Archiv für Juni 2008

Wolkenkratzer - quo vadis?

29. Juni 2008, admin

Wolkenkrater in New York CityFast 100 Jahre dauert er nun schon an: Der Wettlauf um das höchste Gebäude der Welt. Lange Zeit blickte die Menschheit auf den amerikanischen Kontinent, wo der Wolkenkratzer als erstes Einzug in die Silhouette der Metropolen Einzug gehalten hat. Zum Zeitpunkt ihrer Errichtung standen das Empire State Building in Manhattan oder der Sears Tower in Downtown Chicago für den Fortschritt und den Führungsanspruch der USA - bis zum Beginn der Globalisierung. Seitdem die Weltwirtschaft sich zunehmend vernetzt, wird auch das Know-How für den Bau repräsentativer Türme aus Stahl und Glas immer mehr zum internationalen Gut. Vor allem Asien hat den Höhenwahn auf die Spitze getrieben: Von Arabien über die Malaiische Halbinsel bis nach China überschlagen sich die Pläne von Wirtschaftskonzernen und Politik, sich selbst ein Denkmal zu setzen.

Aus eigener Kraft lässt sich ein solches Vorhaben nur schwer schaffen, was den Aufschwung weltweit agierender Architekturkonsortien erklärt. Diese legen mittlerweile aber nicht mehr nur Wert auf gigantische Ausmaße - beim Design zählt vor allem der Wiedererkennungswert, während bei der Konstruktion vor allem die Sicherheit im Mittelpunkt steht. Weil sie die verschiedenen Dimensionen des Hochhausbaus auf unnachahmliche Weise vereinen, genießen Genies wie Sir Norman Foster oder Rem Koolhaas längst Promi-Status.

Und dennoch sind es gerade die besonders erfolgreichen Baukünstler, die am stärksten kritisiert werden. Die Vorwürfe, mit denen sich Büros wie SOM (Hauptsitz: Chicago), konfrontiert sehen, kommen zum Beispiel aus Kreisen von Globalisierungsgegnern und politischen Aktivisten: Die einen werfen ihnen vor, durch ihr Zutun die Ungleichverteilung des weltweiten Wohlstands zu manifestieren, während andere bemängeln, dass amerikanische und europäische Firmen autokratischen Machthabern dabei helfen, ihrem Herrschaftsanspruch ein Denkmal zu setzen, obwohl es in der Verantwortung des Westens läge, demokratische Strömungen zu unterstützen, anstatt seinen ideologischen Gegnern in die Hände zu arbeiten.

Auch aus der religiösen Ecke tönt es laut, wenn wieder ein neuer High-Rise-Rekord vermeldet wird. Meist wird ein Vergleich mit dem Turmbau zu Babel gezogen: dem Versuch des Menschen, sich auf die selbe Stufe mit dem allmächtigen Gott zu stellen. Gemäß biblischer Quellen prophezeien vor allem evangelikale Christen, dass der Hirte seine Schäfchen zur Verantwortung ziehen wird für den Frevel, sich seiner anzumaßen.

Dass sich seit Neustem auch Umweltexperten mit warnendem Ton äußern, wenn es um die Errichtung von neuen Wolkenkratzern geht, liegt indes an der Anhäufung von Naturkatastrophen, die unser Planet in letzter Zeit durchlebt hat. Vor allem die immer öfter und mit stärkerer Intensität auftretenden Erdbeben bereiten ihnen Sorgen, obwohl die Konstrukteure stets beteuern, dass ihre Pläne auf dem neuesten Stand der Technik sind, was die Stabilität der Häuser betrifft.

Wen kann man nun ernst nehmen und wen nicht? Welche Kritik ist zu weit hergeholt und wo lassen sich wirkliche Probleme erkennen? Für viele mag die Frage albern klingen, schließlich lässt sich der aufgeklärte Kosmopolit nicht von Aberglauben und Kleinmut beirren. Nichtsdestotrotz sollten wir uns darüber Gedanken machen, wo das alles hinführen soll. Bisher sind Städte wie New York, in denen das Tageslicht immer nur für einen kurzen Moment die Straßen erhellt, weil die endlosen Häuserschluchten den Grund von der Sonne abschirmen, noch in der Minderheit. Das erdrückende Gefühl, vom natürlichen Verlauf der Natur abgeschnitten zu sein, zeigt jedoch bereits seine Wirkung und hat bereits einer Reihe von Städten ihren Reiz genommen, ebenso wie der Abriss gewachsener Strukturen und die Zerstörung historischer Bauwerke.

Allein unter Millionen zu sein - der Identitätsverlust ist die eigentliche Gefahr, der wir uns aussetzen, wenn wir Wachstum als einziges Kriterium für den Fortschritt unserer Metropolen ansehen. Schließlich ist es ihre Einzigartigkeit, die wir so bewundern. 

