklich etwas feines. Nach einigen Jahren der Gewöhnung kann mittlerweile sogar der größte Fischhasser mit den kleinen leckeren Reisrollen etwas anfangen, auch wenn sie dann vielleicht nicht mit Meeresgetier sondern vegetarisch gefüllt sein sollten.

Das Schöne an Sushi ist nicht nur seine inhaltliche Vielfalt (Thunfisch, Lachs, Fliegenfisch, Surimi, Krabben, etc.), sondern auch - und vor allem - die vielen Gestaltungsvarianten: Als Maki bezeichnet man die typischen Seetangrollen (Nori), die mit Klebreis, Fisch und oft auch noch mit einer Gemüseart gefüllt sind. Das Maki gibt es auch “inside out”, heißt: Der Fisch wird ins Noriblatt gewickelt und der Reis außen dran geklebt, dann noch kurz in knallorange-farbenem Rogen gewälzt, und fertig ist das Gaumen- und Augenspektakel. Die abgespeckte Version von Sushi heißt übrigens Sashimi, wobei man hier gänzlich auf den Reis verzichtet, was die ganze Angelegenheit in eine kohlenhydratfreie Diätmahlzeit verwandelt … und leider besonders teuer ist.

A propos teuer: Sushi ist - sofern es frisch und gut zubereitet wird - immer ein kostspieliges Vergnügen. Wer sich den Genuss dennoch regelmäßig gönnen möchte, sollte sich deshalb überlegen, die Fisch-Reis-Kombo zu Hause zuzubereiten. Keine Angst, so schwer ist das nicht. Im Gegenteil: Es macht sogar richtig Spaß.

Rezepte für Sushi findet man im Internet zuhauf. Mein Tipp für den Zutaten-Einkauf: Nur im Asialaden einkaufen, denn die Supermarkt-Produkte sind meist wenig authentisch. Den Fisch sollte man gefroren kaufen, kurz antauen lassen und gut gekühlt verarbeiten, dann kann man die fertig zubereiteten Häppchen ruhig ein paar Stunden stehen lassen, ohne Angst vor einer Vergiftung haben zu müssen.

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