Archiv für Februar 2009

Andreas Zwickl

28. Februar 2009, admin

SpritzenWer hätte gedacht, dass gerade die CDU in einen handfesten Drogenskandal rutschen könnte? Kurz nachdem die “Heilbronner Stimme” darüber berichtet hatte, dass bei einem Neckarsulmer Kommunalpolitiker der Union 80 Gramm verkaufsfertiges Heroin gefunden wurden, gab die Kreisgeschäftsstelle der Partei eine Pressemitteilung heraus, in der sie unter anderem den Amtsverzicht des Verdächtigen publik machen. Andreas Zwickl heißt der Mann, der bis vor Kurzem noch als lokaler Hoffnungsträger der CDU gegolten hat, und gerade er ist es, der der CDU jetzt einen unabsehbaren Image-Schaden beschert.

Aufgewachsen im Kreis Heilbronn, besuchte er zunächst ein Internat am Bodensee, um dann Mitte der 80er den Friseurberuf zu erlernen. 1987 trat er der CDU bei, seine Parteikarriere begann jedoch erst 1994 als Mitarbeiter im Bezirksvorstand der Jungen Union in Nordwürttemberg. Verschiedene Tätigkeiten folgten, unter anderem als Wahlkampfleiter für den Bundestagskandidaten Christian von Stetten im Jahr 2002.

Vor der Festnahme war er Kandidat für die kommenden Gemeinderatswahlen in Neckarsulm und stand als Ersatzbewerber auf dem ersten Listenplatz der CDU für die Europawahl. Vom Politiker zum Dealer zum Knacki - das ist doch mal eine Vorzeigekarriere eines Konservativen  :-)

Wie kleidet sich Hillary Clinton …

27. Februar 2009, admin

… wenn sie als neue Außenministerin der USA auf Visite im Mittleren Osten unterwegs ist? Trägt Sie dann ein Kopftuch oder gar einen Schleier? Diese Frage habe doch sicher nicht nur ich mir gestellt, oder?

In streng islamischen Ländern, die die Scharia in ihrem Justizsystem verankert haben, iFrauen im Tschadorst es Frauen gesetzlich vorgeschrieben, sich “züchtig”, also vor anzüglichen Männerblicken geschützt zu kleiden. Dennoch gibt es hier Unterschiede: In den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Beispiel gibt es keine festen Regeln, was genau eine Frau zu tragen hat, damit sie mit der vom Koran vorgegebenen Rechtslehre konform geht, doch eine Einheimische wird es nicht wagen, ihr Haar unverhüllt zu lassen. Ausländerinnen hingegen erregen keinen Anstoß, wenn sie “normale” Kleidung tragen; am Strand sind auch Bikinis erlaubt. Hier könnte also auch die US-Außenministerin sich kleidungsmäßig ganz wie zu Hause fühlen.

Auch im Iran gibt es eine gesetzliche Verpflichtung, dass Frauen sich verhüllen müssen. Der mit der Islamischen Revolution eingeführte Zwang, einen Tschador (von Kopf bis Fuß reichendes schwarzes Gewand, das nur einen Teil des Gesichts frei lässt) zu tragen, wurde mit den Jahren aufgeweicht. Heute muss eine Frau zwar einen langen Mantel und ein Kopftuch tragen, das Haar muss jedoch nur teilweise bedeckt, und die Kleidung unter dem Überwurf darf sichtbar sein. Mrs Clinton müsste sich hier in der Tag an die Gepflogenheiten des Mullah-Staates anpassen, allerdings ist es aufgrund der derzeitigen politischen Lage eher unwahrscheinlich, dass sie nach Teheran reist. Anders als bei Condoleezza Rice, die sich unter anderem deshalb so oft mit dem Iran angelegt hat, weil ihr Chef das so wollte, ist es nun zumindest theoretisch möglich, dass es in Zeiten der Obama-Administration doch irgendwann zu einem Besuch hoher Staatsrepräsentanten aus Washington kommt.

Aber kommen wir nun zum engsten Verbündeten der Amerikaner in der Region: Saudi-Arabien. Paradoxerweise handelt es sich gerade bei diesen Busenfreunden der USA um jenes Land, das grundlegende demokratische Werte - also auch die Gleichberechtigung der Frau - am wenigsten anerkennt. Der Schleierzwang ist wohl das kleinste Problem der weiblichen Bevölkerung, zumal Frauen im Wüsten-Königreich weder Autofahren noch ohne männlichen Vormund einen Vertrag unterzeichnen dürfen. Für nicht-muslimische Ausländerinnen gibt es jedoch auch hier Ausnahmen: Sollte Hillary also irgendwann mal nach Riad fliegen, genügt es, wenn sie sich eine schwarze Kutte überwirft. Dass diese das Haar nicht bedecken muss, bringt ihr jedoch auch nicht mehr Freiheit. Da sie sich nicht mit den Staats-MÄNNERN in einem Raum befinden darf, wird man wohl einen Sekretär nach Saudi-Arabien schicken müssen.