Gummi-Clogs: Der abscheulichste Trend des Sommers

22. Juni 2008, admin

Wer im letzten Jahr in Italien, Griechenland oder Spanien seinen Urlaub verbracht hat, kann sich vielleicht noch daran erinnern: Neongrüne, -gelbe, -pinke Gummischuhe, extravagant gelöchert, zierten dort die Füße sonnenhungriger Nordlichter. Abgesehen zu dem herrlichen Kontrast, den sie im Wechselspiel mit dem leuchtenden Sonnenbrand des Träger erzeugten, konnten man dieser Ausgeburt an Geschmacklosigkeit nicht viel abgewinnen. Aber man ist ja in den Ferien, und da darf man schließlich auchmal Sandalen mit Socken tragen, also warum nicht auch Gummi-Clogs?

Doch wie jede Seuche aus südlichen Gefilden, ist auch diese Epidemie von den Urlaubern eingeschleppt worden. Versteckt in Flugzeugen, Fährschiffen und Kofferräumen haben es der T-Virus (T steht in diesem Fall für “Tasteless”) - ein extrem wandelbarer Erreger, der jährlich neue Formen annimmt - bis nach Deutschland geschafft.

Ob beim Friseur, im Supermarkt oder im Büro - überall leuchtet und quietscht es, ein eindeutiges Zeichen, dass die Kontamination nicht mehr zu stoppen ist …

Crocs

Kochen lernt man nicht durchs Zuschauen

18. Juni 2008, admin

Kein TV-Sender ohne Kochshow - diese Devise scheint zum Erfolgskonzept jeder SeMaggi Würzendestation geworden zu sein, egal ob privat oder öffentlich-rechtlich, national oder regional orientiert. Von Schubeck bis Zacherl, von Lichter bis Wiener, von Lafer bis Mälzer brutzeln Deutschlands Küchenmeister mittlerweile fast rund um die Uhr auf allen Kanälen. Und das in einem Land, in dem fast keiner mehr weiß, wie man ohne Saucenfix einen ordentlichen Bratensaft anrührt. “Toll”, mag man sich jetzt denken. “Deutschland lernt wieder, wie man kocht.”

Pustekuchen! In Wirklichkeit ist es doch so, dass wir mit der Pizza vom Lieferservice vorm Fernseher sitzen, wenn wir uns eine Kochshow zu Gemüte führen. Der Entertainment-Effekt entspricht in etwa der Rezeption eines David-Copperfield-Auftritts: “Schau mal, was der kann”, ist der erste Gedanke, wenn einer dieser Kochplatten-Magier mal wieder ein paar Zauberkräuter zusammenrührt und - simmsalabimm - ein Gericht herbeizaubert, wie wir es nur von den Abbildungen auf Convenience-Produkten kennen. 

Und genauso wie beim richtigen Zauberer, bewirken diese Sendungen nicht mehr als das Gefühl, dass so was nur gaaaanz besondere Menschen können …

“3 Tage wach” - die Generation, die niemals schläft

16. Juni 2008, admin

Verpeilt auf DrogenSonntag Mittag an einem Hauptbahnhof in einer beliebigen deutschen Großstadt. Inmitten der kofferschleppenden Touristenmassen tauchen immer wieder merkwürdige Gestalten auf, die so wirken, als seien sie mit einer tödlichen Seuche infiziert. Die Symptome: Fleckiges Gesicht, tiefschwarze Augenringe, Sprechkäse in den Mundwinkeln und - besonders charakteristisch - das rhythmische Wippen mit dem Extremitäten, sobald ein Zug einfährt oder sonst ein monotones Geräusch ertönt.

Dass Aufputschmittel zur Elektro-Szene gehören, schreckt längst keinen mehr auf. Mit irgendwas haben sich die Leute schließlich schon immer zugeknallt: In den 70ern war es LSD, in den 80ern Heroin und Kokain, in den 90ern Extasy und nun sind es Speed, Meth, und was die osteuropäischen Giftmischer sonst noch so an Pulver zusammenbrauen.

Klar, dass die “Generation Pupille” auch ihre Hymne braucht: DJ Lützenkirchen bringt in seinem eingängigen Track “3 Tage wach” all das auf den Punkt, was die nimmersatten Partygänger des 21. Jahrhunderts lieben. Was für Außenstehende nach versteckter Gesellschaftskritik klingen mag, ist in Wirklichkeit ein Abbild dessen, was viele als ideales Wochenende betrachten: “Puls wie ne Rakete”, “Notfallapotheke”, “Punkt, punkt, komma’ klar”, ”Du warst gestern auch schon da.”

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Sex and the City

16. Juni 2008, admin

Was soll man von einem Film halten, der die Hälfte der Weltbevölkerung von vornherein ausschließt? Nein, das ist keine dieser abgedroschenen Parolen, die helfen sollen, dass die Partnerin endlich auf Fußball umschaltet - “Sex and the City” ist in der Tat ein Movie fürs weibliche Geschlecht.

Bei der Serie haben wir Männer uns ja bereits das Maul zerrissen: “Da geht’s doch nur um Schuhe”, ”Wenn sie einen Mister Big sucht, kann sie auch zu mir kommen” und “Wer ist eigentlich dieser Manolo?” sind die Kommentare, die männliche Großmäuler immer wieder gerne ablassen, wenn es um Carrie, Samantha,  Charlotte und Miranda geht. Doch in Wirklichkeit hat doch fast jeder von uns die eine oder andere Folge gesehen - in der Regel, ohne dazu gezwungen zu werden.

Der ironische Humor und die erschreckende Vorstellung, dass die eigene Verflossene sich mit ihren Mädels so ungeniert über jede gemeinsam erlebte sexuelle Peinlichkeit auslässt, hat uns immer wieder dazu getrieben, sich das New Yorker Vamp-Quartett (da schreit jetzt wahrscheinlich jede Frau laut auf) auf den Schirm zu holen. Am Ende stellte sich dann stets das befriedigende Moment ein, in dem klar wurde, dass “solche” Frauen den Mann fürs Leben niemals finden werden.

Ganz anders im Film: Der eine oder andere durch schmutzige Witze verursachte Lacher, wie man es aus den TV-Episoden kennt, ist schon dabei. Der eigentliche Reiz, den “Sex and the City - die Serie” auf Männer ausgeübt hat - jene Schadenfreude gegenüber den bösen, selbstbewussten Frauen - wird allerdings ausgebremst. Warum haben alle vier ihre große Liebe doch noch gefunden? Und wieso zum Teufel heiratet Carrie?

Männer, die sich SatC im Kino angeschauen, wollen einfach nur eine Verlängerung des enttäuschenden Beziehungs-Wirrwarrs sehen, wie sie es aus dem Fernsehen kannten, sprich: Die (missglückte) Suche nach der großen Liebe. Für uns wird der Film genau an dem Punkt uninteressant, wo die Damen die Bestimmung der ganzen Geschichte entdecken: dem Finden der großen Liebe. 

Kinderarmut - wer ist schuld?

13. Juni 2008, admin

“Deutschlands Kinder sind arm” - diese oder ähnliche Schlagzeilen zieren mehrmals im Jahr die Zeitungen und TV-Beiträge unseres Landes. Dass Bedürftigkeit sich bei uns - anders als in der Dritten Welt - nicht mit Unterernährung und Obdachlosigkeit beschreiben lässt, ist mittlerweile unbestritten. Dennoch streuben sich weite Teile der Gesellschaft und viele Politiker davor, mehr staatliches Geld für die Kinder von Arbeitslosen und Geringverdienen auszugeben. Und in der Tat: Wer sich in den sozialen Brennpunkten der deutschen Großstädte umsieht, entdeckt schnell, dass der erste Eindruck oft trügt.

Unter den statistischen Faktoren, mit denen Kinderarmut gemessen wird, ist finanzieller Mangel nur einer von vielen - soziale Benachteiligung, schlechte Bildungschancen und gesundheitliche Probleme tragen genauso zum Ergebnis bei. Besonders kritisiert wird, dass sich seit Einführung von ALGII die Zahl der auf staatliche Unterstützung angewiesenen Minderjährigen verdoppelt hat.

Zweifelsohne sind die Hartz-IV-Regelleistungen niedrig, aber reicht die Stütze tatsächlich nicht aus, um seinen Kindern ausreichen Kleidung, Nahrung und Spielzeug zu kaufen und ihm hin und wieder einen Ausflug oder eine Kinokarte zu bezahlen? Inklusive Kindergeld steht einer Familie, bei der die Eltern seit mehr als einem Jahr erwerbslos sind, zwischen 357 und 416 Euro zur Verfügung. Die Schulausbildung ist in ganz Deutschland kostenlos, bis auf Bayern und NRW können arme Eltern sogar eine Befreiung von den Lehrmittelkosten beantragen. Welche Bildung das Kind erhält, hängt also vor allem von Engagement der Erziehungsberechtigten ab.