Girokonto Vergleich

Ein Kuss an YouTube

20. Februar 2009, admin

YouTube, wir lieben Dich. Das Einzige, wofür wir Dich lange gehasst haben, ist, dass wir Deine schönen Videos nur unter größten Anstrengungen auf unseren Rechner laden konnten. Damit ist ja mittlerweile Gott sei Dank Schluss - KISSYOUTUBE sei Dank. Für alle, die es noch nicht wissen: Es gibt tatsächlich ein YouTube-Page, die den Download jedes Videos, dass in der Datenbank enthalten ist, erlaubt.

Kinderleicht und binnen Sekunden hat man so sein Lieblings-YouTube-Video auf der Festplatte:

1. Auf YouTube.com das jeweilige Video raussuchen

2. Die Adresszeile kopieren

3. Die Seite www.kissyoutube.com anwählen

4. In das vorgegebene Feld die Adresszeile des Ursprungsvideos einfügen

5. Auf Download klicken - FERTIG!

Noch schneller geht’s, wenn man einfach in der Adresszeile der YouTube-Seite, auf der man den Song abspielt, die Buchstaben k-i-s-s vor das “youtube …” setzt. Zum Beispiel so:

Song-Seite: http://www.youtube.com/watch?v=GvKf6-fSM08

Kissyoutube-Seite: http://www.kissyoutube.com/watch?v=GvKf6-fSM08
BRW-Schlafsysteme

Wie drück’ ich mich vorm Karneval?!

18. Februar 2009, admin

Helau aus MainzAb morgen beginnt der Karnevalsmarathon. Auf der Straße wird man betrunken angegrölt, im Fernsehen und im Radio auch, und sogar beim Surfen im Internet erinnern Alaaf- und Helau-Popups immer wieder daran, dass es kein Entrinnen gibt vor den Jecken-Zombies.

Na ja, fast kein Entrinnen. Wer wie ich bereits seit Jahren große Energie darin investiert, vor dem Fasching zu flüchten, kennt freilich das eine oder andere Schlupfloch, in dem man sich zwischen Weiber-Fastnacht und Karnevalsdienstag verstecken kann. Diese Orte sind natürlich so geheim, dass ich sie an dieser  Stelle nicht verraten kann. Aber mit einem vielgeglaubten Irrtum möchte ich dennoch aufräumen.

Denn nur zu gern wird das eigene Zuhause fälschlicherweise als Unterschlupf genutzt, wenn die närrische Zeit mal wieder in vollem Gange ist. Doch warum sollte man gerade hier sicher sein? Schließlich befindet man sich mitten in Feindesland, und alle Nachbarn mit ihren Kindern und Kindeskindern sind doch längst infiziert mit diesem Virus, der sämtliche Gehirnzellen binnen Stunden zerstört und ihre Regeneration für mindestens fünf Tage komplett blockiert. Sich in so einer Situation zu Hause zu verkriechen wäre ja, als würde man auf der Flucht vor der internationalen Organmafia in einem slowakischen Hostel einchecken. Daheim werden die KKs (Kurzform für “karnevalkontaminiert”) Dich in jedem Fall finden. Ein beliebter Trick ist, dass sie sich als “normal” verkleiden um bei Dir zu klingeln und nach einer Tasse Zucker zu fragen. Und kaum hat man geöffnet, fliegt einem schon der Konfetti-Schmodder ins Gesicht.

Deshalb lasst Euch sagen, liebe Karnevalshasser: Sicher seid Ihr nur dort, wo Jecken und Funkemariechen aus Prinzip nicht hingehen … Orte, an denen es weder Alkohol noch Kamelle gibt.

Trendy: Kreditkarte mit individuellem Style

10. Februar 2009, admin

Mal wieder ein Trend, der aus den Staaten zu uns hinübergeschwappt ist. In Amerika ist es schon seit Jahren gang und gäbe, dass man Kreditkarten mit einem Foto seiner Uni, dem Logo seines Lieblings-Baseballclubs oder den eigenen Initialien im Portemonnaie mit sich herumträgt. Nun bieten immer mehr Banken diese Idee auch in Deutschland an - der Freak sagt: Daumen hoch!