Die Nahrungsmittelkosten in Deutschland liegen auf einem im europäischen Vergleich sehr niedrigen Niveau. Die Verbreitung von Discountern stellt flächendeckend preisgünstige Waren zur Verfügung, deren Qualität nicht zwingend minderwertig sein muss. Auch hier kann man es den Kritikern nicht übel nehmen, dass sie die Verantwortung für das leibliche Wahl der Kinder bei deren Erzeuger sehen. Ohnehin ist nicht Unterernährung das Problem, sondern Mangelernährung. Deutsche Kinder essen nicht zu wenig, sie essen das falsche. Allerdings wird man nicht dick, weil man günstiges Gemüse aus Spanien isst anstatt deutscher oder italienischer Ware. Man nimmt auch nicht zu, weil man einen No-Name-Apfelsaft trinkt, sondern weil man sich zu viel Limo, Cola und Eistee zu Gemüte führt. Dicke Kinder verdanken ihre Figur und die daraus resultierenden Probleme dem Fast-Food. Dass Paradoxe daran ist, dass Tiefkühlpizza, Burger & Co. meist teurer sind, als Gerichte aus frischen Zutaten.

Diese Argumentation lässt darauf schließen, dass die Benachteiligungen, denen arme Kinder ausgesetzt sind, oft von mangelnder Fürsorge herrührt - wiederum ein Widerspruch zu der Tatsache, dass Eltern, die keiner Arbeit nachgehen, eigentlich Zeit für ihren Nachwuchs haben müssten. Verwahrlosung und Chancenlosigkeit kommen übrigens vor allem bei Familien vor, in denen Alkohol- und Drogenmissbrauch den Alltag bestimmen. In diesem Fall sind es dann auch eher die Kosten für die Suchtmittel, die als größter Haushaltsposten zu Buche schlagen - nicht die Kinder.

Vielleicht liegt es also tatsächlich nicht am Geld. Stattdessen sollte der Staat lieber die Kontrolle darüber gewinnen, wofür es ausgegeben wird …

Obama - US-Messias oder wieder nichts als leere Worte?

12. Juni 2008, admin

Als Barack Obama nach langem und zähem Kampf die Präsidentschafts-Nominierung der Demokraten in der Tasche hat, war aus Europa ein durchweg positives Echo zu vernehmen. Für uns, die wir Amerika meist nur aus Film und Fernsehen kennen, denen sich von Klein auf das von den Medien präferierte Bild einer offenen Gesellschaft eingeprägt hat, die keine Unterschiede zwischen Menschen verschiedener Rasse macht, erfüllt sich so die vermeintliche Bestimmung Amerikas.

Auch Barack Obama hat zu Anfang seiner Kandidatur versucht, seine Hautfarbe nicht zum Thema zu machen und das Idealbild des vorwärtsgewandten Bürgers zu vermitteln, der die alten Konfliktlinien hinter sich lässt und sich den wirklich zentralen Problemen der amerikanischen Gesellschaft zuzuwenden. Vielleicht macht es sich der Vorzeige-Schwarze damit zu leicht: Geboren im liberalen Hawaii als Sohn einer (weißen) Amerikanerin und eines Kenianers und aufgewachsen in Indonesien, stellt er im Vergleich zum Durchschnitt seiner Landsmänner bereits einen Exoten dar. Als Student an den Universitäten von L.A. und New York hat seine Heimat fast ausschließlich von ihrer multikulturellen Seite erlebt - doch das ist nur die eine Seite der USA. Außerhalb Kaliforniens und abseits der nördlichen Ostküste liegen die Tatsachen völlig anders: Schwarze und Weiße gehen sich meist aus dem Weg, vielleicht nicht aus Hass, zumindest jedoch aus Desinteresse. Vorbehalte gegenüber dem jeweils andersfarbigen prägen beide Seiten und spiegeln die tiefe Spaltung wider, die die Sklaverei auf die US-Gesellschaft verursacht hat.

Viele europäischstämmige Amerikaner - vor allem aus dem ländlichen Bereich und den Südstaaten - belächeln Obama für seine ihrer Meinung nach naiven Einstellung, die er in seinem politischen Motto - “Change” - kundtut. Sogar, wenn sie ihn selbst respektieren, halten sie seinen vorbildlichen Lebenslauf für eine Ausnahme und unterstellen ihren Mitbürgern afrikanischen Ursprungs mangelnden Willen zur Integration. Gleichzeitig darf der erste schwarze Präsidentschaftskandidat in der Geschichte des Landes nicht einmal auf die volle Unterstützung der Black Community hoffen: Diese zieht ihre gemeinsame Identität nämlich nicht primär aus ihrer Hautfarbe, sondern aus ihrer Geschichte der Versklavung. Demnach wäre Barack Obama keiner von ihnen - im Gegenteil: Er verkörpert genau die Vorstellung von einem Leben, dass sie hätten, wenn ihre Vergangenheit weniger tragisch verlaufen wäre.

Dies scheint der eigentliche Grund zu sein, warum Obama das Thema Hautfarbe aus dem Wahlkampf raushalten möchte. Ob seine Taktik funktioniert, wird sich im Verlauf der nächsten Monate zeigen, je nachdem, ob das Team um Republikaner-Kandidat McCain es darauf anlegt, mit alten Klischees auf Stimmenfang zu gehen.

Alwart Team

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