In Zeiten, da man immer weniger echtes Geld und immer mehr Schulden in Plastikform mit sich herumträgt, möchte man beim Shoppen mit digitaler Kohle doch wenigstens das Dollar-Feeling bewahren, dass man früher beim Hinblättern der Scheine empfand. Wenn man nicht gerade eine schwarze oder platinfarbene Ausführung auf den Tresen legt, gilt eine Kreditkarte doch hierzulande immer noch als Symbol für eine gänzlich un-deutsche Einstellung zum Geld.

Als zu dekadent, zu amerikanisch galt sie noch vor ein paar Jahren, und dementsprechend empfanden US-Touristen Deutschland lange Zeit als etwas rückständig in Sachen Zahlungsmethoden, weil man bis vor Kurzem nur in großen Geschäften und Restaurants der oberen Kategorie mit Plastik zahlen konnte. Nicht mal bei McDonald’s wurden Kreditkarten standardmäßig akzeptiert - was für ein Gefühl muss dies für einen Amerikaner in Europa gewesen sein? Alle Klischees bestätigt?

Nicht mehr. Denn mittlerweile haben wir uns auch diese Unart aus Amerika angeeignet, und von allen Seiten prangen die Logos von Master, Visa und AmexCo. Und weil man das wertvolle Kärtchen jetzt immer öfter zückt - im Supermarkt, an der Tankstelle, an diversen Automaten - ist es doch positiv zu bewerten, wenn man dabei wenigstens gut aussehen möchte. Vor allem jedoch kommt es auf die Leistungen und Konditionen an, die man sehr übersichtlich im Kreditkartenvergleich einsehen kann.

Stylishe Kreditkarten werden unter anderem von Tchibo angeboten. Ja, auch das ist amerikanischer denn je :-) Nicht nur die Kreditkarte, auch Uhren aus Gold werden in manchen Ländern als Zahlungsmittel akzeptiert. Das ist eine Kreditkarte doch wesentlich praktischer ;)

Bei wem es nicht für eine Kreditkarte langt, der kann sich natürlich auch Plastikkarten bedrucken lassen ;-)

Dolly Buster malt

8. Februar 2009, admin

Dolly neues ArbeitswerkzeugLaut Umfragen kennen Sie 98 % der Deutschen, und doch wird kaum einer wissen, von wem die Rede ist, wenn er ihren richtigen Namen hört: Katja-Nora Baumberger aka Dolly Buster. Der “Künstler”-Name der laut eigenen Angaben 40-jährigen Tschechin haftet nun mal noch immer an ihr. Und das, obwohl sie bereits seit Mitte der 90er nicht mehr vor der Kamera steht. Als Produzentin von Pornofilmen dürfte sie mittlerweile auch nicht mehr sonderlich erfolgreich sein, seitdem Geiz geil und Internet billig ist.

Und so kommt es, dass Dolly - Entschuldigung: Katja-Nora - ihren Hang zur Darstellung erotischer Fantasien nun wieder auf der Leinwand auslebt. Allerdings flimmert sie nicht mehr über selbige, sondern verziert sie mit allerlei großen Pinseln.

Dolly Busters Bildern ähneln sich insofern alle, als dass sie ein relativ detailgetreues erotisches Motiv abbilden, welches daraufhin mit Farbspritzern und -strichen abstrahiert worden ist. Dabei kann man sich die Baumbergersche Malerei durchaus ins Wohnzimmer hängen.

Vor ein paar Tagen ist ihre Ausstellung Color Crash in Berchtesgaden zu Ende gegangen. Bald wird sie auch andere deutsche Städte mit ihren kreativen Ergüssen beglücken …

Twilight - endlich mal ein Vampirfilm ohne Klischees

5. Februar 2009, admin

Auch Fans von Vampir-Movies dürften es satt haben, dass auch in den moderneren Streifen immer wieder die selben klischeehaften Attribute vorkommen: Knoblauch, Kruzifixe und natürlich das tödliche Sonnenlicht. “Twilight”, seit 15. Januar in deutschen Kinos, geht die Geschichte ganz anders an.

Der Film beginnt als Teenie-Story, in der das 17-jährige Scheidungskind Bella von ihrer Mutter in Phoenix zum Vater aufs Land zieht, nach Forks im Staat Washington. Sie fügt sich schnell in die dortige Jugend-Clique ein und ist bei den Jungs beliebt. Bloß einer zeigt ihr die kalte Schulter: der mysteriöse Edward Cullen, dessen Familie insgesamt irgendwie merkwürdig zu sein scheint.

Bella wird stutzig und will herausfinden, was mit Edward nicht stimmt. Von den Indianern erfährt sie, dass die Cullens Vampire sind. Sie spricht Edward darauf an - dieser zeigt ihr auf einem sonnigen Hügel seine diamantenartig glitzernde Haut, fliegt mit ihr durch die Lüfte, und … die beiden verlieben sich in einander. Dass Edward Bella nicht auffrisst, liegt einzig und allein daran, dass es sich bei seiner Familie um Vampir-”Vegetarier” handelt, die sich nur von Tierblut ernähren.

Aber wer sich mit Blutsaugern abgibt, darf sich auch nicht wundern, wenn er irgendwann auf nicht ganz so ehrenhafte Exemplare trifft. Und wie es der Teufel so will, findet James, ein Freund der Familie, Bella richtig lecker. Er beginnt sie zu jagen, Edward will sie beschützen - der Kampf zwischen Gut und Böse beginnt.

“Twilight” ist wirklich ein schöner Film: spannend, fantasievoll und sicher auch für Nicht-Vampirfans unterhaltsam. Das verdankt er sicherlich seiner Vorlage, denn auch das Buch, auf dem die Idee basiert, Stephenie Meyers “Bis(s) zum Morgengrauen”, jagt Gruselfans echte Schauer über den Rücken. Ganz ohne Kitsch.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Stadtführung mal anders

1. Februar 2009, admin

ReisegruppeStädtereisen sind doch etwas Schönes: Man kann kurzzeitig in eine andere Kultur eintauchen, sich entspannen, seinen Horizont erweitern. Weil man meist nur ein paar Tage bleibt, sollte so ein Trip allerdings gut geplant sein, damit einerseits kein Stress beim Sightseeing aufkommt und andererseits keine Gefahr besteht, dass man, zurück zu Hause, feststellt, dass man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Events glatt verpasst hat.

Der Haken an der Sache: Eine gewöhnliche Stadtführung, bei der einem die wichtigsten Kirchen, Museen und Schlösser nahe gebracht werden, ist für viele schlicht und einfach zu langweilig, und in Zeiten von Online-Reiseführern und Reise-Blogs auch einfach überflüssig. Der mündige Urlauber gestaltet sich seine Route am liebsten selbst am Laptop oder Handheld-PC.

Was also muss eine Stadtführung bieten, um im Informationszeitalter attraktiv zu bleiben? Die Antwort ist klar: ENTERTAINMENT. Jetzt schreit sicher der eine oder andere laut auf, Kultur dürfe doch nicht kommerzialisiert werden, und schon gar nicht aus dem niederen Beweggrund, dass der Pöbel sich sonst nicht für Kunst und Architektur interessieren würde. Denjenigen, die so denken, muss man jedoch sagen dürfen, dass Unterhaltsamkeit nicht immer Minderwertigkeit bedeutet … was folgende Stadtführungen beweisen.

Rundgang mit dem Nachtwächter

Der Beruf des Nachtwächters war einst von zahlreichen Mythen umrankt, zumal der Mann, der abends die Laternen entzündete und sie morgens wieder losch, in prä-elektrischen Zeiten der einzige war, der sich in der Dunkelheit frei bewegen durfte. Nachtwächter-Führungen werden mittlerweile in zahlreichen Städten angeboten - hier erfährt man Spannendes über einen ausgestorbenen Berufsstand und lernt sein Urlaubsziel aus einer völlig neuen Perspektive kennen.

Geschichtsbezogene Führungen

“Kaiserliches Berlin”, “Hitlers München” oder “Weimar zu Goethes Zeiten”  - solche Namen tragen jene Stadttouren, die sich auf einen bestimmten historischen Aspekt der jeweiligen Stadt beziehen. Hier erfährt man genau jene Dinge über sein Reiseziel, die einen besonders interessieren. Allgemeine touristisch relevante Fakten werden dennoch vermittelt, wenn auch nur am Rande.

City Bike Tour

Gerade im Sommer bietet es sich an, eine Stadt auf dem Fahrrad zu entdecken. Weil man “open air” unterwegs ist, bekommt man einen viel besseren Einblick in den Alltag einer Stadt, ohne sich bei heißen Temperaturen Fuß Kilometer um Kilometer zu Fuß vorwärts zu quälen. Wo es schön ist, verweilt man kurz und lauscht dem Guide, und wenn es einem irgendwo nicht gefällt, tritt man einfach etwas fester in die Pedale …

Seitenanfang

Seitenanfang